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News

23.02.2024 | EU-weite Statistiken zu Menschen mit Behinderungen

Neuer Themenbereich bei Eurostat

Logo Eurostat

Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, hat einen neuen Themenbereich über Behinderung eingerichtet.

Dieser Bereich bietet umfassende Daten zu verschiedenen Aspekten: z. B. über Zugang zum Arbeitsmarkt, Zugang zur allgemeinen und beruflichen Bildung, Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien, Einkommen und Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen.

Ziel ist es, einen EU-weiten Vergleich zur Lage von Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen und zu prüfen, ob sie gleichberechtigte Chancen und vollständige Teilhabe in allen Lebensbereichen haben.

Zur Seite: Thema Behinderung | Eurostat
(br)

23.02.2024 | Teilhabe 4.0 – Digitale Barrierefreiheit

Aktuelle Informations- und Schulungstermine ab März 2024

Logo von Teilhabe 4.0

Für die Zukunftsfähigkeit von Verwaltungen und Unternehmen spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle. Vorausgesetzt, das digitale Angebot kann von möglichst vielen Personen genutzt werden, intern wie extern. Digitale Barrieren sind oft nicht im Bewusstsein der Kommunikator*innen und Entscheider*innen, schließen aber eine große Zahl von Menschen aus. Digitale Barrierefreiheit bietet einen Mehrwert für alle und macht Ihre Behörde nicht nur bereit für rechtliche Verpflichtungen, mehr digitalen Bürgerservice und Inklusion am Arbeitsplatz, sondern vor allem für die Zukunft.

Teilhabe 4.0 ist ein Projekt der BAG SELBSTHILFE e.V. und des Kompetenzzentrums Barrierefreiheit Volmarstein mit dem Ziel, digitale Barrierefreiheit ins Bewusstsein von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen zu bringen, damit Menschen mit Beeinträchtigungen am öffentlichen und Arbeitsleben uneingeschränkt teilhaben können.

Das Projekt unterstützt dabei, digitale Barrieren zu erkennen, zu bewerten und abzubauen, damit alle Menschen am öffentlichen und Arbeitsleben uneingeschränkt teilhaben können. 

Hierfür bietet das Projekt auch regelmäßig Online-Schulungsveranstaltungen, um interessierte Multiplikator*innen mit dem Thema digitale Barrierefreiheit vertraut zu machen. 

Die aktuellen Termine hierzu finden Sie bei REHADAT-Seminaranbieter unter den Rubriken Digitalisierung und Barrierefreiheit.

Weitere Infos sowie das Schulungsportal finden Sie auf der Homepage von Teilhabe 4.0.

(EE)

16.02.2024 | REHADAT zu Gast im Podcast „Ich und mein Crohn“

Berufliche Teilhabe mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung

In der neuesten Folge des Podcasts „Ich und mein Crohn“ beleuchten Eva Eisch und Philipp Trögeler von REHADAT zusammen mit Kai Flockenhaus, der Stimme des Podcasts, das Thema der beruflichen Teilhabe von Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

Die Folge thematisiert nicht nur die spezifischen Hürden, die Betroffene im Berufsleben meistern müssen, sondern auch, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Kolleginnen und Kollegen unterstützend wirken können.

Ein besonderer Fokus liegt auf den individuellen Anpassungen am Arbeitsplatz, die ermöglichen, dass Betroffene im Berufsleben teilhaben können. Von flexiblen Arbeitszeiten bis hin zu technischen Hilfsmitteln diskutiert die Runde eine Reihe von Maßnahmen, die den Arbeitsalltag für Menschen mit CED erleichtern können.

Der Podcast läuft auf allen gängigen Streamingplattformen. Jetzt reinhören 🎧!

Begeleitende Infos zur Podcastfolge finden Sie in der Ausgabe von REHADAT-Wissen „Ich vertraue auf mein Bauchgefühl″ sowie im detaillierten Ergebnisbericht der zitierten Online-Umfrage.

(EE)

15.02.2024 | Update vom 30.01.2024

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 30.01.2024 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 358 Produkte neu eingestellt und 304 Produkte geändert. Um die neusten Änderungen aufzurufen, suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 30.01.2024. Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

(Pe)

05.02.2024 | Keine Einladungspflicht bei schwerbehinderten Bewerbern

Ein evangelischer Kirchenkreis ist kein öffentlicher Arbeitgeber

Kirchliche Arbeitgeber müssen Menschen mit Behinderungen nicht zum Bewerbungsgespräch einladen. Die grundsätzliche gesetzliche Einladungspflicht nach SGB IX § 165 Satz 3 besteht nur für öffentliche Arbeitgeber. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (AZ: 8 AZR 318/22) nun entschieden. Hintergrund des Rechtsstreits war die Stellenausschreibung eines Kirchenkreises der Evangelischen Kirche.

Der Kirchenkreis hatte für sein Verwaltungsamt eine Vollzeitstelle in der Finanzbuchhaltung zu besetzen. Der schwerbehinderte Kläger hatte sich um jene Stelle beworben. Trotz Offenlegung seiner Schwerbehinderung wurde er nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Seine Bewerbung blieb erfolglos. Nach Ansicht des Klägers wurde er im Auswahlverfahren wegen seiner Schwerbehinderung diskriminiert. Dies indiziere die unterbliebene Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Hierzu sei der Kirchenkreis nach § 165 Satz 3 SGB IX verpflichtet gewesen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts gelte er gemäß § 154 Abs. 2 Nr. 4 SGB IX als öffentlicher Arbeitgeber. Mit seiner Klage hat der Kläger deshalb die Zahlung einer Entschädigung verlangt.

Der beklagte Kirchenkreis hat dies abgelehnt. Er sei kein öffentlicher Arbeitgeber. Die Vorinstanzen haben die Klage abgewiesen.

Die Revision hatte nun vor dem Bundesarbeitsgericht keinen Erfolg. Die Einladungspflicht nach § 165 Satz 3 SGB IX besteht zwar gemäß § 154 Abs. 2 Nr. 4 SGB IX ua. für Körperschaften des öffentlichen Rechts. Dies betrifft aber nach dem allgemeinen verwaltungsrechtlichen Begriffsverständnis nur Körperschaften, die staatliche Aufgaben wahrnehmen. Kirchliche Körperschaften des öffentlichen Rechts dienen demgegenüber primär der Erfüllung kirchlicher Aufgaben. 

(Tr)

29.01.2024 | Bitte teilnehmen!

Online-Umfrage zu Asthma im Arbeitsleben

Schriftzug NEU mit Ausrufezeichen

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen und kann in enger Wechselwirkung mit der beruflichen Tätigkeit stehen. Um mehr über die Arbeitssituation von Menschen mit Asthma zu erfahren, führt REHADAT jetzt eine Online-Umfrage durch.

Gefragt wird unter anderem, wie sich die Beschwerden auf den Arbeitsalltag auswirken, wie das kollegiale Umfeld reagiert und welche Form der Unterstützung als besonders hilfreich erlebt wird.

Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und dauert etwa 25 Minuten. Teilnehmen können alle berufstätigen Menschen mit Asthma. Die Ergebnisse werden u. a. in eine Ausgabe der Reihe REHADAT-Wissen zum Thema Asthma einfließen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Zur: Umfrage Asthma | REHADAT-Wissen
(br)

26.01.2024 | Lebenslagen behinderter Menschen

Destatis veröffentlich Ergebnisse aus Mikrozensus

Logo Statistisches Bundesamt

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat seine Ergebnisse zu den Lebenslagen der behinderten Menschen aus dem Mikrozensus 2021 veröffentlicht.

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte (2021: 810.00 Personen / 370.00 Haushalte) nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. 

Ausgewählte Ergebnisse:

  • Im Jahr 2021 lebten in Deutschland 10,3 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung in Privathaushalten. Im Durchschnitt war somit gut jeder achte Einwohner in Privathaushalten (12,6 %) behindert.
  • Der größte Teil, nämlich rund 7,5 Millionen Menschen, war schwerbehindert, 2,8 Millionen Menschen lebten mit einer leichteren Behinderung.
  • Insgesamt 21 % der behinderten Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren hatten keinen allgemeinen Schulabschluss. Menschen ohne Behinderung in diesem Alter waren deutlich seltener ohne Abschluss (4 %).
  • Am Arbeitsmarkt zeigt sich eine geringere Teilhabe der behinderten Menschen: 70 % der behinderten Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren waren erwerbstätig oder suchten nach einer Tätigkeit, bei den gleichaltrigen Nichtbehinderten waren es 89 %. 

Mehr Details: Mikrozensus | REHADAT-Statistik
(br)

24.01.2024 | Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?

BRK-Konferenz am 27. Februar 2024 in Berlin

Am 12. September 2023 hat der UN-Aussschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen abschließende Bemerkungen zur Staatenprüfung Deutschlands hinsichtlich der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention veröffentlicht. Dieses kritische Papier bietet Anlass zu weiterführenden Diskussionen und Fragestellungen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene.

Dementsprechend hat das Institut für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen eine Konferenz am 27. Februar 2024 in Berlin angeordnet. Derzeit wird die Übersetzung der Abschließenden Bemerkungen des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen von Behinderungen zu Deutschland zwischen BMAS, Zivilgesellschaft und dem Deutschen Institut für Menschenrechte abgestimmt. 

Hier gehts zur Veranstaltung: UN-BRK Konferenz in Berlin

Eine vorläufige, nicht-amtliche Version finden Sie hier: Abschließende Bemerkungen zum 2./3. Staatenbericht Deutschlands

Die UN-Behindertenrechtskonvention finden Sie bei REHADAT-Recht unter: UN-Behindertenrechtskonvention

Darüber hinaus finden Sie eine Übersicht zur UN-BRK in unserem Lexikon: REHADAT-Lexikon UN-BRK

 

(Tr)

19.01.2024 | Gute Praxis: BEM bei Long COVID

Erfolgreiche Arbeitsgestaltung

Grafische Darstellung eines Gebäudes

Wie ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) für einen Produktionsmitarbeiter bei MAN Energy Solutions funktioniert hat, erfahren Sie jetzt bei REHADAT-Gute Praxis.

Nach einer Corona-Erkrankung war der vorher gesunde, in der Produktion beschäftigte Maschinenbediener schon nach geringer Belastung sehr erschöpft und konnte seine Arbeitsaufgaben nicht mehr wahrnehmen.

Aufgrund der langen Ausfallzeiten bot der Arbeitgeber dem Mitarbeiter ein BEM an, in dessen Folge er erfolgreich stufenweise an einem anderen Arbeitsplatz in der Qualitätssicherung mit geringeren Belastungen wieder eingesetzt werden konnte.

Zum detaillierten Praxisbeispiel: BEM bei Long COVID | REHADAT-Gute Praxis

17.01.2024 | BMAS-Bundesprogramm rehapro

Modellprojekte des dritten Förderaufrufs neu in REHADAT-Forschung eingestellt

Logo BMAS-Bundesprogramm rehapro

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt das Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben − rehapro" aktuell in der dritten Förderrunde um. Gefördert werden Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation. Das Programm richtet sich an Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Bewilligung der Förderanträge des dritten und letzten Förderaufrufs ist abgeschlossen. Am dritten Förderaufruf nehmen insgesamt 20 Modellprojekte teil: 6 Projekte aus dem SGB II-Bereich und 14 Projekte aus dem SGB VI-Bereich. Die ersten Projekte des dritten Förderaufrufs sind am 01.01.2024 gestartet.

Im Portal REHADAT-Forschung sind die ersten rehapro-Projekte des dritten Förderaufrufs neu eingestellt. Alle weiteren Projekte werden ebenfalls veröffentlicht unter:

BMAS-Förderprogramme rehapro | REHADAT-Forschung
(siehe Projekte unter der Rubrik BMAS-Projektförderung rehapro – Dritter Förderaufruf)

(JS)

17.01.2024 | REHADAT-Autoanpassung

Fahren mit Behinderung

Logo REHADAT-Autoanpassung

Die individuelle Mobilität ist ein wichtiger Faktor für die Selbstständigkeit und Teilhabe. Während öffentliche Verkehrsmittel für die breite Masse barrierefrei gestaltet werden, gibt es bei privat oder beruflich genutzten Kraftfahrzeugen keine Lösung von der Stange. Viele Autohersteller bieten schon Sonderlösungen vor der Fertigung an. Andere Fahrzeuge müssen im Nachhinein an die individuellen Bedürfnisse angepasst  werden. Um einen Einblick darüber zu bekommen, welche Umrüstungen an einem Auto möglich sind, werden diese in REHADAT-Autoanpassung zunächst allgemein erklärt, bevor man konkrete Produktvorschläge angezeigt bekommt. Jedoch sollte vor der Umrüstung eine Fachkraft herangezogen werden.

Doch allein mit dem Fahrzeug ist es noch nicht getan. Auch der Umgang mit der Technik und der Führerschein müssen mit bedacht werden.  Neben einer Auflistung an bundesweiten Fahrschulen wird in REHADAT-Autoanpassung erklärt, was beim Führerschein zu beachten ist, wenn man diesen mit einer Behinderung erwerben möchte. Darüber hinaus gibt es Adressen von Umrüstbetrieben und Autoherstellern mit Umrüstservice aus ganz Deutschland.

Diese und noch weitere wichtige Hinweise zur Finanzierung, Versicherung oder zu Beratungsangeboten sind bei REHADAT-Autoanpassung zu finden.

15.01.2024 | Nationales Onlineportal für berufliche Weiterbildung

"Mein NOW" bündelt Informationen und Angebote der beruflichen Weiterbildung

Das nationale Onlineportal für berufliche Weiterbildung NOW bündelt Informationen und Angebote rund um das Thema berufliche Weiterbildung. Das Portal richtet sich an

  • Menschen im Erwerbsleben (Beschäftigte und Arbeitslose, die sich beruflich weiterentwickeln möchten),
  • Arbeitgebende (auf der Suche nach geeigneten Weiterbildungen für ihre Mitarbeitenden) und
  • Weiterbildungsanbietende (die die Reichweite ihrer Weiterbildungsangebote vergrößern möchten).

NOW verspricht einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Förder- und Beratungsmöglichkeiten sowie zu Informationen zu Berufen und Weiterbildungsangeboten. Zusätzlich sollen Online-Tests bei der Orientierung unterstützen und berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten darlegen.

Weitere Informationen zum Portal finden Sie hier: mein-now.de

(JO)

01.01.2024 | Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts

Nun vollständig in Kraft getreten

Zum 01.01.2024 ist das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts vollständig in Kraft getreten.  Die Maßnahmen des Gesetzes zielen darauf ab, mehr Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit zu bringen oder zu halten, sowie zielgenauere Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen.

Neben der Neuausrichtung des Sachverständigenbeirats Versorgungsmedizin (SGB IX § 153a), welche einem teilhabeorientierten und ganzheitlichen Ansatz folgt, stellt die Einführung einer vierten Staffel bei der Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber, die trotz Beschäftigungspflicht keinen einzigen schwerbehinderten Menschen beschäftigen (SGB IX § 160) die größte Neuerung dar. Der vierte Staffelbetrag wird erstmalig zum 31. März 2025 zu zahlen sein, wenn die Ausgleichsabgabe für 2024 fällig wird. Darüber hinaus wird eine Genehmigungsfiktion für Anspruchsleistungen des Integrationsamtes (Arbeitsassistenz und Berufsbegleitung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung) eingeführt (SGB IX § 185 Absatz 9). Wenn das Integrationsamt nicht innerhalb von sechs Wochen nach Eingang des Antrags über diesen entscheidet, gilt der Antrag als genehmigt.

Alle relevanten Gesetzesänderungen oder -aktualisierungen zum Jahreswechsel rund um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen finden Sie hier: Aktuelles: Neue und aktualisierte Gesetzestexte.


(Tr)

19.12.2023 | Rehabilitation und Teilhabe

BAR veröffentlicht Verfahrensbericht 2023

Logo BAR: THVB - Teilhabeverfahrensbericht

Die Bundesarbeitsgemeinschsaft für Rehabilitation hat den jährlichen Teilhabeverfahrensbericht 2023 veröffentlicht. 

Folgende Entwicklungen wurden darin z. B. festgestellt:

  • Die Anzahl der Anträge auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe ist im Jahr 2022 auf etwa 3 Millionen angestiegen, das sind 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines bewilligten Antrags beträgt 24 Tage und hat sich damit um 4 Tage verlängert. 84 Prozent der Anträge wurden vollständig oder teilweise bewilligt.
  • Über ein Viertel aller Rehabilitationsträger hat im Jahr 2022 über Widersprüche entschieden, wobei 53 Prozent der Entscheidungen zugunsten der Leistungsberechtigten ausfielen.

Ziel des Teilhabeverfahrensberichts ist, mehr Transparenz über das Reha-System in Deutschland herzustellen. Der Teilhabeverfahrensbericht nach § 41 SGB IX wurde mit Neufassung des SGB IX zum 1. Januar 2018 eingeführt und erscheint seit 2019 jährlich.

(Br)

08.12.2023 | Schneller Einstieg und gebündelte Inhalte

Relaunch der REHADAT-Homepage

Ausschnitt REHADAT-Homepage: Gut informiert mit REHADAT. REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Mehr erfahren. Grafik: mit Strichen verbundene Punkte

Wir haben unsere Einstiegsseite überarbeitet, damit Sie sich in der Vielfalt unserer Informationen besser orientieren und das von Ihnen Gesuchte schneller finden können.

Auf der neuen Startseite gibt es z. B.  Antworten auf diese Fragen:

  • Was sind die REHADAT-Portale?
  • Welche Themen bietet REHADAT?
  • Für welche Zielgruppen ist REHADAT gemacht?
  • Wie suche ich in REHADAT?
  • Was gibt es für Neuigkeiten in REHADAT?

In der neuen Mediathek finden Sie gebündelt unsere:
Social Wall, Erklärvideos, Apps, Podcast-Episoden, interaktive Grafiken, Verzeichnisse und REHADAT-kompakt.

Zur neuen Startseite: Einstieg | REHADAT

07.12.2023 | Bewerben bis 31. März 2024

Inklusionspreis der Wirtschaft

Logo Inklusionspreis für die Wirtschaft 2024

Für den Inklusionspreis der Wirtschaft 2024 können sich Unternehmen bewerben, die beispielhafte Inklusionsprojekte und -aktionen durchgeführt haben. Ausgezeichnet werden Best-Practice-Beispiele im Bereich Einstellung, Ausbildung oder Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden, deren Behinderungen erst im Laufe des Berufslebens aufgetreten sind.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2024.

Der Preis ist eine gemeinsame Initiative der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Vereins Charta der Vielfalt sowie des UnternehmensForums. Schirmherr des Inklusionspreises ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Mehr Informationen: Inklusionspreis für die Wirtschaft 2024
(br)

04.12.2023 | Zahl der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gestiegen

Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch

Ausschnitt Titelblatt

Mit der dritten bundesweiten Befragung von Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung lässt sich aufgrund eines neuen Befragungsdesigns erstmals die Situation von Studierenden mit und ohne studienerschwerende Beeinträchtigung vergleichen. So können besondere Herausforderungen für Studierende mit studienerschwerender Beeinträchtigung verlässlich identifiziert werden.

Die Zahl der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen hat sich vom Jahr 2016 bis zum Jahr 2021 von 11 Prozent auf nunmehr 16 Prozent erhöht. Besonders deutlich ist der Anstieg von Studierenden mit psychischen Erkrankungen. Ihr Anteil ist von 2016 bis 2021 um 12 Prozentpunkte angewachsen, von 53 Prozent auf 65 Prozent. Das sind 20 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2011.

Die Daten für „best3“ wurden im Sommer 2021 im Rahmen der integrierten „Studierendenbefragung in Deutschland“ erhoben und wissenschaftlich ausgewertet. Mehr als 188.000 Studierende von 250 Hochschulen haben sich beteiligt, darunter 30.000 mit einer studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigung. 

Mehr Informationen: Beeinträchtigt Studieren | REHADAT-Statistik
(br)

28.11.2023 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • REHADAT-Wissen: Ich vertraue auf mein Bauchgefühl
  • Die ICF verstehen: Zwei Erklärvideos und ein REHADAT-kompakt
  • Urteil des Monats: Kein Zusatzurlaub bei Unkenntnis
  • Neue Podcast-Episode: Mit Lernbehinderung zum Inklusionsexperten
  • IW-Trends: Teilhabe am Arbeitsleben mit Long COVID
  • Aktuelles Verzeichnis: Über 1.000 Inklusionsbetriebe in Deutschland
  • Neue Projekte zu Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben und Digitalisierung
  • Ansprechstellen für behindertengerechtes Bauen und Wohnen
  • Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben – Annedore-Leber-Preis 2024
  • Neue Termine für Online-Seminare: GdB, Ausgleichsabgabe und Hilfsmittel

Wir wünschen eine interessante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe
(Br)

24.11.2023 | Neuer IW-Trends: Arbeiten mit Long COVID

Auswirkungen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung

Titelblatt der Publikation IW Trends zum Thema Arbeiten mit Long COVID

Das IW hat eine neue Studie in der Reihe IW Trends zum Thema Arbeiten mit Long COVID veröffentlicht.

Die Publikation gibt einen Überblick über vorliegende Erkenntnisse zur Thematik. Der Fokus liegt auf der Wiedereingliederung von Long-COVID-Betroffenen nach Arbeitsunfähigkeit sowie auf Möglichkeiten der bedarfsgerechten Arbeitsgestaltung. Dazu werden Daten der von REHADAT im Jahr 2022 durchgeführten Online-Befragung „Long COVID im Arbeitsleben“ im Kontext der aktuellen Fachliteratur ausgewertet.

Die Befragung zeigt, wie sich Long COVID im Arbeitsleben auswirken kann und welche Unterstützungs- und Anpassungsformen es für Betroffene gibt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung individueller Ansätze für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung und nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben. Förderlich sind beispielsweise die Reduzierung der Arbeitszeit und die Flexibilisierung des Arbeitsorts und/oder der Arbeitszeiten.

Bewährte Instrumente wie das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und die Stufenweise Wiedereingliederung können ebenfalls unterstützen. Dabei bedarf es jedoch aufgrund der Heterogenität des Krankheitsbildes und des episodischen Charakters von Long COVID einer Überprüfung von etablierten Prozessen.

Zum IW-Trends:
Decker, Mareike / Fulda, Carolin Denise / Lange, Maisun, 2023, Arbeiten mit Long COVID. Auswirkungen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung, in: IW-Trends, 50. Jg., Nr. 4, S. 97-116

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(ML)

21.11.2023 | Annedore-Leber-Preis 2024

Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben

Ausrufezeichen und „Info“ in der Farbe Rot

Bis zum 09. Februar 2024 können Bewerbungen und Vorschläge für den Annedore-Leber-Preis 2024 eingereicht werden. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wird durch den Berufsbildungswerk Berlin e. V. und den Förderverein ANNEDORE zur Verfügung gestellt.

Es werden Projekte gesucht, die innovativ und nachhaltig sind und dazu beitragen, die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Ziel ist es, ihnen eine vollständige Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Die 
Preisverleihung findet am 19. März 2024 im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk statt.

Das Bewerbungsformular finden Sie unter www.albbw.de/annedore-leber-preis.