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REHADAT-Newsletter 3/2019

Köln, 29. Mai 2019

Alles zum Thema Hilfsmittel: REHADAT-Portal mit neuer Suche

Das neue Portal REHADAT-Hilfsmittel mit dem deutschlandweit umfangreichsten Marktüberblick ist seit diesem Monat online: mit frischem Layout, erweiterten Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – alle wichtigen Informationen über Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen noch einfacher und schneller finden.

Mit rund 13.000 Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen sowie über 2.600 Hersteller- und Vertriebsadressen bietet das Portal umfangreiche Informationen und unterstützt bei der schnellen Suche nach einem passenden Produkt.

Interessierte finden außerdem Antworten auf Fragen z. B. zum Versorgungsprozess, Antragsverfahren, zur Finanzierung oder zu Ansprechstellen.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-hilfsmittel.de. Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Online-Umfrage „Mit Hörschädigung im Job“

REHADAT möchte wissen, wie Menschen mit Hörbeeinträchtigung ihren Arbeitsalltag erleben, welche Unterstützung sie im Beruf oder in der Ausbildung hilfreich finden und welche Hilfen sie sich vielleicht noch wünschen und führt deshalb eine Online-Umfrage durch.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in eine Broschüre unserer Wissensreihe zum Thema
„Berufliche Teilhabe von Menschen mit Hörbeeinträchtigung“ ein. Diese Broschüre richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte mit Hörbeeinträchtigung, Kolleginnen und Kollegen sowie alle weiteren an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Hörschädigung Beteiligten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bis Ende Juli 2019 an unserer Umfrage teilnehmen!

Hier geht's zur Umfrage: www.rehadat.de

Urteil: Erstattung von Fahrtkosten bei der Stufenweisen Wiedereingliederung

Das Sozialgericht Berlin hat im November 2018 dem Kläger die Erstattung von Fahrtkosten während einer Maßnahme zur Stufenweisen Wiedereingliederung zugesprochen. Die Beklagte hatte die Erstattung mit der Begründung abgelehnt, Reisekosten könnten nur für die eigentliche, vorab durchgeführte medizinische Rehabilitation erstattet werden, nicht jedoch für eine ergänzende Leistung.

Alle Details zum Urteil lesen Sie bei REHADAT-Recht mit dem Aktenzeichen S 4 R 1970/18.

Tipp: Bei REHADAT finden Sie aktuell 85 Urteile mit dem Schlagwort „Stufenweise Wiedereingliederung“.

Gute Praxis: Das Budget für Arbeit

Bei REHADAT-Gute Praxis gibt es jetzt auch einige Beispiele von Menschen, die das Budget für Arbeit in Anspruch nehmen. Sie arbeiten z. B. im Empfangsbereich eines Ministeriums, in einer Großküche oder im Gartenbau. Hier geht es zu den Praxisbeispielen: www.rehadat-gutepraxis.de.

Das Budget für Arbeit ist eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben mit dem Ziel, Menschen, die wesentlich behindert sind, Beschäftigungsalternativen zu einer Werkstatt für behinderte Menschen bei Unternehmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Es umfasst einen unbefristeten Lohnkostenzuschuss an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie die kontinuierliche notwendige Assistenz der Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer (personelle Unterstützung für Anleitung und Begleitung) am Arbeitsplatz. Mehr Infos dazu im REHADAT-Lexikon: www.rehadat.de.

Acht andere Leistungsanbieter

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde für Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) haben, eine Alternative zur beruflichen Bildung und zur Beschäftigung in der WfbM geschaffen.

Nach § 60 SGB IX können Bildungs- und Beschäftigungsangebote seit dem 1. Januar 2018 auch bei anderen Leistungsanbietern wahrgenommen werden. Zugelassene Anbieter werden von den Rehaträgern bei REHADAT gemeldet und im Portal REHADAT-Angebote und Adressen veröffentlicht. Bisher sind acht Anbieter gelistet: www.rehadat-adressen.de.

REHADAT on Tour: Messerückschau REHAB 2019

Das REHADAT-Team freut sich über einen gelungenen Auftritt zur REHAB 2019 – der Messe zu Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion vom 16. bis 18. Mai in Karlsruhe. Auf großes Interesse stieß vor allem unser neu gestaltetes Hilfsmittelportal, zu dem wir viel positives Feedback bekommen haben! Außerdem haben wir zahlreiche informative Gespräche rund um das Thema Hilfsmittel und berufliche Teilhabe geführt – vor allem zur Hilfsmittelfinanzierung.
Mehr Details finden Sie hier: www.rehadat-hilfsmittel.de

Prüfung der Fahrtauglichkeit bei Elektrorollstuhl-Versorgung?

Einige Krankenkassen verlangen von Patienten, die einen Elektrorollstuhl verordnet bekommen haben, dass sie ihre Fahrtauglichkeit durch ein TÜV-Gutachten nachweisen. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hält dies für rechtswidrig und stellt Betroffenen deshalb eine Argumentationshilfe zur Verfügung, die Sie hier downloaden können: bvkm.de

Tipp: Sie finden bei REHADAT-Recht knapp 70 Urteile zur Versorgung mit Elektrorollstühlen oder Scootern (Elektromobilen) durch die Leistungsträger: www.rehadat-recht.de.

IW-Dossier zum Stand der Inklusion in Deutschland

Anlässlich der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland vor 10 Jahren in Kraft getreten ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ein Dossier zur Inklusion veröffentlicht.

Das IW wagt eine Bestandsaufnahme und liefert Antworten auf folgende Fragen: Wie gut gelingt die gleichberechtigte Teilhabe in Deutschland? Welche Schwierigkeiten haben junge Menschen mit Behinderung beim Übergang in den Beruf? Welche Fördermöglichkeiten stehen für die berufliche Teilhabe zur Verfügung? Und welche Fortschritte bringt Menschen mit Behinderung eigentlich die Digitalisierung?

Hier können Sie das Dossier herunterladen: www.iwd.de

Wo arbeiten die meisten schwerbehinderten Menschen?

Die Bundesagentur für Arbeit hat im April die Statistik aus der Schwerbehindertenanzeige für das Jahr 2017 veröffentlicht. Danach gab es in Deutschland knapp 165.000 beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die über eine Million schwerbehinderte oder gleichgestellte Menschen beschäftigten. Die meisten Stellen gab es im Verarbeitenden Gewerbe und in der Verwaltung. Trotzdem mussten fast 100.000 Arbeitgeber eine Ausgleichsabgabe bezahlen. Die Beschäftigungsquote lag insgesamt bei 4,6 Prozent.
Mehr Informationen hier: www.rehadat-statistik.de

BDA will Rehabilitation verbessern

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat zehn Vorschläge zur Verbesserung der Rehabilitation veröffentlicht. Themen sind z. B. das frühzeitige Erkennen von Reha-Bedarfen, die Lösung von Schnittstellenproblematiken oder die Gestaltung der Angebote der Berufsförderungswerke.

Hier können Sie das Positionspapier downloaden: www.arbeitgeber.de

Neue Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“

Im April startete die Pilotphase der neuen Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“ in sechs Arbeitsagenturbezirken. Die Initiative soll Unternehmen für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen sensibilisieren und richtet sich gezielt an die Betriebe in Deutschland, die derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen laut Anzeigeverfahren noch keine schwerbehinderten Menschen ausbilden oder beschäftigen.

Initiatoren sind die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mehr Informationen finden Sie hier: www.bmas.de

„Forum Wirtschaft und INKLUSION“ startet bundesweit

Im April 2019 hat das Unternehmens-Netzwerk INKLUSION seine Veranstaltungsreihe zur beruflichen Inklusion für Menschen mit einer Schwerbehinderung gestartet. Über 35 Veranstaltungen mit einer breiten Themenpalette werden in den kommenden neun Monaten in acht verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können sich z. B. über betriebliches Eingliederungsmanagement, Suchterkrankungen, psychische Belastungen am Arbeitsplatz, Inklusives Bewerber-Speed-Dating oder Förderleistungen informieren.

Mehr Details finden Sie hier: www.unternehmens-netzwerk-inklusion.de

Inklusionspreis der Wirtschaft 2019 verliehen

Fünf Unternehmen wurden mit dem Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 ausgezeichnet: Der Automobilkonzern Daimler, die Deutsche Telekom, der Onlinehändler Zalando Logistics, der Transportdienstleister Quick Line und der Werkzeughandel Schär.

Vergeben wurde der Preis durch die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum. Gemeinsam wollen die Initiatoren Impulse dafür geben, wie die Potenziale von Menschen mit Behinderung genutzt werden können.

Mehr Infos hier: www.inklusionspreis.de

Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden benötigt?

Welche Leistungen und Hilfen benötigt ein Mensch mit Behinderung für seine berufliche Teilhabe? Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat zu dieser Frage ein Bedarfsermittlungskonzept veröffentlicht – als gemeinsame Grundlage für Reha-Träger und Leistungserbringer. Hier finden sich z. B. Begriffsbestimmungen von Grundanforderungen oder ein Ermittlungsverfahren auf Basis des bio-psycho-sozialen Modells der WHO. Ergänzend gibt es eine Instrumentendatenbank als Arbeitshilfe. Das neue BAR-Bedarfsermittlungskonzept finden Sie unter www.bar-frankfurt.de.

Tipp: In REHADAT-Literatur gibt es übrigens 21 Veröffentlichungen zum Schlagwort „Instrumente der Bedarfsermittlung“.

Das BGG in Gebärdensprache

Ein wichtiger Meilenstein für die Rechte gebärdensprachiger Menschen wurde unter Führung des Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel erreicht: Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) gibt es jetzt auch in Deutscher Gebärdensprache. Für das gehörlose Übersetzerteam war es eine besondere Herausforderung, den komplizierten juristischen Text zu übersetzen, da dafür noch keine feste Konventionen existieren.

Hier können Sie die Videos zum BGG finden: www.behindertenbeauftragter.de

REHADAT-Seminare im November

Es sind noch Plätze frei:

Mehr Informationen finden Sie hier: www.rehadat.de

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Impressum

REHADAT - Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung
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Projektleitung: Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.