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REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 2 / 2024

Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

Schwere Wörter sind rot markiert.

Sie werden am Ende erklärt.

Sollen wir weitere Wörter erklären?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@rehadat.de

Nummer 2 / 2024

Inhalt

  1. REHADAT: Bildungs-Portal neu gemacht
  2. Infos zu den Europa-Wahlen im Juni 2024
  3. Sozial-Ministerium Sachsen:
    Neue Internet-Seite über Leichte Sprache
  4. Film-Tipp:
    Johannes - Erster Arbeits-Markt statt
    Werkstatt für Menschen mit Behinderung
  5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
    Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung
    Und Deutsches Institut für Menschen-Rechte:
    Ergebnisse von der Konferenz zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention
  6. Wörter in Schwerer Sprache

1. REHADAT: Bildungs-Portal neu gemacht

REHADAT hat sein Internet-Portal REHADAT-Bildung neu gemacht.

In einem Internet-Portal findet man viele Internet-Seiten

mit vielen Informationen zu einem Thema.

Bei REHADAT-Bildung gibt es viele Infos über Bildung

Und Ausbildung für Menschen mit Behinderungen.

Bildung bedeutet: etwas lernen

Ausbildung bedeutet: etwas für den Beruf lernen

Die Internet-Adresse lautet: www.rehadat-bildung.de

 
REHADAT-Bildung ist besonders interessant für:

  • junge Menschen mit Behinderungen, 
    die bald die Schule beenden
  • Und ihre Angehörigen
  • Menschen, die schon im Berufs-Leben standen, 
    Und sich wegen einer Erkrankung oder Behinderung beruflich neu orientieren müssen 
  • Lehrer und Lehrerinnen

  
Nach der Schule beginnt das berufliche Leben.

Jeder Schüler muss entscheiden,

welche Ausbildung er machen möchte.

Für die Suche nach dem richtigen Ausbildungs-Platz

braucht man viele Infos und Tipps.

Die Infos und Tipps gibt es bei REHADAT-Bildung

Diese Infos und Tipps gibt es zum Beispiel:

  • Du kannst viel über verschiedene Berufe erfahren
  • Du bekommst Tipps,
    um die richtige Ausbildung zu finden.
  • Du lernst besondere Ausbildungen
    für Menschen mit Behinderungen kennen
  • Du bekommst Tipps, wie du Bewerbungen schreibst
  • Du erfährst, wo du dich beruflich beraten lassen kannst
  • Und Du erfährst, welche Unterstützung es während der Ausbildung gibt

Das sind die Haupt-Themen bei REHADAT-Bildung

  • Meinen Beruf finden
  • Infothek
  • Maßnahmen-Finder
  • Wer hilft?
  • Lexikon
  • FAQ

Die Frage nach dem beruflichen Weg ist für viele Jugendliche

Und junge Erwachsene mit Behinderungen ein wichtiges Thema.

In welchem Beruf möchte ich später arbeiten?

Und welches berufliches Bildung-Angebot

passt am besten zu meiner Lebens-Situation?

Viele junge Menschen mit Behinderungen

wissen das nach der Schule nicht so genau.

Denn es gibt viele verschiedene Möglichkeiten.

Im Maßnahmen-Finder gibt es eine Übersicht

über die Bildungs-Angebote für Menschen mit Behinderungen.

 

Manche Menschen mussten ihren alten Beruf wegen einer Behinderung

Oder wegen einer Erkrankung aufgeben

Und möchten nach einer längeren Auszeit

jetzt wieder neu in das Berufs-Leben einsteigen.

Diese Menschen können sich in dem Maßnahmen-Finder

über die Bildungs-Angebote für einen beruflichen Neu-Start informieren.

 

Bei REHADAT-Bildung gibt es ein Link-Sammlung

zu den Themen Berufs-Findung und Berufs-Ausbildung.

Die Links führen zu Veröffentlichungen

Und Heften in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der Link-Sammlung.

 
Bei REHADAT-Bildung wird in Leichter Sprache erklärt,

wie die Internet-Seite funktioniert.

Hier geht es zu der Seite.

 

Bei REHADAT-Bildung soll es in Zukunft

noch mehr Infos in Leichter Sprache geben.

Hier geht es zu REHADAT-Bildung (in Schwerer Sprache).

2. Infos zu den Europa-Wahlen im Juni 2024

Die Europa-Wahlen finden vom 6. Juni bis zum 9. Juni 2024 statt.

Die Bürger von der Europäischen Union

wählen dann das Europäische Parlament.

Man sagt auch Europa-Parlament.

Das Europa-Parlament bestimmt mit

über wichtige Themen von der Europäischen Union.

Die Europäische Union ist eine Länder-Gemeinschaft.

Die Abkürzung ist EU.

Momentan sind 27 Länder in der EU.

zum Beispiel:

  • Frankreich
  • Italien
  • Spanien
  • Und Deutschland
 

Alle 5 Jahre wählen die Bürger von der EU

ein neues Europa-Parlament.

In Deutschland wird am Sonntag, den 9. Juni 2024 gewählt.

In Deutschland gilt zum ersten Mal:

Alle Bürger und Bürgerinnen ab 16 Jahren dürfen wählen.

Haben Sie eine rechtliche Betreuung?

Auch dann dürfen Sie wählen.

Die EU macht wichtige Gesetze für alle Lebens-Bereiche.

Diese Gesetze gelten auch für Deutschland.

Ein sehr großer Teil von den deutschen Gesetzen

sind EU-Gesetze.

Die EU-Länder arbeiten in allen wichtigen Bereichen zusammen.

Zum Beispiel:

  • Umwelt- und Klima-Schutz
  • Sicherheit und Grenzen
  • Oder Handel und Geld


Möchten Sie die Politik in Europa mit-bestimmen?

Dann gehen Sie am 9. Juni zur Europa-Wahl.

720 Abgeordnete werden dann in das Europäische Parlament gewählt.

Davon kommen fast 100 Abgeordnete aus Deutschland.

Sie geben ihre Stimme ab für eine Partei in Deutschland.

Wenn diese Partei genug Stimmen bekommt,

sitzt sie im Europa-Parlament

Und kann über die Politik in Europa

Und Deutschland mit-bestimmen.

Im Moment sind die Abgeordneten aus 14 deutschen Parteien.

Bei der Wahl dürfen Sie entscheiden:

Welche Partei soll mich vertreten?

Dafür ist es wichtig zu wissen:

Was wollen die einzelnen Parteien für Europa?

Die Parteien stellen sich vor:

  • auf ihrer Internet-Seite
  • an Straßen-Ständen
  • mit ihrem Wahl-Programm

Oft gibt es das Wahl-Programm auch in Leichter Sprache.


Die Landes-Zentrale für politische Bildung in Nordrhein-Westfalen

hat in Zusammen-Arbeit mit dem Wochenschau Verlag

ein Heft in Leichter Sprache zur Europa-Wahl 2024 gemacht.

Das Heft heißt:

Europa-Wahlen 2024

Wissen, wie man wählt. 

Hier geht es zu dem Heft (pdf).


Die Bundes-Zentrale für politische Bildung

hat ein Heft in Einfacher Sprache zur Europa-Wahl gemacht.

Das Heft heißt: Europa wählt - Das Heft zur Europa-Wahl 2024

Hier geht es zu dem Heft (pdf).

 

In den beiden Heften wird zum Beispiel erklärt:

  • Was heißt Demokratie?
  • Was ist die EU?
  • Was entscheidet das Europa-Parlament?
  • Wer darf wählen?
  • Wo wird gewählt?
  • Wie wird gewählt?
  • Gibt es Stufen oder Treppen im Wahl-Raum?
  • Oder wie funktioniert die Brief-Wahl?


Die Bundes-Zentrale für politische Bildung

hat auch ein Heft in Einfacher Sprache

über die Europäische Union gemacht:

Das Heft heißt: Europa

Hier geht es zu dem Heft (pdf).

3. Sozial-Ministerium Sachsen:
Neue Internet-Seite über Leichte Sprache 

Das Sozial-Ministerium in Sachsen

hat eine neue Internet-Seite über Leichte Sprache gemacht.

Das Ministerium gehört zur Regierung vom Bundes-Land Sachsen.

Das Ministerium will die Menschen in Sachsen

über Leichte Sprache informieren.

Die Internet-Seite heißt: www.leichte.sprache.sachsen.de

 

Es gibt viele Hindernisse für Menschen mit Behinderungen.

Man nennt diese Hindernisse auch Barrieren.

Für Rollstuhl-Fahrer sind Treppen

Und Bord-Steine Hindernisse.

Hindernisse stören Menschen mit Behinderungen.

Sie können nicht alles machen,

was sie wollen.

Für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten ist Schwere Sprache ein Hindernis.

Das kann zum Beispiel Schwere Sprache bei Anträgen

Und Formularen sein.

Aber es ist wichtig, Texte verstehen zu können.

Menschen können sonst schlecht mit-machen

Oder wichtige Sachen selbst entscheiden.


Auf der neuen Internet-Seite können Sie

die Regeln für Leichte Sprache kennen-lernen.

Die Regeln wurden auch von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten gemacht.

Es gibt Regeln für

  • das Schreiben und Sprechen
  • wie Texte aussehen müssen
  • für Leichte Sprache auf Veranstaltungen
  • für verständliche Internet-Seiten


Bei den Regeln für das Schreiben und Sprechen

geht es zum Beispiel um:

  • die Länge von Sätzen
  • die richtigen Wörter
  • Oder um Zahlen in Texten


Bei den Regeln für Texte und Bilder

geht es zum Beispiel um:

  • die Schrift-Art
  • Bilder für Leichte Sprache
  • Oder das richtige Papier für den Druck
 

Es gibt auch Regeln für verständliche Internet-Seiten.

Die Texte sollen leicht verständlich sein.

Aber es ist auch wichtig,

wie die Internet-Seite aussieht.

Und wie sie technisch gemacht ist.


Auf der Internet-Seite gibt es auch ein Wörter-Buch.

Dort finden Sie viele Erklärungen zu Schweren Wörtern.

Die Erklärungen sind in Leichter Sprache.

Die Wörter sind nach dem Alphabet geordnet.


Auf der Internet-Seite können Sie 

auch einen Text in Leichter Sprache prüfen lassen.

Ein Online-Prüfer schaut,

ob Sie in Ihrem Text die Regeln eingehalten haben.

  • Haben Ihre Sätze zu viele Wörter?
  • Haben Sie Fremd-Wörter oder Schwere Wörter verwendet?
  • Haben Sie Schachtel-Sätze gebaut?

Der Online-Prüfer hilft Ihnen,

die Schwach-Stellen von Ihrem Text zu erkennen

Und gibt Ihnen Tipps zur Verbesserung.

Der Online-Prüfer kann aber nicht

die Übersetzung in Leichter Sprache übernehmen. 

Dafür brauchen Sie einen Experten. 

 

Experten finden Sie auf der Internet-Seite

in dem Bereich Ansprechpartner.

Eine echte Prüfung können nur

Menschen mit Lern-Schwierigkeiten machen.

Sie sind Experten für Leichte Sprache. 

Sie wissen Sachen,

die der Online-Prüfer nicht weiß.

Zum Beispiel:

  • Fehlen wichtige Erklärungen im Text?
  • Was sind bekannte Wörter?
  • Passen die Bilder zum Text?
  • Ist der Text zu lang?

Büros für Leichte Sprache können Ihnen helfen,

eine Prüf-Gruppe zu finden.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

4. Film-Tipp:
Johannes - Erster Arbeits-Markt statt
Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Das ZDF hat im April in der Fernseh-Sendung Einfach Mensch

einen Film über Johannes Hardt gezeigt.

Der Film heißt:

Johannes: Erster Arbeits-Markt statt

Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Johannes Hardt ist 39 Jahre alt.

Er lebt in in Dillenburg-Frohnhausen.

Er hat eine Geh-Behinderung.

Er hat eine Bein-Verkürzung auf der rechten Seite.

Er hat einen Grad der Behinderung von 70

Und ist somit schwer-behindert.

Er ist von der Grund-Schule auf die Real-Schule gewechselt.

Nach dem Real-Schul-Abschluss hat er eine Ausbildung

zum Büro-Kaufmann erfolgreich abgeschlossen.

 

Wegen seiner Geh-Behinderung war es für Johannes schwierig,

einen Arbeits-Platz zu finden.

Er hat dann über eine Bekannte einen Job beim Finanz-Amt bekommen.

Er hat dort 1 Jahr gearbeitet.

Er konnte dort aber nicht bleiben.

Danach hatte er noch weitere Jobs.

Er hat sich bei den Jobs meistens unwohl gefühlt.

Die Jobs waren zu stressig für ihn

Oder er wurde gemobbt.

Da er nicht den ganzen Tag alleine zu Hause verbringen wollte,

hat er bei der Lebenshilfe eine Arbeit

in einer Werkstatt für behinderte Menschen angenommen.


Der Orthopädie-Betrieb Matthias Hartmann Orthopädie und Sport

suchte einen Mitarbeiter für den Telefon-Dienst.

Der Betrieb fragte bei der Werkstatt an,

ob sie nicht einen passenden Mitarbeiter für diesen Job hätten.

Die Lebenshilfe schlug für diesen Job Johannes vor.

Johannes hat dann zunächst ein Praktikum

bei dem Orthopädie-Betrieb gemacht.


In dem Betrieb hat man schnell festgestellt:

Johannes kann bestimmt noch mehr.

Der Betrieb hat ihm dann einen anderen Arbeits-Platz

in der Werkstatt angeboten.

Johannes hat erstmal getestet,

ob er an dem neuen Arbeits-Platz zurecht kommt.

An dem Arbeits-Platz fertigt er orthopädische Einlagen an.

Da die Arbeits-Abläufe immer gleich sind,

kommt Johannes an dem Arbeits-Platz gut zurecht.

Zunächst hat er eine befristete Anstellung bekommen.

Mittlerweile hat er einen unbefristeten Arbeits-Vertrag erhalten

Und arbeitet 30 Stunden in der Woche.


Der Orhopädie-Betrieb Matthias Hartmann Orthopädie und Sport

hatte Probleme,

gute Mitarbeiter zu finden.

Deswegen hat der Betrieb aus-probiert,

Menschen mit Behinderungen einzustellen.

Mittlerweile beschäftigt der Betrieb

insgesamt 5 Menschen mit Behinderungen.

Der Betrieb hat viel investiert.

In der Werkstatt mussten

die Arbeits-Plätze für die Mitarbeiter mit Behinderungen

behinderungs-gerecht eingerichtet werden.

Es wurden zum Beispiel:

  • spezielle Maschinen
  • höhen-verstellbare Werk-Bänke
  • und absenkbare Tische für Rollstuhl-Fahrer

angeschafft.

Alle Mitarbeiter mit Handicap sollen in dem Betrieb

möglichst gut arbeiten können.

Sie sollen sich wohl-fühlen

Und einen guten Arbeits-Platz haben.

Die Agentur für Arbeit hat den Betrieb

bei der Einrichtung von den behinderungs-gerechten Arbeits-Plätzen

mit Geld unterstützt.


Der Chef sagt:

Wir schauen auf das, was Menschen leisten können, 

nicht auf das, was sie nicht können.

Er hat in seinem Betrieb bisher nur positive Erfahrungen 

mit den Beschäftigten mit Behinderungen gemacht.

Alle Mitarbeiter mit Binderungen sind hoch motiviert

Und das Betriebs-Klima ist sehr gut.

 

Johannes findet es sehr gut,

dass er nicht der einzige behinderte Mitarbeiter ist.

Er fühlt sich in dem Betrieb sehr wohl.

Und er hat das Gefühl,

dass er wichtig für den Betrieb ist 

Und gebraucht wird.

Hier geht es zu dem Film (in Schwerer Sprache).


Der Orthopädie-Betrieb Matthias Hartmann Orthopädie und Sport

hat 2020 den Inklusions-Preis für die Wirtschaft erhalten.

Hier gibt es weitere Infos in Schwerer Sprache. 

 

5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung
Und Deutsches Institut für Menschen-Rechte:
Ergebnisse von der Konferenz zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention

Der Behinderten-Beaufragte von der Bundes-Regierung  - Jürgen Dusel

Und das Deutsche Institut für Menschen-Rechte

haben ein neues Heft in Leichter Sprache heraus-gegeben.

Das Heft heißt: 
Ergebnisse von der Konferenz zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention

Jetzt wird es Zeit:

Inklusion braucht neuen Schwung in Deutschland

 

Vor 15 Jahren hat Deutschland den Vertrag

zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention unterschrieben.

Die Abkürzung für UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist: UN-BRK

BRK ist die Abkürzung für:

Behinderten-Rechts-Konvention

UN ist die Abkürzung für: United Nations

United Nations ist Englisch.

Auf Deutsch sagt man dazu: 

Vereinte Nationen


Die Vereinten Nationen haben die UN-BRK geschrieben.

Damit es allen Menschen mit Behinderungen

auf der ganzen Welt besser geht, 

haben 192 Länder die UN-BRK unterschrieben.

In schwerer Sprache heißt die UN-BRK auch:

Übereinkommen der Vereinten Nationen 

über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

In dieser Vereinbarung

stehen die Rechte von Menschen mit Behinderungen.


Deutschland hat diese Vereinbarung im Jahr 2009 unterschrieben.

Die Regeln in Deutschland müssen so sein

wie die Regeln in der Vereinbarung.

Dazu gibt es in Deutschland ein Gesetz für Reha und Teilhabe.

Das Gesetz heißt Sozial-Gesetz-Buch 9.

 

Vor wenigen Monaten wurde zum 2. Mal geprüft:

So beachtet Deutschland die UN-BRK.

Die Prüfung hat der 

UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

gemacht.

Die Abkürzung heißt: UN-Ausschuss

Ein Ausschuss ist eine Gruppe von Fach-Leuten.

Der UN-Ausschuss gehört zu den Vereinten Nationen.

Der UN-Ausschuss prüft in den Ländern 

von den Vereinten Nationen,

ob sich die Länder an die UN-BRK halten.


Der UN-Ausschuss hat nach der Prüfung von Deutschland

einen Abschluss-Bericht geschrieben.

Er heißt: Abschließende Bemerkungen

Diesen Bericht kann man seit Oktober 2023 lesen.

In dem Abschluss-Bericht steht:

Es gibt nicht genug Teilhabe

für Menschen mit Behinderungen in Deutschland.

Es gibt zwar Verbesserungen.

Aber es muss noch viel gemacht werden. 

Der UN-Ausschuss ist zum Teil sehr besorgt.

In dem Abschluss-Bericht stehen auch Empfehlungen:

Das muss Deutschland machen,

damit die Teilhabe für Menschen mit Behinderungen besser wird.

Die Empfehlungen vom UN-Ausschuss sind wichtige Hinweise für uns:

Damit Menschen mit Behinderungen

das Recht auf Selbst-Bestimmung bekommen.

Damit unsere Gesellschaft inklusiv wird. 


Der UN-Ausschuss sagt:

Inklusion bedeutet:

Alle Lebens-Bereiche müssen offen sein für alle Menschen.

Niemand darf Nachteile haben.

Egal, welche Behinderung eine Person hat.

Inklusion muss es von Anfang an geben.

Sonder-Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen grenzen aus.

Dadurch haben Menschen mit Behinderungen Nachteile.

Diese Einrichtungen gehören deshalb nicht zu einer inklusiven Gesellschaft.

Man muss über die deutschen Einrichtungen nach-denken.

Und darüber, wie es ohne diese Einrichtungen geht. 


Im Moment erleben wir:

Es gibt mehr inklusive Angebote.

Aber es gibt genauso viele Menschen mit Behinderungen

in Sonder-Einrichtungen.

Es werden nicht weniger.

Es sind gleich viele Menschen in:

  • Förder-Schulen
  • Wohn-Einrichtungen
  • Und in Werkstätten für behinderte Menschen

Wir müssen also weiter-arbeiten:

Damit wir eine inklusive Gesellschaft werden.

Das ist eine große Aufgabe.

Die Politik muss diese Aufgabe sehr ernst nehmen. 


Im Februar fand in Berlin

eine Konferenz zu dem UN-Abschluss-Bericht statt.

Eine Konferenz ist eine Veranstaltung.

Die Konferenz hatte den Titel:

Jetzt wird es Zeit:

Inklusion braucht neuen Schwung in Deutschland!

Die UN-BRK muss endlich umgesetzt werden

Etwa 500 Gäste aus diesen Bereichen

haben an der Konferenz teil-genommen:

  • Politik
  • Verwaltung
  • Selbst-Vertretungen von Menschen mit Behinderungen
  • Und Vertreter aus der Gesellschaft

Weitere Gäste haben am Computer zugesehen. 


Auf der Konferenz haben 8 Arbeits-Gruppen

die wichtigsten Themen besprochen.

Das waren die wichtigsten Themen:

  • Barriere-Freiheit
  • Bildung
  • Schutz vor Gewalt
  • Betreuungs-Recht
  • Arbeit
  • Wohnen
  • Mit-Bestimmung in der Politik
  • Verhinderung von Zwang
 

In dem Heft steht:

  • Das wurde in den 8 Arbeits-Gruppen besprochen
  • Zu diesen Schritten raten wir:

Damit die Empfehlungen von dem UN-Ausschuss beachtet werden.

 

Hier können Sie sich das Heft herunter-laden (pdf).

6. Wörter in Schwerer Sprache

Agentur für Arbeit

Die Bundes-Agentur für Arbeit hilft Menschen,

die eine Arbeit suchen.

Und sie hilft Menschen,

damit sie ihre Arbeit behalten können.

Die Bundes-Agentur für Arbeit hilft auch Arbeit-Gebern.

Zur Bundes-Agentur für Arbeit gehören alle

Agenturen für Arbeit in Deutschland.

Die Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt ist für Sie zuständig.

Oder eine Agentur für Arbeit in Ihrer Nähe.

Weitere Infos in Leichter Sprache gibt es

auf der Internet-Seite von der Bundes-Agentur für Arbeit.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

 

Bei  REHADAT-Adressen können Sie nach

allen örtlichen Arbeits-Agenturen suchen.

Hier geht es zu der Seite (in Schwerer Sprache)

Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung - Jürgen Dusel

Auf der Internet-Seite von dem Behinderten-Beauftragten

gibt es viele Infos in Leichter Sprache.

Auf der Internet-Seite werden auch die Aufgaben

von dem Behinderten-Beauftragten beschrieben.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Hier gibt es einen Lebens-Lauf von Jürgen Dusel.

Berlin

Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Stadt Berlin

(in Schwerer Sprache).

Bundes-Land

Deutschland besteht aus 16 kleinen Ländern.

Diese Länder heißen Bundes-Länder.

Zum Beispiel:

  • Bayern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Oder Thüringen

sind Bundes-Länder.

Deutsches Institut für Menschen-Rechte

Auf der Internet-Seite 

vom Deutschen Institut für Menschen-Rechte

gibt es viele Infos in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Dillenburg-Frohnhausen

Frohnhausen ist ein Dorf im Bundes-Land Hessen.

Frohnhausen gehört zur Stadt Dillenburg.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Stadt Dillenburg (in Schwerer Sprache).

FAQ

FAQ ist die Abkürzung für:

Frequently asked Questions

Das ist Englisch und bedeutet:

Häufig gestellte Fragen

In dem FAQ-Bereich bekommen Sie Antworten

auf häufig gestellte Fragen.

Förder-Schule

In Förder-Schulen gehen nur Kinder

Und Jugendliche mit Behinderungen.

Und Kinder mit Lern-Schwierigkeiten.

Man sagt auch: Schüler mit Förder-Bedarf.

Sie sind dort von Kindern

Und Jugendlichen ohne Behinderungen getrennt.

Es gibt verschiedene Arten von Förder-Schulen.

Es gibt zum Beispiel Schulen nur für blinde Schüler.

Oder Schulen nur für gehörlose Schüler.

Grad der Behinderung

Menschen mit Beeinträchtigungen können

einen Antrag auf Feststellung einer Behinderung stellen.

In der Regel muss der Antrag

beim Versorgungs-Amt gestellt werden.

In einigen Bundes-Ländern muss der Antrag

bei anderen Ämtern gestellt werden.

Zum Beispiel beim Sozial-Amt.

 

Eine Behinderung kann verschieden schwer sein.

Wie schwer eine Behinderung ist, 

bestimmt das Versorgungs-Amt.

Dort sagt man: Grad der Behinderung

Die Abkürzung dafür ist: GdB

Für den Grad der Behinderung benutzt man Zahlen:

20 bedeutet: eine leichte Behinderung

100 bedeutet: eine schwere Behinderung

Diese Grade der Behinderung gibt es:

20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100

Menschen mit Beeinträchtigungen und einem GdB ab 30

haben eine anerkannte Behinderung.

Menschen mit Beeinträchtigung

Und einem GdB zwischen 50 bis 100

haben eine anerkannte Schwer-Behinderung.

 

Menschen mit einer anerkannten Schwer-Behinderung 

bekommen dann einen Schwerbehinderten-Ausweis.

Menschen mit einem Schwer-Behinderten-Ausweis

bekommen besondere Leistungen.

Zum Beispiel:

  • mehr Urlaubs-Tage
  • Oder sie können öffentliche Verkehrs-Mittel kostenlos nutzen

Diese besonderen Leistungen nennt man Nachteils-Ausgleiche.

Inklusions-Preis für die Wirtschaft

Der Inklusions-Preis für die Wirtschaft

ist ein ganz großes Lob für den Arbeit-Geber.

Den Preis bekommen nur Unternehmen,

die sich besonders stark für die Beschäftigung

Und Ausbildung von Menschen mit Behinderungen einsetzen.

Der Inklusions-Preis für die Wirtschaft wird jedes Jahr

an vorbildliche Unternehmen aus ganz Deutschland vergeben.

Mehr Informationen zum Inklusions-Preis für die Wirtschaft gibt es

auf der Internet-Seite www.inklusionspreis.de.

Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).

Mobbing / gemobbt

zur Erklärung bei Hurraki

Online-Prüfer

Ein Online-Prüfer ist ein Prüfer im Internet.

Er prüft Texte in Leichter Sprache im Internet.

Orthopädie-Betrieb

Ein Orthopäde ist ein Fach-Arzt.

Ein Orthopäde hat sich auf die Erkennung

Und Behandlung von Erkrankungen von

  • Gelenken
  • Knochen
  • Und Muskeln

spezialisiert.

Orthopäden arbeiten häufig in einem Kranken-Haus.

Sie arbeiten in einem besonderen Arbeits-Bereich.

Der Arbeits-Bereich heißt: Orthopädie

 

Ein Orthopädie-Betrieb stellt orthopädische Hilfs-Mittel her.

Zum Beispiel:

  • orthopädische Einlagen
  • orthopädische Schuhe auf Maß
  • Bandagen
  • Oder Orthesen
Orthopädische Einlagen

Manche Menschen haben Probleme mit den Füßen.

Sie haben Schmerzen, wenn sie gehen.

Mit speziellen Schuh-Einlagen kann man die Schmerzen lindern.

Häufig stellt ein Orthopädie-Schuhmacher die Einlagen her.

Jeder Fuß und jeder Schuh ist unterschiedlich.

Deswegen wird zunächst ein Fuß-Abdruck gemacht.

Der Orthopädie-Schumacher will auch wissen,

für welche Schuhe die Einlagen sind.

Danach werden die Einlagen passend für die Füße

Und für die Schuhe angefertigt.

Rechtliche Betreuung

Die Menschen, die jemanden rechtlich betreuen, heißen:

Rechtliche Betreuer oder rechtliche Betreuerinnen.

Diese Betreuer sollen anderen Menschen dabei helfen:

selbst zu bestimmen, wie sie leben wollen.


Im Alltag sprechen wir oft von Betreuung.

Zum Beispiel:

  • Betreuung von Kindern
  • Betreung von älteren Menschen
  • Oder Betreuung von kranken Menschen

Das bedeutet oft:

  • Einkaufen
  • Kochen
  • Putzen
  • Oder Waschen

Die rechtliche Betreuung ist aber etwas anderes.

Es geht um die gerichtliche Erlaubnis,

die der Betreuer bekommt.

Damit darf der Betreuer bestimmte Sachen

für eine andere Person regeln.

Zum Beispiel:

  • Geld verwalten
  • Briefe beantworten
  • Miet-Verträge abschließen oder kündigen
  • Oder über ärztliche Behandlungen entscheiden.
Sachsen

Sachsen ist ein Bundes-Land in Ost-Deutschland.

Sozial-Ministerium in Sachsen

Zur Erklärung beim Sozial-Ministerium in Sachsen

Vereinte Nationen

Die Vereinten Nationen sind 192 Länder.

Die Länder haben sich zusammen getan 

Und machen zusammen Politik.

Die Länder schreiben zum Beispiel wichtige Gesetze.

Die Vereinten Nationen passen besonders auf,

dass es Menschen auf der ganzen Welt gut geht.

Zum Beispiel, dass es keinen Krieg gibt.

Oder, dass Menschen nicht gefoltert werden.

Die Abkürzung für die Vereinten Nationen ist VN.

Oft liest man aber auch die Abkürzung UN oder UNO.

Das ist die Abkürzung für den englischen Namen

von den Vereinten Nationen.

Der englische Name ist: United Nations

Werkstatt für behinderte Menschen

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei der Fach-Stelle Teilhabe-Beratung

UN-Behinderten-Rechts-Konvention

Die Abkürzung lautet UN-BRK.

BRK ist die Abkürzung für:

Behinderten-Rechts-Konvention.

UN ist die Abkürzung für: United Nations

United Nations ist Englisch.

Auf Deutsch sagt man dazu: 

Vereinte Nationen

 
Der Behinderten-Beauftragte von der Bundes-Regierung

hat ein Heft in Leichter Sprache

über die Behinderten-Rechts-Konvention gemacht.

Das Heft heißt:

Die UN-Behindertenrechtkonvention -

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Hier geht es zu dem Heft (pdf).

ZDF

Das ZDF ist ein Fernseh-Sender.

ZDF ist die Abkürzung für:

Zweites Deutsches Fernsehen.

Hier kann man sich viele Informationen

in Leichter Sprache herunter-laden (pdf). .

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Teilhabe
Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Redaktion: Georg Nacken, nacken@iwkoeln.de

Postfach 10 19 42, 50459 Köln

Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln

Telefon: 0221 4981-882

kontakt@rehadat.de
www.iwkoeln.de
www.rehadat.de

REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

 
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