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REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 6 / 2023

Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

Schwere Wörter sind rot markiert.

Sie werden am Ende erklärt.

Sollen wir weitere Wörter erklären?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@rehadat.de

Nummer 6 / 2023

Inhalt

  1. REHADAT: Start-Seite im Internet neu gemacht
  2. REHADAT: Neues Heft mit Inklusions-Betrieben
  3. Neuerungen bei der App Teilhabe-Beratung
  4. Film-Tipp: Kevin Kalter: Endlich wieder Arbeit
  5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
    Werkstatt-Räte Deutschland: Bericht über die Werkstatt-Räte-Konferenz
  6. Wörter in Schwerer Sprache

1. REHADAT: Start-Seite im Internet neu gemacht

REHADAT hat seine Start-Seite im Internet neu gemacht.

Auf der neuen Einstiegs-Seite gibt es jetzt

Antworten auf diese Fragen:

  • Was sind die REHADAT-Portale?
  • Welche Themen bietet REHADAT?
  • Für welche Ziel-Gruppen ist REHADAT gemacht?
  • Wie suche ich in REHADAT?
  • Was gibt es für Neuigkeiten in REHADAT?
 

In der neuen Mediathek finden Sie jetzt unsere Veröffentlichungen.

Dazu zählen:

  • Social Wall

Social Wall ist ein englischer Begriff und bedeutet: Soziale Wand

Diese Stelle zeigt Inhalte von anderen Internet-Seiten.

Sie sehen dort REHADAT-Beiträge in den Sozialen Medien.

Zum Beispiel:

  • X (früher: Twitter )
  • Instagram
  • Linkedin
  • Oder You-Tube .

Sie können die Inhalte ansehen.

Und Sie können die Inhalte wieder ausblenden.

 
  • Erklär-Videos

REHADAT macht Videos.

In den Videos erklärt REHADAT Sachen.

Die Videos sind auf dieser Seite zu sehen.

 
  • Apps

Apps sind Programme für das Handy und für den Computer.

Mit den REHADAT-Apps können Sie Infos

über die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen suchen.

 
  • Podcast

Podcast spricht man: Pott-Kaast.

Ein Podcast ist so ähnlich wie eine Radio-Sendung.

Man kann Podcasts im Internet hören.

Ein Podcast ist wie ein Gespräch.

Bei den REHADAT-Podcasts können Sie sich

Gespräche mit Experten anhören.

Wir haben die Gespräche mit Mikrofonen aufgenommen.

So können Sie sich die Gespräche immer wieder anhören.

Die REHADAT-Podcasts erklären zum Beispiel:

Wie kann man Menschen mit Behinderungen besser helfen?

Wie kann man Barrieren im Arbeits-Leben abbauen?

 
  • Inter-aktive Grafiken

Grafiken sind Schau-Bilder zu bestimmten Themen.

Dabei werden häufig statistische Zahlen

in Bildern dargestellt.

Die Bilder hat REHADAT gemacht.

Ein anderes Wort für Inter-aktiv ist: wechsel-seitig

Das bedeutet:

Sie können diese Bilder nutzen und verändern.

Sie können sie zum Beispiel als Bild speichern.

Dann können Sie die Bilder in Ihre eigenen Texte einfügen.

 
  • Verzeichnisse

Die REHADAT-Verzeichnisse sind Hefte.

In den Verzeichnissen stehen Infos über:

  • Inklusions-Betriebe
  • Werkstätten für behinderte Menschen
  • Menschen, die über Reha und Teilhabe forschen
 
  • REHADAT-kompakt

REHADAT-kompakt ist ein Info-Blatt.

In jeder Ausgabe geht es um ein bestimmtes Thema.

Alles Wichtige dazu steht auf nur zwei Seiten.

 

Hier wird die Internet-Seite von REHADAT in Leichter Sprache erklärt.

Hier finden Sie weitere Infos zu REHADAT in Leichter Sprache.

2. REHADAT: Neues Heft mit Inklusions-Betrieben

REHADAT hat ein neues Heft

mit den Inklusions-Betrieben in Deutschland gemacht.

In dem Heft finden Sie über 1 Tausend Inklusion-Betriebe.

Inklusions-Betriebe nennt man auch:

  • Inklusions-Firmen
  • Oder Inklusions-Unternehmen

Früher hat man Inklusions-Firmen so genannt:

  • Integrations-Firmen
  • Integrations-Betriebe
  • Integrations-Unternehmen
  • Oder Integrations-Projekte
 

Das Besondere bei einem Inklusions-Betrieb ist:

  • Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen
  • Dort arbeiten viele Menschen mit Behinderungen
  • Sie arbeiten auf dem allgemeinen Arbeits-Markt
  • Sie haben einen Arbeits-Vertrag bei dem Inklusions-Betrieb
  • Und bekommen einen richtigen Lohn
 

In den Inklusions-Betrieben gibt es verschiedene Arbeits-Plätze.

Zum Beispiel:

  • in einem Café
  • in einem Hotel
  • in einem Lebensmittel-Markt
  • in einer Gärtnerei
  • Oder im Büro
 

In dem Heft steht von jedem Inklusions-Betrieb:

  • die Adresse
  • die Telefon- und Telefax-Nummer
  • die E-Mail- und Internet-Adresse
  • eine Beschreibung über den Inklusions-Betrieb
  • Und welche Arbeiten von den Inklusions-Betrieben angeboten werden
 

Das Heft heißt:

Inklusions-Betriebe in Deutschland 2023

Hier kann man das Heft in Schwerer Sprache herunter laden (pdf).

Bei REHADAT gibt es weitere Infos zu den Inklusions-Betrieben.

Hier geht es zu den Informationen in Schwerer Sprache.

3. Neuerungen bei der App Teilhabe-Beratung

Seit Anfang 2018 gibt es eine neue Teilhabe-Beratung

für Menschen mit Behinderungen.

Sie heißt: Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung

Die Abkürzung ist: EUTB

Die Beratungs-Angebote von der Teilhabe-Beratung sind unabhängig.

Das bedeutet:

Die gehören zu keiner Partei

Und zu keinem Verband.

Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.

Sie arbeiten gemeinsam für eine Sache.

Zum Beispiel:

Sie machen sich stark für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

 

Die Teilhabe-Beratung gibt es zusätzlich zu anderen Beratungen.

Man kann auch sagen: ergänzend

Deshalb heißen die Beratungs-Angebote:

Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung

Die EUTB gibt es überall in Deutschland.

Es gibt über 500 Beratungs-Stellen.

Die Beratung ist kostenlos.

Sie müssen nichts bezahlen.

 

Wer macht die Beratung?

Die Beratung machen auch Menschen mit Behinderungen.

Sie wissen am besten:

Das brauchen Menschen mit Behinderungen.

Sie wissen auch:

So muss eine Beratung für Menschen mit Behinderungen sein.

Denn sie haben oft das Gleiche erlebt.

Für diese Art von einer Beratung

gibt es einen schweren Namen:

Peer Counseling

Man spricht es so: Pier Kaun-Selling

In der Teilhabe-Beratung heißen die Berater

mit Behinderungen: Peer Berater.

Man spricht es so: Pier-Berater.


Bei diesen Sachen helfen Ihnen die Berater:

Zum Beispiel: 

  • Wenn Sie Menschen brauchen, die Ihnen helfen
  • Wenn Sie Anträge für Geld oder andere Hilfen stellen wollen
  • Wenn Sie besondere Hilfs-Mittel brauchen
  • Wenn Sie einen Arbeits-Platz oder eine Weiter-Bildung suchen
  • Wie Sie selbst über Ihr Leben bestimmen können.

 
Weitere Informationen in Leichter Sprache über die EUTB gibt es

auf der Internet-Seite von der Fach-Stelle Teilhabe-Beratung :

Hier geht es zu der Internet-Seite.

 
Die Fach-Stelle Teilhabe-Beratung hat auch

die App Teilhabe-Beratung gemacht.

Eine App ist ein Programm für das Handy.

Die App ist kostenlos.

Was können Sie mit dieser App machen?

Wenn Sie auf dem Handy diese Seite öffnen.

Dann können Sie diese Sachen machen:

Sie können Beratung von der EUTB in Ihrer Nähe finden.

Sie können einen Termin vereinbaren.

Die Beratung gibt es

  • vor Ort in einer Beratungs-Stelle
  • per Telefon
  • Oder per Video

Dafür klicken Sie auf Beratung.

Sie können sich über Hilfen informieren.

Dafür klicken Sie auf Unterstützung.

 

Die App Teilhabe-Beratung gibt es schon länger.

Jetzt gibt es einige Neuerungen bei der App.

Die Bedienung von der App ist jetzt leichter.

Das ist der Haupt-Grund für die Änderungen:

Die Informationen von der App sind klarer

Und verständlicher.

Für die Nutzer von der App.

 

Das sind die wichtigsten Neuerungen:

1. Es gibt eine neue Gestaltung.

Neue Gestaltung bedeutet:

Die App sieht anders aus.

Die neue Gestaltung macht:

Die Nutzer können besser mit der App umgehen.

Die neue Gestaltung ist modern.

Das Nutzen von der App ist leichter.

Die Inhalte von der App sind übersichtlich.

Sie können gut und schnell erkennen:

Wie kommen Sie zu bestimmten Informationen?

Wie können Sie die App gut nutzen?
 

2. Es gibt eine Erklärung.

Die Erklärung ist für den leichten Start.

Für das Arbeiten mit der App.

In der Erklärung sind kleine Texte.

Die kleinen Texte erklären:

Was können Sie mit der App machen?

An welcher Stelle?
 

3. So bekommen Sie immer Informationen:

Die App schickt Ihnen Nachrichten.

Die App schickt Ihnen die Nachrichten von allein.
 

4. Sie haben Fragen?

Die Fragen kommen oft vor?

Die App gibt Ihnen Antworten.

Die Antworten sind in einem Teil von der App.

Der Teil von der App hat den Namen: FAQ.

FAQ ist eine Abkürzung.

Die Abkürzung bedeutet:

häufig gestellte Fragen

Die Antworten sind schnell und einfach.

 

5. Es gibt Informationen.

Die Informationen haben besondere Inhalte.

Die Informationen sind neu.

Die neuen Informationen finden Sie

in einem Teil von der App.

Der Name von dem Teil von der App ist:

Newsletter

Das Wort Newsletter ist Englisch.

Das Wort spricht man so:

Njus-lätt-er.

Das Wort bedeutet: Info-Brief

 

6. Ein Teil von der App ist ein Wörter-Buch.

In dem Wörter-Buch können Sie nach-schauen:

Was bedeuten bestimmte Wörter?

Mit der Bedeutung von den Wörtern

können Sie neue Informationen besser verstehen.

 

Die App mit den Neuerungen können Sie herunter-laden.

Ab sofort.

Herunter- laden bedeutet:

Sie können die App speichern:

Von einer Internet-Seite auf Ihr Handy.

 

Wie können Sie die App auf Ihr Handy herunter-laden?

Schauen Sie zuerst:

Welches Handy haben Sie?

Es gibt 2 Sorten von Handys:

i-Phone oder Android-Handy.

i-Phone spricht man so: ei-fohn.

Android spricht man so: Ändreud.

Dann gehen Sie mit Ihrem Handy ins Internet.

Suchen Sie den passenden Link aus.

Wenn Sie ein Handy mit dem Namen i-Phone haben,

können Sie die App hier herunter-laden:  App Store (für iOS)

Wenn Sie ein Android-Handy

beziehungs-weise ein Smart-Phone haben:

können Sie die App hier herunter-laden: Google Play Store (für Android)

 

Bei REHADAT kann man nach den Adressen

von allen EUTB-Beratungs-Stellen suchen.

Hier geht es zu der Internet-Seite in Schwerer Sprache.

4. Film-Tipp: Kevin Kalter - Endlich wieder Arbeit

Das ZDF hat im Dezember in der Fernseh-Sendung Einfach Mensch

einen Film über Kevin Kalter gezeigt.

Der Film heißt: Kevin Kalter - Endlich wieder Arbeit

 

Kevin Kalter ist 30 Jahre alt

Und lebt in Köln.

Er hat Autismus

Und war über 6 Jahre arbeitslos.

Auch weil sein Autismus erst im Jahr 2021 fest-gestellt wurde.

Seit Kurzem arbeitet er wieder.

Er ist ausgebildeter Elektroniker für Klein-Geräte.

Vorher hat er eine Ausbildung zum Einzel-Handels-Kaufmann gemacht.

Jetzt arbeitet er bei DHL-Airways am Flug-Hafen Köln/Bonn.

Er arbeitet dort als Hilfs-Kraft im Kantinen-Bereich.

Man braucht keine Ausbildung dafür.

Er füllt an den Getränke-Automaten die Getränke nach.

Er räumt die Kantine auf

Und säubert dabei die Kaffee-Maschinen

Und die Mikro-Wellen-Geräte.

 

Als Autist nimmt er seine Umwelt viel stärker wahr,

als sie von anderen Menschen wahr-genommen wird.

In einem stark über-füllten Zug könnte er nicht mit-fahren.

Wenn doch: Könnte er eine Panik-Attacke bekommen.

Im Zug sind viele Menschen, die er nicht kennt.

Fremde Gesichter machen ihn nervös.

Er kann niemandem direkt in die Augen schauen.

Die Geräusche im Zug und von dem Zug

sind für ihn sehr laut und störend.

Als ihm der Job als Hilfs-Kraft bei DHL-Airways angeboten wurde,

war er zunächst nicht so begeistert.

Er befürchtete,

dass die Arbeits-Abläufe ihm keinen Spaß machen

Und es ihm schnell langweilig wird.

Zum Glück hat sich das schon nach kurzer Zeit nicht bestätigt.

Damit er gut arbeiten kann, ist eigentlich nicht viel nötig.

Die Kollegen müssen nur wissen,

  • dass er Autist ist
  • Und wie man mit Autisten umgehen muss

Das Schwierigste an seinem Job

ist für Kevin Kanter der Kontakt zu den Menschen.

Zum Beispiel fällt ihm der Small-Talk mit seinen Kollegen sehr schwer.

Begegnungen bringen ihn aus dem Takt.

Er muss sich dann erst einmal auf die neue Situation einstellen.

Bei seinem Job unterstützt ihn Nadine Langner.

Sie ist Inklusions-Coach vom ProjektRouter .

ProjektRouter unterstützt Menschen mit Behinderungen

Und Unternehmen bei der Einstellung und Einarbeitung.

ProjektRouter arbeitet eng

mit der Inklusions-Abteilung von DHL Airways zusammen.

Nadine Langner ist die direkte Ansprech-Partnerin von Kevin Kanter.

Sie hat ein eigenes Büro bei DHL Airways

Und kann bei Problemen direkt angesprochen werden.

Am Anfang hat sie Kevin Kanter unterstützt:

Sie hat ihm seine Aufgaben gezeigt

Und mit ihm seine Arbeits-Abläufe abgesprochen.

 

Sie sagt:

Kevin kann noch Unterstützung bei der Kommunikation gebrauchen.

Kommunikation bedeutet:

  • Verständigung
  • Oder mit jemandem sprechen

Als Autist kann Kevin Kantner

  • Ironie
  • Witze
  • Oder Gesichts-Ausdrücke

nicht genau erkennen.

Dann schreitet Nadine Langner ein,

um bei Kommunikations-Problemen

Oder Schwierigkeiten zu unterstützen.

Bei seinen alten Arbeit-Gebern gab es früher Miss-Verständnisse.

Wenn der alte Chef sagte:

Der Boden ist aber dreckig.

Dann hat Kevin das nicht als Arbeits-Auftrag verstanden.

Für Kevin Kalter ist es daher wichtig,

klare Anweisungen zu erhalten.

 

Als Kevin Kalter noch im Einzel-Handel gearbeitet hat,

musste er mit Über-Reizungen klar-kommen.

Da wusste er noch nicht, dass er Autist ist.

Und warum er sich dauerhaft gestresst gefühlt hat.

Er hat sich meistens an ruhige Orte zurück-gezogen,

um sich wieder zu beruhigen.

Irgend-wann hatte er einen Nerven-Zusammenbruch.

Daraufhin hat er die  Umschulung zum Elektroniker gemacht.

Während dieser Zeit ging es ihm sehr gut.


Die Probleme haben erst wieder angefangen,

als Corona aufkam.

Er wurde durch Corona aus seiner Struktur heraus-gerissen.

Diese Zeit war sehr anstrengend für ihn.

Er hatte Depressionen.

Und hat sich in seiner Wohnung stark zurück-gezogen.

 

Erst im Jahr 2021 wurde bei ihm Autismus fest-gestellt.

Das war eine Erleichterung für ihn.

Er verstand plötzlich, warum er so ist wie er ist.

 

Zu seinem neuen Job bei DHL Airways ist er

durch das Projekt Hafen Köln gekommen.

Das ist ein Projekt vom Job-Center Köln.

Über dieses Projekt ist er zu einer Arbeits-Vermittlung

für Menschen mit Behinderungen gekommen.

Dort hatte er einen Betreuer.

Mit dem Betreuer hat er dann überlegt,

welchen Job er machen könnte.

Der Betreuer hat sich bei verschiedenen Firmen erkundigt.

Dabei sind sie auf seinen jetzigen Arbeit-Geber gekommen.

 

Momentan ist Kevin noch bei ProjektRouter beschäftigt.

Das Ziel ist eine Übernahme bei DHL Airways .

In den ersten beiden Jahre gibt es noch Jahres-Verträge.

Und nach 2 Jahren gibt es in der Regel eine Fest-Anstellung.

Er hatte Zweifel, dass er nochmal Arbeit findet.

Momentan ist er bei DHL Airways sehr glücklich.

Er das Gefühl:

Dort kann ich bis zur Rente bleiben.

Hier geht es zu dem Film (in Schwerer Sprache).

5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:

Werkstatt-Räte Deutschland: Bericht über die Werkstatt-Räte-Konferenz

Vom 22. bis 24. Mai 2023 veranstaltete Werkstatt-Räte Deutschland

eine Werkstatt-Räte-Konferenz.

Das Thema war: Die Zukunft unserer Arbeit

Die Werkstatt-Räte-Konferenz fand in Berlin statt.

Es kamen fast 170 Teilnehmer aus ganz Deutschland.

Es fanden

  • Work-Shops
  • eine Podiums-Diskussion
  • Und ein Vortrag

statt.

Work-Shops sind Arbeits-Gruppen.

In den Work-Shops ging es um die Zukunft der Werkstätten.

Es gab insgesamt 6 Work-Shops.

Das waren die Themen:

  • Die Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung heute und in der Zukunft: Wie muss sich die Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung weiter-entwickeln?
  • Wie sieht eine zukunfts-fähige Werkstatt aus? Wie kann sich die Werkstatt-Leistung weiter-entwickeln?
  • Wie muss sich die Selbst-Vertretung in Werkstätten für die Zukunft aufstellen?
  • Wie soll die Bezahlung von Werkstatt-Beschäftigten in der Zukunft aussehen?
  • Wie muss sich die Assistenz-Leistung für Werkstatt-Räte weiter-entwickeln, um den Werkstatt-Rat noch besser unterstützen zu können?
  • Wie kann die Zusammen-Arbeit zwischen Frauen-Beauftragten und Werkstatt-Rat in Zukunft 
    noch besser werden?

Jetzt hat Werkstatt-Räte Deutschland einen Bericht in Leichter Sprache

über die Werkstatt-Räte-Konferenz heraus-gegeben.

Dort finden Sie die Ergebnisse von den Work-Shops.

Hier geht es zu dem Bericht (pdf).

6. Wörter in Schwerer Sprache

Allgemeiner Arbeits-Markt

Der allgemeine Arbeits-Markt ist da,

wo auch Menschen ohne Behinderung arbeiten.

Man arbeitet auf dem allgemeinen Arbeits-Markt

wenn man

  • in einem großen oder kleinen Betrieb arbeitet
  • bei einer Stadt oder Gemeinde arbeitet
  • Oder bei einem anderen Arbeit-Geber arbeitet und man dafür einen Lohn bekommt.
Assistenz-Leistung

Eine Assistenz hilft einem anderen Menschen.

Hier geht es um die Unterstützung vom Werkstatt-Rat.

In der Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung steht:

Eine vertrauens-volle Person

kann den Werkstatt-Rat unterstützen.

Wenn der Werkstatt-Rat das möchte.

Autismus

Zur Erklärung bei autismus Deutschland e. V.

Berlin

Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Stadt Berlin

(in Schwerer Sprache).

Depression

Auf der Internet-Seite von www.patienten-information.de

gibt es eine Erklärung in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der Erklärung.

DHL Airways

Bereits seit dem Jahr 1987 ist die DHL Airways

am Flughafen Köln-Bonn ansässig.

Dort werden Pakete und andere Sendungen mit dem Flugzeug

in 220 Länder und Regionen transportiert.

Auf der Internet-Seite gibt es nur Infos in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Fach-Stelle Teilhabe-Beratung

Zur Erklärung auf der Internet-Seite

von der Fach-Stelle Teilhabe-Beratung

Frauen-Beauftragte

Frauen-Beauftragte sind Frauen mit Behinderungen.

Sie arbeiten als Beschäftigte in einer

Werkstatt für behinderte Menschen.

Frauen-Beauftragte setzen sich für die Rechte von Frauen

in der Werkstatt ein.

Alle Werkstätten für behinderte Menschen

müssen eine Frauen-Beauftragte haben.

Inklusions-Abteilung

Inklusions-Betriebe sind Betriebe,

wo besonders viele Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Und wo Menschen mit

Und ohne Behinderungen zusammen-arbeiten.

Zu den Inklusions-Betrieben zählen auch Inklusions-Abteilungen.

Eine Inklusions-Abteilung ist ein Teil von einem Betrieb:

Wo Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten.

In einem Inklusions-Betrieb

Oder in einer Inklusions-Abteilung

arbeitet man auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.

Inklusions-Coach

Die ProjektRouter gGmbH setzt

bei der beruflichen Inklusion

auf ein Inklusions-Coaching vor Ort am Arbeits-Platz.

Coaching ist Englisch und bedeutet: Training

Der Inklusions-Coach trainiert

mit den Menschen mit Behinderungen

die Tätigkeiten am Arbeits-Platz.

Das Training dauert so lange,

bis die Menschen mit Behinderungen

selbst-ständig arbeiten können.

Der Inklusions-Coach berät auch den Arbeit-Geber.

Bei Problemen oder Schwierigkeiten ist der Inklusions-Coach

der erste Ansprech-Partner.

Instagram

Instagram ist ein soziales Netz-Werk.

Auf Instagram kann man Bilder hoch-laden.

Andere Leute können die Bilder anschauen.

Und Kommentare dazu schreiben.

Die meisten Leute benutzen Instagram mit dem Smartphone.

Ein Smartphone ist ein Handy.

Für das Smartphone gibt es eine Instagram App.

Dann kann man Fotos mit Smartphone machen.

Und die Fotos gleich hoch-laden.

Ironie

Ironie ist verdeckter Spott.

Bei Ironie sagt jemand etwas komplett gegen-teiliges zu dem,

was er eigentlich meint.

Zum Beispiel:

Wenn jemandem ein Miss-Geschick passiert.

Dann sagt jemand: Das hast du wieder toll gemacht! 

Dabei meint er eigentlich das Gegen-Teil.

Wird Ironie nicht verstanden,

kann es schnell zu Problemen kommen.

Job-Center Köln

Job-Center spricht man: dschop-zen-ter.

Job-Center ist englisch und bedeutet: Arbeits-Zentrum.

Job-Center gehören zur Agentur für Arbeit.

Beim Job-Center können Sie Beratung bekommen.

Job-Center beraten Sie,

wenn Sie arbeitslos sind.

Oder wenn Sie für Ihre Arbeit

nicht genug Geld zum Leben bekommen.


Auf der Internet-Seite vom Job-Center Köln

gibt es Infos in Leichter Sprache

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Köln

Köln ist die größte Stadt im Bundes-Land Nordrhein-Wesfalen.

Hier geht es zur Internet-Seite von der Stadt Köln in Schwerer Sprache.

LinkedIn

LinkedIn ist ein soziales Netz-Werk für berufliche Zwecke.

Es geht darum,

berufliche Kontakte zu knüpfen

Und diese aufrecht-zu-erhalten.

Bei LindedIn kann man einen Lebens-Lauf hoch-laden

Und sich für einen Job bewerben.

Projekt Hafen Köln

Sie sind Kundin oder Kunde im Job-Center Köln

Und können aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten?

Zum Beispiel, weil Sie sehr krank sind

Oder eine Behinderung haben.

Das Projekt Hafen Köln hilft Ihnen dabei,

Ihre Gesundheit zu verbessern

Und wieder arbeiten zu können.

Hier geht es zu der Internet-Seite vom Projekt Hafen Köln.

ProjektRouter gGmbH

Die ProjektRouter gGmbH

setzt sich für die berufliche Inklusion ein.

Sie unterstützt Menschen mit Behinderungen

Und Unternehmen.

Hier geht es zu der Internet-Seite vom ProjektRouter (in Schwerer Sprache)

Small-Talk

Ein Small-Talk ist ein kurzes Gespräch.

Ein Gespräch über Dinge,

die nicht sehr wichtig sind.

Zum Beispiel: ein Gespräch über das Wetter

Viele Menschen benutzen einen Small-Talk

zum Kennen-lernen.

Oder damit es kein Schweigen gibt.

Small-Talk hat zwei englische Wörter:

Small bedeutet: klein

Talk bedeutet: sich unterhalten

Twitter

Twitter war eine Internet-Seite.

Die Internet-Seite heißt jetzt: X

Genauer:

X ist der Name von einem Internet-Dienst.

X ist ein soziales Netz-Werk.

Man kann mit X kurze Texte verschicken.

Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung

Die Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung ist ein Gesetz. 

Die Abkürzung ist: WMVO

In einer Verordnung stehen Regeln.

Alle müssen sich an die Regeln halten.

In der WMVO stehen die Rechte und Pflichten 

  • Vom Werkstatt-Rat
  • Und von den Frauen-Beauftragten 

Rechte bedeutet: Das muss der Werkstatt-Rat bekommen.

Pflichten bedeutet: Daran muss sich der Werkstatt-Rat halten

Bei der Lebenshilfe gibt es die WMVO in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der WMVO in Leichter Sprache (pdf)

Werkstatt für behinderte Menschen
WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.
Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt

Zur Erklärung bei der Fach-Stelle Teilhabe-Beratung

Werkstatt-Räte Deutschland

Zur Erklärung auf der Internet-Seite

von Werkstatt-Räte Deutschland

X

X ist eine Internet-Seite.

Früher hieß die Internet-Seite: Twitter

Genauer:

X ist der Name von einem Internet-Dienst.

X ist ein soziales Netz-Werk.

Man kann mit X kurze Texte verschicken.

YouTube

YouTube ist eine Internet-Seite.

Auf der Internet-Seite gibt es Videos.

Wer sich bei YouTube angemeldet hat,

kann einen eigenen Video-Kanal machen.

Zur Erklärung bei Hurraki

ZDF

Das ZDF ist ein Fernseh-Sender.

ZDF ist die Abkürzung für:

Zweites Deutsches Fernsehen.

Hier kann man sich viele Informationen

in Leichter Sprache herunter-laden (pdf).

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Teilhabe
Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Redaktion: Georg Nacken, nacken@iwkoeln.de

Postfach 10 19 42, 50459 Köln

Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln

Telefon: 0221 4981-882

kontakt@rehadat.de
www.iwkoeln.de
www.rehadat.de

REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

 
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