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REHADAT-Newsletter 1/2024

Köln, 29. Januar 2024

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Einfacher einsteigen: die neue REHADAT-Homepage

Wir haben unsere Einstiegsseite überarbeitet, damit Sie sich besser und schneller orientieren können. Auf der neuen Startseite gibt es z. B.  Antworten auf diese Fragen: Was sind die REHADAT-Portale? Welche Themen bietet REHADAT? Für welche Zielgruppen ist REHADAT gemacht? Wie suche ich in REHADAT? Was gibt es für Neuigkeiten in REHADAT?

In der neuen Mediathek finden Sie gebündelt: unsere Social Wall, Erklärvideos, Apps, Podcast-Episoden, interaktive Grafiken, Publikationen, Verzeichnisse und REHADAT-kompakt.

Zur neuen Startseite: Einstieg | REHADAT

Jetzt an Online-Umfrage zu Asthma im Arbeitsleben teilnehmen!

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen und kann in enger Wechselwirkung mit der beruflichen Tätigkeit stehen. Um mehr über die Arbeitssituation von Menschen mit Asthma zu erfahren, führt REHADAT jetzt eine Online-Umfrage durch.

Gefragt wird unter anderem, wie sich die Beschwerden auf den Arbeitsalltag auswirken, wie das kollegiale Umfeld reagiert und welche Form der Unterstützung als besonders hilfreich erlebt wird.

Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und dauert etwa 25 Minuten. Teilnehmen können alle berufstätigen Menschen mit Asthma. Die Ergebnisse werden u. a. in eine Ausgabe der Reihe REHADAT-Wissen zum Thema Asthma einfließen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Zur: Umfrage Asthma | REHADAT-Wissen

In Kraft: das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Zum 01.01.2024 ist das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts vollständig in Kraft getreten.  Die Maßnahmen des Gesetzes zielen darauf ab, mehr Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit zu bringen oder zu halten sowie zielgenauere Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen.

Neben der Neuausrichtung des Sachverständigenbeirats Versorgungsmedizin (SGB IX § 153a) stellt die Einführung einer neuen Staffel bei der Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber, die trotz Beschäftigungspflicht keinen schwerbehinderten Menschen beschäftigen (SGB IX § 160), die größte Neuerung dar. Der neue Staffelbetrag wird erstmalig zum 31. März 2025 zu zahlen sein, wenn die Ausgleichsabgabe für 2024 fällig wird. Darüber hinaus wird eine Genehmigungsfiktion für Anspruchsleistungen des Integrationsamtes (Arbeitsassistenz/Berufsbegleitung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung) eingeführt (SGB IX § 185 Absatz 9).

Alle Gesetzesänderungen oder -aktualisierungen zum Jahreswechsel rund um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen: Aktuelles | REHADAT-Recht

REHADAT erklärt per Video: die Statistik der schwerbehinderten Menschen

Im neuen REHADAT-Video wird die Statistik der schwerbehinderten Menschen erklärt. Ausgewählte Zahlen zeigen zum Beispiel, wie viele schwerbehinderte Menschen es gibt, wie alt diese sind, welche Ursachen die Behinderungen haben und welche Behinderungsarten es gibt.

Zum Video: Erklärvideos | REHADAT

Kurz erklärt: Was sind Schriftdolmetschdienste?

Schriftdolmetschen ist das Erstellen einer Mitschrift in Echtzeit für Hörgeschädigte, besonders für Spätertaubte, die die Schriftsprache besser beherrschen als die Gebärdensprache. Das gesprochene Wort (z. B. Reden, Vorträge) wird wörtlich oder sinngemäß transkribiert und auf einer Leinwand, dem eigenen Laptop oder Smartphone angezeigt. Hörgeschädigte können so aktiv an Diskussionen teilnehmen. Die Kostenübernahme muss vor Inanspruchnahme des Dolmetschdienstes beim zuständigen Leistungsträger beantragt werden.

Mehr dazu per: Suche | REHADAT und in REHADAT-Wissen, Ausgabe 09: Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderung gestalten lässt: Hörbehinderung | REHADAT-Wissen

Gute Praxis: BEM bei Long COVID

Wie ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) für einen Produktionsmitarbeiter bei MAN Energy Solutions funktioniert hat, erfahren Sie jetzt bei REHADAT-Gute Praxis. 

Nach einer Corona-Erkrankung war der vorher gesunde Maschinenbediener schon nach geringer Belastung sehr erschöpft und konnte seine Arbeitsaufgaben nicht mehr erledigen.

Aufgrund der langen Ausfallzeiten bot der Arbeitgeber dem Mitarbeiter ein BEM an, in dessen Folge er erfolgreich stufenweise an einem anderen Arbeitsplatz in der Qualitätssicherung mit geringeren Belastungen wieder eingesetzt werden konnte.

Zum detaillierten Praxisbeispiel: BEM bei Long COVID | REHADAT-Gute Praxis

Printbroschüren Long COVID und CED

Es stehen noch gedruckte Broschüren für unsere beiden Ausgaben der Reihe REHADAT-Wissen zu Long COVID und Chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) zur Verfügung.

Beide Leitfäden geben Ihnen einen Überblick über das jeweilige Krankheitsbild und informieren zur beruflichen Wiedereingliederung und Arbeitsgestaltung, wie beispielsweise zu organisatorischen Anpassungen für Beschäftigte. Interviews und Statements von Betroffenen, Expertinnen und Experten ermöglichen konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag und zeigen, wie der berufliche Wiedereinstieg und die nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben gelingen können.

Zum: Bestellformular | REHADAT-Wissen (bitte jeweils nur ein Exemplar bestellen)

Tipp! Falls Sie keine Papierausgabe benötigen, können Sie hier die Onlineversion lesen: REHADAT-Wissen

Mit Inklusion gegen den Fachkräftemangel

Die Bevölkerung altert, immer mehr Unternehmen können offene Stellen nicht besetzen – der Fachkräftemangel stellt die deutsche Wirtschaft vor große Herausforderungen. Würden Menschen mit Behinderungen stärker in den Arbeitsmarkt integriert, könnte die Fachkräftelücke reduziert werden. Denn Menschen mit Behinderungen sind oft gut qualifiziert. Im Jahr 2022 hatte von den arbeitslosen Menschen mit Behinderungen ein höherer Anteil einen Berufs- oder Hochschulabschluss als von den Arbeitslosen ohne Behinderungen.

Mehr dazu: Mit Inklusion gegen den Fachkräftemangel | iwd.de

Neu erfasst: BMAS-Modellprojekte rehapro des 3. Förderaufrufs

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt das Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben − rehapro“ aktuell in der dritten Förderrunde um. Gefördert werden Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation. Das Programm richtet sich an Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Bewilligung der Förderanträge des dritten und letzten Förderaufrufs ist abgeschlossen. Am dritten Förderaufruf nehmen insgesamt 20 Modellprojekte teil: 6 Projekte aus dem SGB II-Bereich und 14 Projekte aus dem SGB VI-Bereich. Die ersten Projekte des dritten Förderaufrufs sind am 01.01.2024 gestartet.

Im Portal REHADAT-Forschung sind die ersten rehapro-Projekte des dritten Förderaufrufs neu eingestellt und werden sukzessive ergänzt: BMAS-Förderprogramme | REHADAT-Forschung

Neues Projekt „Gemeinsamer Grundantrag für Reha- und Teilhabeleistungen“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation bietet eine eigene Themenseite zum aktuellen Projekt „Gemeinsamer Grundantrag für Reha- und Teilhabeleistungen“ an. Im Fokus stehen die Entwicklung und Erprobung eines trägerübergreifenden, digitalen Antrags für Reha- und Teilhabeleistungen, mit dem grundsätzlich alle Leistungen aller Reha-Träger beantragt werden können. Das Projekt wird vom BMAS gefördert.

Zur Themenseite: Gemeinsamer Grundantrag für Reha- und Teilhabeleistungen | bar-frankfurt.de

Neuer Kölner Studiengang „Inklusionsmanagement in der Arbeitswelt“

Die Universität Köln bietet den neuen Masterstudiengang „Inklusionsmanagement und Rehabilitation in der Arbeitswelt“ an. Die Studierenden lernen dort, praxisnahe Fragen zur Verwirklichung des Rechts auf Inklusion und Teilhabe im Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen sowie chronischen Erkrankungen zu beantworten. Zudem werden Kenntnisse zum beruflichen Rehabilitationssystem vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Diskussionen zu Inklusion und Teilhabe vermittelt.

Mehr Informationen: Inklusionsmanagement und Rehabilitation in der Arbeitswelt | uni-koeln.de

Zahl der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gestiegen

Die Zahl der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen hat sich von 11 Prozent auf nunmehr 16 Prozent erhöht. Besonders deutlich ist der Anstieg von Studierenden mit psychischen Erkrankungen.

Die Daten wurden im Rahmen der integrierten „Studierendenbefragung in Deutschland“ erhoben. Mehr als 188.000 Studierende von 250 Hochschulen haben sich beteiligt, darunter 30.000 mit einer studienerschwerenden gesundheitlichen Beeinträchtigung. 

Mehr Informationen: Beeinträchtigt Studieren | REHADAT-Statistik

Jetzt bewerben: Inklusionspreis der Wirtschaft 2024

Für den Inklusionspreis der Wirtschaft 2024 können sich Unternehmen bewerben, die beispielhafte Inklusionsprojekte und -aktionen durchgeführt haben. Ausgezeichnet werden Best-Practice-Beispiele im Bereich Einstellung, Ausbildung oder Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden, deren Behinderungen erst im Laufe des Berufslebens aufgetreten sind. 
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2024.

Der Preis ist eine gemeinsame Initiative der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Vereins Charta der Vielfalt sowie des UnternehmensForums. Schirmherr des Inklusionspreises ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Mehr Informationen: Inklusionspreis für die Wirtschaft 2024 | inklusionspreis.de

Neues Portal zur Ausbildung in Inklusionsunternehmen

Das neue Ausbildungsportal „Ausbildung MEHRWERT inklusive“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen richtet sich an Ausbildungsinteressierte, die mehr über die Möglichkeit einer Ausbildung in einem Inklusionsunternehmen erfahren wollen, und an Inklusionsunternehmende, die die Ausbildung in ihrem Betrieb stärken möchten. Hier finden Sie viele Informationen und Tipps, zum Beispiel über Ausbildungs- und Fördermöglichkeiten.

Zum Portal: Startseite I Ausbildung MEHRWERT inklusive

Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium im März 2024 in Bremen

Das diesjährige Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium findet vom 20. bis 24. März 2024 in Bremen statt und steht unter dem Kongressmotto „Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch – ökonomisch – sozial“. Es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit einer Vielzahl hochkarätiger Referentinnen und Referenten aus Forschung, Praxis und Politik.

Tipp: Unsere REHADAT-Kollegen Eva Eisch und Philipp Trögeler werden die Ergebnisse ihrer Umfrage zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Arbeitsleben vorstellen. Die Präsentation erfolgt im Rahmen der Poster-Session „Prävention und Stay at Work“ am Montag, den 18.03.2024 ab 12:15 Uhr. Wir freuen uns über Ihren Besuch und einen spannenden Austausch!

Mehr Informationen: Aktuelles Reha-Kolloquium | Deutsche Rentenversicherung

Neue Termine für REHADAT-Online-Seminare

Es gibt neue Termine für REHADAT-Online-Seminare: am 17. April 2024 zum Thema „Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen“ und am 12. Juni 2024 zum Thema „Digitale Barrierefreiheit“.

Mehr Informationen: Seminare | REHADAT

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Impressum

REHADAT – Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Andrea Kurtenacker
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.