Sprungnavigation Tastaturkurzbefehle

Suche und Service

REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 1 / 2024

Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

Schwere Wörter sind rot markiert.

Sie werden am Ende erklärt.

Sollen wir weitere Wörter erklären?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@rehadat.de

Nummer 1 / 2024

Inhalt

  1. Neuer Newsletter von Werkstatt-Räte Deutschland
  2. Neue Internet-Seite von Starke.Frauen.Machen e. V.
  3. Neues Internet-Portal zur Ausbildung in Inklusions-Unternehmen
  4. Film-Tipp: Kim Hansmann: Du simulierst ja nur!
  5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
    Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung: Teilhabe-Empfehlungen für eine inklusivere Gesellschaft - Auch für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
  6. Wörter in Schwerer Sprache

1. Neuer Newsletter von Werkstatt-Räte Deutschland

Werkstatt-Räte Deutschland hat im Januar

einen neuen Newsletter heraus-gegeben.

Newsletter ist ein englisches Wort.

Es bedeutet: Ein Info-Brief mit Neuigkeiten

In dem Newsletter geht es

um die Bezahlung von den Werkstatt-Beschäftigten

Und um die Zukunft von den Werkstätten für behinderte Menschen.

Die Abkürzung dafür ist: WfbM

 

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales

hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben.

Die Abkürzung für Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales ist: BMAS

Zwei Forschungs-Institute haben untersucht:

  • Wie funktioniert das mit dem Geld in der Werkstatt?
  • Wie kann es gelingen, dass mehr Menschen aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeits-Markt wechseln?

Im September 2023 haben die Forschungs-Institute

den Abschluss-Bericht zur Untersuchung veröffentlicht.

Im Abschluss-Bericht stehen Empfehlungen.

Zum Beispiel:

Dass Entgelt von den Beschäftigten muss besser und mehr werden.

Entgelt bedeutet: die Bezahlung oder der Lohn

 

Zur gleichen Zeit hat das BMAS angefangen Gespräche zu führen.

In den Gesprächen geht es darum,

wie das BMAS die Werkstätten verändern möchte.

Es gibt vier Bereiche:

  • Das neue Entgelt
  • Die Zugänge in die Werkstatt (Berufs-Bildungs-Bereich)
  • Die Übergänge auf den allgemeinen Arbeits-Markt
  • Menschen mit hohem Unterstützungs-Bedarf
 

Das neue Entgelt

Das sagt der Abschluss-Bericht zum Entgelt:

  • Alle Werkstatt-Beschäftigten müssen so viel bekommen, dass sie keine Grund-Sicherung mehr brauchen.
  • Am besten wäre ein Betrag, der so hoch ist wie der Mindest-Lohn.
  • Der Betrag muss mit öffentlichem Geld bezuschusst werden. 
    Werkstätten können den Betrag nicht ohne Unterstützung erwirtschaften.

Das sagt das BMAS:

  • Das Entgelt soll 25 Euro höher werden.
  • Die Frei-Beträge sollen höher werden.
  • Die Beschäftigten hätten dann 25 Euro bis 78 Euro mehr im Monat.
  • Ansonsten soll alles gleich bleiben.

Das sagt Werkstatt-Räte Deutschland:

Das finden wir besonders wichtig bei einem neuen Entgelt:

Wir müssen mindestens so viel verdienen,

dass wir keine Grund-Sicherung mehr brauchen.

  • Unser Entgelt muss vom Staat bezuschusst werden.
  • Unser Entgelt soll einfach zu verstehen sein.

Uns ist wichtig:

Die Regelungen zur Rente sollen erhalten bleiben.

Und unsere besonderen Schutz-Rechte müssen erhalten bleiben.

Wir lehnen die aktuelle Idee zum Entgelt vom BMAS ab.

 

Zugänge in die Werkstatt (Berufs-Bildungs-Bereich)

Das sagt das BMAS:

  • In der Zukunft soll der Berufs-Bildungs-Bereich nicht mehr unbedingt in der Werkstatt sein.
  • Bildungs-Träger von außerhalb sollen auch Berufs-Bildung anbieten können. Das BMAS sagt: Das ist besser für die Inklusion.
  • Der Berufs-Bildungs-Bereich soll 27 Monate dauern. Jetzt ist das auch so.

Das sagt Werkstatt-Räte Deutschland:

Wir finden die Idee gut.

Das finden wir aber wichtig

Oder fragen wir uns:

  • Alles muss so geregelt sein, dass die Qualität mindestens so gut bleibt wie jetzt. Es muss auch geregelt sein, dass es den Berufs-Bildungs-Bereich überall gibt.
  • Die Zeit im Berufs-Bildungs-Bereich soll mindestens 3 Jahre sein. So ist es auch auf dem allgemeinen Arbeits-Markt. Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sollen noch mehr Zeit bekommen.
  • Wir fragen uns: Wo soll in der Zukunft die praktische Ausbildung statt-finden?
  • Das Wunsch- und Wahl-Recht ist uns wichtig: Alle sollen frei entscheiden können, wo sie nach dem Berufs-Bildungs-Bereich arbeiten möchten.
 

Die Übergänge auf den allgemeinen Arbeits-Markt

Das sagt das BMAS:

  • Bereiche in der Werkstatt, die genug Geld erwirtschaften, sollen Inklusions-Betriebe werden.
  • Es soll nur 2 Jahre möglich sein, auf einem Außen-Arbeits-Platz zu arbeiten. Danach muss die Person bei dem Unternehmen angestellt werden.
  • Es soll Vereinbarungen zwischen Werkstätten und Leistungs-Trägern zur Inklusion geben.

Das sagt Werkstatt-Räte Deutschland:

  • Wir fragen uns: Wer entscheidet, ob ein Bereich der Werkstatt ein Inklusions-Betrieb werden soll?
  • Wir sagen: Wenn Bereiche aus der der Werkstatt, die genug Geld erwirtschaften, Inklusion-Betriebe werden, dann nimmt die Werkstatt weniger Geld ein. Wenn die Werkstatt weniger Geld einnimmt, wird auch das Entgelt weniger. Das muss geregelt werden!
  • Wir finden: Es ist gut, dass Beschäftigte auf Außen-Arbeits-Plätzen nach 2 Jahren das Angebot bekommen, im Unternehmen zu arbeiten. Der oder die Beschäftigte auf einem Außen-Arbeits-Platz muss aber selbst entscheiden, ob er oder sie das auch möchte.
  • Es ist gut, dass es Vereinbarungen zur Inklusion zwischen Werkstätten und Leistungs-Trägern geben soll. Es darf aber keinen Zwang geben. Alle Beschäftigten sollen frei entscheiden können.
  • Es ist gut, dass Werkstatt-Beschäftigte ihre besonderen Regeln zur Rente mitnehmen dürfen, wenn sie in das Budget für Arbeit gehen.
  • Wir fordern: Werkstatt-Beschäftigte müssen angemessen bezahlt werden!
 

Werkstatt-Räte Deutschland zu den Ideen vom BMAS

Wir sind enttäuscht über die Ideen zum Entgelt.

Wir sehen in den Veränderungs-Ideen keine echte Entgelt-Reform.

In vielen Bereichen folgt das BMAS der Untersuchung.

Beim Entgelt nicht.

Wir haben das BMAS so verstanden,

dass Arbeit und Reha getrennt werden sollen:

Diesen Gedanken unterstützen wir nicht!

Wir verstehen das so:

  • Arbeit findet in Inklusions-Unternehmen oder auf dem allgemeinen Arbeits-Markt statt. Dort gibt es Mindest-Lohn.
  • Reha findet in Werkstätten statt ohne vernünftige Arbeits-Angebote. Dort gibt es das Werkstatt-Geld.

Das lehnen wir ab!

Wir fordern ein Entgelt,

dass uns frei von Grund-Sicherung macht!

Wir wollen, dass unsere besonderen Schutz-Rechte erhalten bleiben!

Wir wollen gute Arbeit für alle!

Nichts über uns ohne uns!

Hier geht es zu dem Newsletter von Werkstatt-Räte Deutschland (pdf).

 

Die Landes-Arbeits-Gemeinschaft Werkstatt-Räte Schleswig-Holstein

haben zu dem Thema Zukunft von den Werkstätten

4 kurze Filme gedreht.

Das Motto heißt: #WirVerdienenMehr

In den Filmen sagen Beschäftigte

Und Werkstatt-Räte ihre Meinung.

Die Filme heißen:

  • Selbst-bestimmt arbeiten
  • Ein Lohn zum Leben
  • Echte Chancen mit Bildung
  • Nicht über uns ohne uns

Hier kann man sich die Filme ansehen.  

2. Neue Internet-Seite von Starke.Frauen.Machen e. V.

Der Verein Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten 

in Einrichtungen e. V. -  Starke.Frauen.Machen.

ist seit dem 1. Februar 2023 selbst-ständig.

Seitdem hat sich viel in dem Verein verändert.

Seit Dezember 2023 gibt es eine neue eine Internet-Seite.

Die neue Internet-Seite heißt: https://www.starke-frauen-machen.de/

 

Seit 2017 gibt es Frauen-Beauftragte

in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM).

Frauen-Beauftragte sind Frauen mit Behinderungen.

Sie arbeiten als Beschäftigte in einer WfbM.

Und setzen sich für die Rechte von Frauen in der Werkstatt ein.

 

Warum sind Frauen-Beauftragte wichtig?

Frauen erleben oft Benachteiligung.

Das bedeutet:

Frauen werden schlechter behandelt als Männer.

Frauen werden bei der Arbeit schlechter behandelt als Männer.

Frauen verdienen weniger Geld als Männer.

Frauen erleben mehr Gewalt als Männer.

Gewalt gegen Frauen passiert an vielen Orten in Deutschland.

Gewalt passiert auch manchmal in einer WfbM.

Das soll sich ändern!

 

Frauen-Beauftragte machen sich stark für die Frauen!

Jede Werkstatt muss eine Frauen-Beauftragte haben.

So können alle Beschäftigten gut arbeiten. 

Die Frauen-Beauftragte bleibt 4 Jahre im Amt. 

Genau so wie ihre Stellvertreterinnen.

Sie können aber wieder-gewählt werden.

Hört die Frauen-Beauftragte früher auf?

Dann wird die erste Stellvertreterin zur Frauen-Beauftragten.

 

Diese Aufgaben hat die Frauen-Beauftragte.

Die Frauen-Beauftragte setzt sich für die Frauen ein.

Sie macht sich stark für ihre Kolleginnen.

Dazu gehören diese 3 Aufgaben:

1. Gleich-Stellung von Frauen und Männern

Das heißt:

Die Frauen sollen die gleichen Rechte haben wie die Männer. 

2. Arbeit und eine Familie haben sollen zusammen möglich sein.

Das heißt:

Arbeits-Zeiten und Familie sollen gut zusammen passen.

3. Schutz vor Gewalt

Es soll keine Gewalt gegen Frauen geben.

  • Keine körperliche Gewalt
  • Keine sexuelle Gewalt
  • Und keine seelische Gewalt
 

Vernetzung

Die Vernetzung mit anderen Frauen-Beauftragten ist sehr wichtig.

Frauen-Beauftragte müssen die Möglichkeit haben,

sich mit anderen Frauen-Beauftragten aus-zutauschen.

Die Frauen-Beauftragten können sich gegenseitig Infos

Und Tipps geben.

Einige von den Frauen-Beauftragten haben

deshalb ein Netzwerk gegründet.

Es heißt: Bundes-Netzwerk

In einem Netzwerk stehen die Menschen in Kontakt.

Und sie helfen einander.

Viele Frauen aus ganz Deutschland machen im Bundes-Netzwerk mit:

  • Frauen-Beauftragte und ihre Stell-Vertreterinnen aus Werkstätten und Wohn-Einrichtungen
  • ihre Unterstützerinnen
  • Und Ausbilderinnen für Frauen-Beauftragte
 

Das Bundes-Netzwerk

  • unterstützt alle Frauen-Beauftragten in Deutschland bei ihrer Arbeit
  • Und weiß Bescheid über die Sorgen der Frauen
  • sorgt für den Austausch in der Region und im Bundes-Land
  • organisiert bundesweite Treffen
  • macht viel Öffentlichkeits-Arbeit
  • arbeitet zusammen mit der Politik, mit Fach-Verbänden und mit anderen wichtigen Partnern und Partnerinnen
  •  weiß Bescheid über Angebote für Frauen-Beauftragte

Zum Beispiel über

  • Tagungen
  • Schulungen
  • Fortbildungen
  • und Beratungs-Stellen
 

Auf der neuen Internet-Seite stellt das

Netzwerk Starke.Frauen.Machen. e. V.

  • Aktuelle Nachrichten
  • Vernetzungs-Möglichkeiten
  • mehrere Erklär-Filme in Leichter Sprache
  • Info-Hefte und Materialien
  • Und viele weitere Inhalte rund um die Arbeit von Frauen-Beauftragten

zur Verfügung.

Hier geht es zu der neuen Internet-Seite.

 

Das Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen Starke.Frauen.Machen. e. V.

veröffentlicht jetzt auch aktuelle Info-Briefe in Leichter Sprache.

Hier geht es zu dem aktuellen Info-Brief vom Februar 2024 (pdf).

3. Neues Internet-Portal zur Ausbildung in Inklusions-Unternehmen

Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft Inklusions-Firmen

hat ein neues Internet-Portal gemacht.

Das Internet-Portal heißt: Ausbildung MEHRWERT inklusive

Ein Internet-Portal ist eine Internet-Seite

mit vielen Infos zu einem Thema.

Bei dem Internet-Portal Ausbildung MEHRWERT inklusive

gibt es viele Infos zum Thema:

Ausbildung in einem Inklusions-Unternehmen

 

Das Internet-Portal richtet sich

an junge Menschen mit und ohne Behinderungen,

die eine Ausbildungs-Stelle suchen.

Junge Menschen finden hier viele Informationen und Tipps.

Zum Beispiel über die verschiedenen Ausbildungs-Möglichkeiten

in den Inklusions-Unternehmen.

Das Internet-Portal richtet sich auch an Inklusions-Unternehmen.

Diese können sich in dem Internet-Portal zum Beispiel

über finanzielle Förder-Möglichkeiten informieren.

 

Manche Betriebe auf dem allgemeinen Arbeits-Markt

stellen besonders viele Menschen mit Behinderungen ein.

Diese Unternehmen haben einen besonderen Namen.

Sie heißen Inklusions-Unternehmen.

Andere Wörter für Inklusions-Unternehmen sind

  • Inklusions-Firmen
  • Oder Inklusions-Betriebe

In einem Inklusions-Unternehmen arbeiten

Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen.

Inklusions-Unternehmen beschäftigen zwischen 30 und 50 Prozent

Menschen mit Schwer-Behinderung.

Zum Beispiel:

Ein Inklusions-Unternehmen hat 100 Mitarbeiter.

Von den 100 Mitarbeiter haben 30 Personen eine Schwer-Behinderung.

Dann haben 30 Prozent von den Mitarbeitern eine Schwer-Behinderung.

 

Ein anderes Inklusions-Unternehmen hat auch 100 Mitarbeiter.

Von den 100 Mitarbeitern haben 50 Personen eine Schwer-Behinderung.

Dann haben 50 Prozent von den Mitarbeitern eine Schwer-Behinderung.

 

Junge Menschen mit Behinderungen können

in einem Inklusions-Unternehmen auch eine Ausbildung machen.

Wer in einem Inklusions-Unternehmen arbeitet,

erhält einen sozial-versicherungs-pflichtigen Arbeits-Vertrag

Und bekommt einen richtigen Lohn.

Manche Menschen mit Behinderungen brauchen Hilfe bei der Arbeit.

In einem Inklusions-Unternehmen werden Sie unterstützt:

Zum Beispiel:

  • Sie können eine Betreuungs-Person am Arbeits-Platz bekommen
  • Oder Sie können eine Weiter-Bildung machen
 

In Deutschland gibt es über 1 Tausend Inklusions-Unternehmen.

Inklusions-Unternehmen gibt es in fast allen Berufs-Feldern.

Zum Beispiel:

  • Garten-Landschafts-Bau
  • Einzel-Handel
  • Hotel
  • Oder Gastronomie
 

In dem Internet-Portal Ausbildung MEHRWERT inklusive

werden viele gute Beispiele vorgestellt.

Man kann sich auch einige kurze Videos ansehen.

Zum Beispiel:

  • Ein Erklär-Video zum Thema Inklusions-Unternehmen
  • Ein Video zum Thema Ausbildung in einem Inklusions-Unternehmen
  • Und mehrere Azubi-Videos

In den Auzubi-Videos erzählen verschiedene Menschen

von ihrem Weg in die Ausbildung.

Dort kann man mehr über

  • Inklusions-Unternehmen
  • Ausbildungs-Wege
  • Und Berufs-Ziele

erfahren.

 

In dem Internet-Portal gibt es keine Infos in Leichter Sprache.

Hier geht es zu dem Internet-Portal Ausbildung MEHRWERT inklusive (in Schwerer Sprache).

 

Bei REHADAT gibt es ein Heft

mit allen Inklusions-Unternehmen in Deutschland.

Das Heft heißt:

Inklusions-Betriebe in Deutschland 2023

Hier kann man das Heft in Schwerer Sprache herunter laden (pdf).

4. Film-Tipp: Kim Hansmann - Du simulierst ja nur!

Das ZDF hat im Februar in der Fernseh-Sendung Einfach Mensch

einen Film über Kim Denise Hansmann gezeigt.

Der Film heißt: Kim Hansmann - Du simulierst ja nur!

Simulieren bedeutet:

  • etwas vortäuschen
  • Oder so tun, als ob
 

Kim Denise Hansmann ist 27 Jahre alt

Und hat seit ihrer Kindheit die Krankheit Multiple Sklerose.

Da man ihr die unheilbare Krankheit Multiple Sklerose nicht ansieht,

wird ihr häufig vorgeworfen:

"Du simulierst ja nur!"

"Du tust ja nur so, als ob du krank bist"

Solche Sprüche muss sich Kim Denise Hansmann

schon ihr ganzes Leben lang anhören.

Sie sagt:

Das liegt daran, dass man ihre Krankheit nicht direkt sehen kann.

Aber obwohl man ihre Krankheit nicht sehen kann,

heißt das nicht,

dass sie nicht da ist.

 

Im Alter von 8 Jahren ist Kim Denise Hansmann morgens aufgewacht

Und konnte ihre Hand nicht mehr öffnen.

Da wurde bei ihr die Krankheit Multiple Sklerose festgestellt.

Die Abschluss-Fahrt in der 4. Klasse stand bevor.

Sie wollte unbedingt mitfahren.

Doch die Krankheit kam ihr dazwischen.

Sie musste früh feststellen:

Was andere Kinder in meinem Alter machen,

das kannst du gerade nicht.

 

Als sie in die 5. Klasse kam

hatte sie häufig Magen-Schmerzen.

Deswegen hat sie in der Schule häufig gefehlt

Und wurde schnell zur Außenseiterin.

Sie wurde gemobbt

Und hat einen Droh-Brief erhalten.

In dem Droh-Brief stand sogar:

Sie soll sich doch umbringen.

Sie musste die Schule verlassen.

Die Schul-Leitung sagte:

Sie wäre wegen ihrer Behinderung für die Schule nicht tragbar.

Deswegen musste sie auf die Haupt-Schule wechseln.

 

Die Mutter von Kim Denise Hansmann hat schon vor ihrer Geburt

Multiple Sklerose gehabt.

Bei ihr ist die Krankheit schon weit fort-geschritten.

Sie sitzt im Rollstuhl

Und ist auf Hilfe von anderen Menschen angewiesen.

Kim Denise Hansmann kümmert sich um ihre Mutter.

Sie hat sie jahre-lang gepflegt

Und kocht essen für sie.

Der Gesundheits-Zustand von ihrer Mutter wird immer schlechter.

Sie kann nicht mehr selbst-ständig essen und trinken.

 

Kim Denise Hansmann hat seit 2011 eine chronische Bein-Schwäche.

Sie hatte sehr früh starke Rücken-Beschwerden.

Sie hatte mehrere Bandscheiben-Vorfälle

Und hat chronische Schmerzen.

Das sind alles Erkrankungen,

die man nicht direkt sieht.

 

Kim Denise Hansmann ist dann über die Sozialen Medien

in die Öffentlichkeit gegangen.

Sie hat eigene Filme über ihre Krankheit gedreht

Und diese bei Instagram

Und bei YouTube veröffentlicht.

Sie hat einen längeren Beitrag über ihre Krankheit

bei Facebook geschrieben.

Daraufhin bekam sie eine E-Mail.

Dort stand:

Ob sie Lust hätte, für das Fernsehen zu arbeiten.

Wir sind gerade dabei das Jugend-Magazin Yoin im Fernsehen

zum Thema Inklusion zu starten:

Fernsehen von beeinträchtigten Menschen

für beeinträchtigte Menschen.

So wurde Kim Denise Hansmann mit 18 Jahren

Moderatorin bei der Fernseh-Sendung Yoin.

Dort spricht sie über ihre Krankheit

Und ihre Erfahrungen.

Sie versucht anderen Betroffenen Mut zu machen.

 

Ihre 1. Lehre musste sie abbrechen,

weil sie sehr lange krank war.

Ihre 2. Lehre musste sie abbrechen,

da sie ihre Mutter in Voll-Zeit pflegen musste.

Heute arbeitet sie als Telefonistin von zu Hause aus.

Sie kann zu Hause in Teil-Zeit arbeiten.

 

Wenn sie heute jemand anspricht

Und an ihrer Krankheit zweifelt,

zeigt sie ihren Schwerbehinderten-Ausweis

Und sagt: Den habe ich nicht ohne Grund.

Hier geht es zu dem Film (in Schwerer Sprache).

 

Bei YouTube kann man sich einige Folgen

von der Fernseh-Sendung Yoin mit Kim Denise Hansmann ansehen.

Hier geht es zu den Fernseh-Sendungen von Yoin mit Kim Denise Hansmann.

5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:

Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung: Teilhabe-Empfehlungen für eine inklusivere Gesellschaft - Auch für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch weit.

Gerade für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten gibt es noch viele Barrieren.

Deshalb ist für sie Teilhabe oft nicht möglich.

Menschen mit Lern-Schwierigkeiten leben oft fremd-bestimmt.

Oft bestimmen andere Menschen über sie.

 

Der Behinderten-Beauftragte von der Bundes-Regierung - Jürgen Dusel -

hat sich im Jahr 2023 vor allem mit der Teilhabe

von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten beschäftigt.

Dazu gab es viele Veranstaltungen und Gespräche.

Bei den Veranstaltungen ging es um diese Haupt-Themen:

  • Arbeit
  • Lernen und Ausbildung
  • Gesundheit
  • Digitalisierung
  • Gewalt-Schutz

Jürgen Dusel hat dabei mit vielen Menschen gesprochen.

Zum Beispiel mit:

  • Menschen mit Lern-Schwierigkeiten
  • Verschiedenen Vereinen, Verbänden und Fach-Gruppen
  • Und Personen, die für wichtige Entscheidungen zuständig sind

Bei den Fach-Gesprächen ging es darum:

  • Das ist wichtig für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten
  • Das brauchen Menschen mit Lern-Schwierigkeiten

Alle Ergebnisse aus den Fach-Gesprächen

wurden in einem Bericht aufgeschrieben.

Dieser Bericht heißt Teilhabe-Empfehlungen.

 
  • zum Thema: Arbeit

Bei den Fach-Gesprächen wurde klar:

Menschen mit Lern-Schwierigkeiten arbeiten kaum

auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.

Die meisten arbeiten in

Werkstätten für behinderte Menschen.

Es gibt Hilfen für den Wechsel von der Werkstatt

auf den allgemeinen Arbeits-Markt:

  • Budget für Ausbildung
  • Budget für Arbeit
  • Andere Leistungs-Anbieter

Trotzdem arbeiten die meisten Menschen mit Lern-Schwierigkeiten 

weiter in einer Werkstatt.

Sie wechseln nicht auf den allgemeinen Arbeits-Markt.

 
  • zum Thema: Lernen und Bildung

Genauso ist es auch beim Lernen.

In Deutschland bestimmt die Schule über den weiteren Berufs-Weg.

Wenn man eine Förder-Schule besucht:

Dann arbeitet man später fast immer in einer Werkstatt.

 
  • zum Thema: Gesundheit

Auch im Bereich Gesundheit fehlen Gleich-Berechtigung

Und Barriere-Freiheit.

Es gibt Barrieren in den Gebäuden.

Barrieren sind Hindernisse.

Zum Beispiel Treppen.

Manche Menschen mit Behinderungen

kommen dann nicht in das Gebäude.

Und es gibt Barrieren bei den Gesprächen über Gesundheit.

Zum Beispiel:

Viele Ärzte verwenden viele schwierige Wörter.

Viele Menschen verstehen nicht:

Was will der Arzt mir sagen?

 
  • zum Thema: Digitalisierung

Bei der Digitalisierung fehlen Teilhabe-Möglichkeiten.

Denn bei Computer-Programmen wird oft nicht daran gedacht:

Das brauchen Menschen mit Behinderungen.

So können sie eine Technik gut benutzen.

Dadurch werden Menschen mit Lern-Schwierigkeiten ausgegrenzt.

Sie können Computer oder das Internet nicht gleich gut benutzen. 

 
  • zum Thema: Gewalt-Schutz

Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sind oft in Gefahr.

Sie leben und arbeiten in Einrichtungen und Werkstätten.

Dort erleben vor allem Frauen

Und Mädchen oft Gewalt.

Das muss anders werden.

 

Bei einer Veranstaltung wurde dieser Bericht vorgestellt.

Die Veranstaltung war am 31. Januar 2024.

Jürgen Dusel hat mit wichtigen Gästen über den Bericht gesprochen.

Und hat den Bericht an die Bundes-Regierung übergeben.

Hier geht es zu dem Bericht in Leichter Sprache (pdf).

 

Den Bericht gibt es auch in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu dem Heft in Schwerer Sprache (pdf).

6. Wörter in Schwerer Sprache

Allgemeiner Arbeits-Markt

Der allgemeine Arbeits-Markt ist da,

wo auch Menschen ohne Behinderung arbeiten.

Man arbeitet auf dem allgemeinen Arbeits-Markt

wenn man

  • in einem großen oder kleinen Betrieb arbeitet
  • bei einer Stadt oder Gemeinde arbeitet
  • Oder bei einem anderen Arbeit-Geber arbeitet und man dafür einen Lohn bekommt.
Anderer Leistungs-Anbieter

Andere Leistungs-Anbieter haben Arbeits-Plätze

für Menschen mit Behinderungen.

Ähnlich wie eine Werkstatt für behinderte Menschen.

Viele Menschen mit Behinderungen arbeiten

in einer Werkstatt für behinderte Menschen

Das kurze Wort dafür ist: WfbM

Aber: 

Manche Menschen mit Behinderungen wollen nicht

in einer WfbM arbeiten.

Menschen mit Behinderungen

sollen noch andere Möglichkeiten haben.

Deswegen gibt es Andere Leistungs-Anbieter.

Außen-Arbeits-Platz

Außen-Arbeits-Platz bedeutet:

Ein Beschäftigter aus einer

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

arbeitet in einer Firma auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.

Er bleibt aber bei der WfbM angestellt.

Außen-Arbeits-Plätze sollen

den Übergang auf den allgemeinen Arbeits-Markt erleichtern.

Außen-Arbeits-Plätze werden auch als

  • ausgelagerte Arbeits-Plätze
  • Oder betriebs-integrierte Arbeits-Plätze

bezeichnet.

Zur Erklärung beim Landschafts-Verband Rheinland.

Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung - Jürgen Dusel

Auf der Internet-Seite von dem Behinderten-Beauftragten

gibt es viele Infos in Leichter Sprache.

Auf der Internet-Seite werden auch die Aufgaben

von dem Behinderten-Beauftragten beschrieben.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Hier gibt es einen Lebens-Lauf von Jürgen Dusel.

Berufs-Bildungs-Bereich

Die Qualizierung in einer Werkstatt für behinderte Menschen

findet im Berufs-Bildungs-Bereich statt.

Hier können Menschen mit Behinderungen verschiedene Sachen lernen.

Dabei werden sie von Fach-Leuten unterstützt.

Denn sie sollen nach der Zeit im Berufs-Bildungs-Bereich

zum Beispiel:

  • Eine Ausbildung machen können
  • Einen Arbeits-Platz in der Werkstatt bekommen
  • Oder auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten können 

Im Berufs-Bildungs-Bereich können Menschen mit Behinderungen auch lernen:

  • Dass sie pünktlich bei der Arbeit sein müssen
  • Wie sie mit Ihrem Geld umgehen sollen
  • Und worauf sie im Straßen-Verkehr achten müssen. Damit ihnen nichts passiert.

Der Berufs-Bildung-Bereich dauert 2 Jahre.

Budget für Arbeit

Das Budget für Arbeit soll

die Inklusion von behinderten Menschen erleichtern.

Das Budget für Arbeit umfasst zum Beispiel

einen Lohnkosten-Zuschuss für Betriebe 

Und die Assistenz für die Arbeitnehmer mit Behinderung.

Zur Erklärung bei der Fach-Stelle Teilhabe-Beratung

Budget für Ausbildung

Das Budget für Ausbildung funktioniert so ähnlich

wie das Budget für Arbeit.

Arbeit-Geber bekommen hier Geld,

wenn sie Menschen mit Behinderungen ausbilden.

Mit dem Geld können sie den Ausbildungs-Lohn

von den Auszubildenden bezahlen. 

Die Auszubildenden erhalten eine Anleitung

Und Begleitung am Ausbildungs-Platz und in der Berufs-Schule,

wenn das nötig ist.

Das Budget für Ausbildung wird so lange gewährt,

wie es erforderlich ist.

Längstens jedoch bis zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung.

Bundes-Arbeits-Gemeinschaft Inklusions-Firmen e. V.

Das kurze Wort für

Bundes-Arbeits-Gemeinschaft Inklusions-Firmen ist: bag if

Die bag if vertritt die Interessen

von allen Inklusions-Unternehmen in Deutschland.

Momentan gibt es in Deutschland etwa

1.000 Inklusions-Unternehmen mit rund 30.000 Beschäftigten.

Auf der Internet-Seite von der bag if

gibt es nur Infos in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Die Abkürzung heißt: BMAS.

Zur Erklärung beim BMAS.

Das BMAS hat viele Hefte in Leichter Sprache veröffentlicht.

Hier geht es zu den Veröffentlichungen in Leichter Sprache.

Digitalisierung

Digitalisierung bedeutet:

In immer mehr Dingen sind Computer eingebaut.

Förder-Schule

In Förder-Schulen gehen nur Kinder

Und Jugendliche mit Behinderungen.

Und Kinder mit Lern-Schwierigkeiten.

Man sagt auch: Schüler mit Förder-Bedarf.

Sie sind dort von Kindern

Und Jugendlichen ohne Behinderungen getrennt.

Es gibt verschiedene Arten von Förder-Schulen.

Es gibt zum Beispiel Schulen nur für blinde Schüler.

Oder Schulen nur für gehörlose Schüler.

Grund-Sicherung

Grund-Sicherung ist Geld von der Stadt oder Gemeinde.

Das Geld bekommen Menschen,

die nicht genug Geld zum Leben haben.

Zum Beispiel weil ihre Rente nicht reicht.

Oder wenn sie wegen einer Krankheit

Oder Behinderung gar nicht arbeiten können.

Instagram

Instagram ist ein soziales Netz-Werk.

Auf Instagram kann man Bilder hoch-laden.

Andere Leute können die Bilder anschauen.

Und Kommentare dazu schreiben.

Die meisten Leute benutzen Instagram mit dem Smartphone.

Ein Smartphone ist ein Handy.

Für das Smartphone gibt es eine Instagram App.

Dann kann man Fotos mit Smartphone machen.

Und die Fotos gleich hoch-laden.

Mindest-Lohn

zur Erklärung bei Hurraki

Mobbing / gemobbt

zur Erklärung bei Hurraki

Multiple Sklerose

zur Erklärung bei der Apotheken Umschau in Einfacher Sprache

Soziale Medien

Soziale Medien sind digitale Medien.

Damit kann man etwas alleine machen.

zum Beispiel:

  • eine Bewertung über ein Restaurant schreiben
  • Oder man kann etwas gemeinsam machen
  • Zum Beispiel in einem sozialen Netzwerk Bilder zeigen

Mit den Sozialen Medien kann man Wissen

Und Informationen teilen.

Das kann jeder machen.

Man kann sich mit anderen Menschen austauschen.

Man kann Meinungen und Erfahrungen austauschen.

Und man kann:

  • Texte
  • Bilder
  • Oder Videos

weitergeben.

Sozial-versicherungs-pflichtig

Sie haben eine sozial-versicherungs-pflichtige Arbeit?

Dann zahlen Sie auch jeden Monat Beiträge

zu den Sozial-Versicherungen.

Der Arbeit-Geber bezahlt die Hälfte von den Beiträgen.

Die andere Hälfte müssen Sie selbst bezahlen.

Sie müssen dafür aber nichts tun.

Sie müssen das Geld nicht selbst an die Versicherungen bezahlen.

Der Arbeit-Geber bezahlt das Geld von Ihrem Lohn

an die Versicherungen.

Sie bekommen dafür etwas weniger Lohn.

Das sind die Sozial-Versicherungen:

  • Kranken-Versicherung
  • Pflege-Versicherung
  • Unfall-Versicherung
  • Renten-Versicherung
  • Und Arbeitslosen-Versicherung
Werkstatt für behinderte Menschen

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei der Fach-Stelle Teilhabe-Beratung

Werkstatt-Rat

Zur Erklärung beim Landschafts-Verband Rheinland (LVR)

Werkstatt-Räte Deutschland

Zur Erklärung auf der Internet-Seite

von Werkstatt-Räte Deutschland

Yoin

Yoin ist eine Fernseh-Sendung.

Yoin ist die Abkürzung für: young inclusion

Bei YouTube kann man sich einige Folgen

von der Fernseh-Sendung Yoin ansehen.

Hier geht es zu den Fernseh-Sendungen von Yoin.

YouTube

YouTube ist eine Internet-Seite.

Auf der Internet-Seite gibt es Videos.

Wer sich bei YouTube angemeldet hat,

kann einen eigenen Video-Kanal machen.

Zur Erklärung bei Hurraki

ZDF

Das ZDF ist ein Fernseh-Sender.

ZDF ist die Abkürzung für:

Zweites Deutsches Fernsehen.

Hier kann man sich viele Informationen

in Leichter Sprache herunter-laden (pdf).

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.

Abmelden

Hier können Sie sich von den REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache abmelden.

Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Teilhabe
Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Redaktion: Georg Nacken, nacken@iwkoeln.de

Postfach 10 19 42, 50459 Köln

Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln

Telefon: 0221 4981-882

kontakt@rehadat.de
www.iwkoeln.de
www.rehadat.de

REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

 
© REHADAT 2024 - Institut der deutschen Wirtschaft Köln