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Pressemitteilungen

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Foto von Anja BrockhagenAnja Brockhagen
Telefon: 0221 4981- 845
E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

01.04.2026: Beschäftigung schwerbehinderter Menschen stagniert – Aktuelle Statistik zeigt weiter hohen Handlungs- und Informationsbedarf

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Beschäftigtenstatistik schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2024 veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen zeigen: Trotz gesetzlicher Verpflichtung bleibt die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen hinter den Vorgaben zurück. Die Einführung eines erhöhten Staffelbetrags in 2024 zeigt bisher keine Wirkung, die Zahlen verharren auf Vorjahresniveau.

Demnach gab es 2024 in Deutschland 180.705 beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Nur 39 Prozent von ihnen erfüllten ihre gesetzliche Beschäftigungspflicht vollständig. 36 Prozent kamen dieser Pflicht lediglich teilweise nach, während mehr als jedes vierte Unternehmen keinen einzigen schwerbehinderten Menschen beschäftigte. Vor allem bei den kleinen Unternehmen (20 bis 39 Arbeitsplätze) lag die Nicht-Beschäftigung besonders hoch – nämlich bei 42 Prozent.

Insgesamt waren 1,1 Mio. schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Personen beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag bei den Arbeitgebern mit 60 und mehr Arbeitsplätzen bei 4,7 Prozent. Besonders deutlich war die Lücke in der Privatwirtschaft (4,2 Prozent), während öffentliche Arbeitgeber mit 6,1 Prozent die Vorgaben im Durchschnitt übertrafen.

Die Statistik liefert wichtige Kennzahlen, macht aber auch deutlich: Zwischen gesetzlichen Anforderungen und betrieblicher Praxis besteht weiterhin eine spürbare Umsetzungslücke. Viele Unternehmen stehen vor konkreten Fragen – etwa zur Arbeitsgestaltung, zu Förderung oder zu rechtlichen Rahmenbedingungen.

Hier setzt REHADAT an. Als bundesweites, umfassendes und zentrales Internetportal zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen informiert REHADAT auf vielfältige Weise z. B. über Fördermöglichkeiten, gute Praxisbeispiele, Hilfsmittel und Arbeitshilfen, Urteile und Ansprechstellen.

„Die Statistik bestätigt, dass die berufliche Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung noch nicht selbstverständlich in der Arbeitswelt angekommen ist“, sagt Andrea Kurtenacker, Projektleiterin von REHADAT. „Viele Betriebe wollen ihrer Verantwortung gerecht werden, stoßen aber in der Umsetzung auf Unsicherheiten. Genau hier braucht es niedrigschwellige und verlässliche Informationen, die jederzeit zur Verfügung stehen.“

REHADAT richtet sich an Arbeitgebende, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsärztinnen und -ärzte, Beratungsstellen sowie schwerbehinderte Menschen.

Alle Informationen erreichen Sie über: www.rehadat.de

Kontakt: Anja Brockhagen, Tel.: 0221 4981-845, E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de


23.03.2026: Neues Verzeichnis 2026 – wer forscht in Deutschland zu Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion?

REHADAT stellt das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteurinnen, Akteure und Themen in Deutschland 2026“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis wird zum Reha-Kolloquium in Leipzig veröffentlicht und informiert darüber, welche Personen zu den verschiedenen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen.

Das Verzeichnis wurde in dieser Ausgabe durch aktuelle Themen ergänzt. Dabei steht insbesondere im Fokus, ob und wie Teilhabeleistungen allen Menschen gleichermaßen offenstehen und wie Diversität und Chancengleichheit in der beruflichen Rehabilitation vorangetrieben werden können. Ergänzt wird dieser Fokus durch Fragestellungen im Bereich Barrierefreiheit, soziale und digitale Kompetenzen und gesellschaftliche Teilhabe auf Augenhöhe.

Auch das 35. Reha-Kolloquium in Leipzig (24.-26. März 2026) behandelt diesen und weitere aktuelle Schwerpunkte aus der Rehabilitationsforschung unter dem Motto „Fairsorgt in der Reha? Vielfalt leben – Chancengleichheit schaffen“: Das Programm umfasst mehr als 300 wissenschaftliche Vorträge zu aktuellen rehabilitations- und teilhabebezogenen Themen aus der Reha- und Versorgungsforschung, Reha-Praxis, der Gesundheitspolitik sowie verschiedene Diskussionsformate und Workshops.

In der aktuellen Ausgabe des Verzeichnisses sind insgesamt 270 Reha-Forschende aus allen Fachdisziplinen der Rehabilitation und Teilhabe aufgeführt.

Das Verzeichnis steht kostenfrei im Portal REHADAT-Forschung als PDF-Download bereit: www.rehadat-forschung.de/forschende/reha-teilhabeforschende. Dort ist zudem eine Online-Übersicht der Forschenden abrufbar, und Interessierte können sich zur Aufnahme in das Verzeichnis melden.

Das Verzeichnis wird jährlich herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Kontakt: Hannah Milena Seichter, Tel.: 0221 4981-514, E-Mail: seichter@iwkoeln.de


15.12.2025: Neue Ausgabe von REHADAT-Wissen veröffentlicht: „Obenauf statt Down – Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Down-Syndrom gestalten lässt”

REHADAT hat eine neue Ausgabe der Reihe „REHADAT-Wissen“ zum Thema Down-Syndrom im Arbeitsleben veröffentlicht. Die Online-Publikation informiert über die Auswirkungen des Down-Syndroms auf die Arbeitssituation der Betroffenen und zeigt praxisnahe Möglichkeiten zur Gestaltung inklusiver Arbeitsplätze.

In der Ausgabe werden folgende Themen behandelt:

  • medizinische und sozialrechtliche Hintergründe zum Down-Syndrom
  • Auswirkungen im Berufsleben, etwa bei Arbeitsweise oder Kommunikation
  • praktische Lösungen für Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung und Unterstützung im Arbeitsalltag
  • Wege für den Übergang von Schule zu Beruf
  • Beratungs- und Fördermöglichkeiten im Kontext beruflicher Inklusion.

Gespräche mit Auszubildenden und Berufstätigen mit Down-Syndrom boten vorab Einblick in ihre Arbeitsrealität. Ergänzend hat REHADAT Angehörige, Bezugspersonen im Betrieb, Vorgesetzte und verschiedene Fachpersonen befragt, um ein umfassendes Bild der Chancen und Herausforderungen im Arbeitsleben zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit Down-Syndrom in geeigneten Arbeitsumgebungen ihre individuellen Stärken – wie hohe Motivation, Genauigkeit und soziale Kompetenzen – erfolgreich einbringen können.

Projektleiterin Andrea Kurtenacker betont: „Menschen mit Down-Syndrom sind ein wertvoller Teil unserer vielfältigen Gesellschaft. Ihre berufliche Teilhabe darf nicht an Vorurteilen oder strukturellen Barrieren scheitern. Mit der neuen Ausgabe möchten wir zeigen, wie Inklusion im Arbeitsleben gelingen kann – durch Verständnis, gute Arbeitsgestaltung und gezielte Unterstützung.“

Die 17. Ausgabe der Online-Anwendung REHADAT-Wissen richtet sich an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Menschen mit Down-Syndrom und ihre Angehörigen, Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen sowie Fachleute aus Medizin, Rehabilitation und alle, die sich für berufliche Inklusion einsetzen.

Hier finden Sie die neue Ausgabe der Reihe REHADAT-Wissen zum Thema Down-Syndrom:
Down-Syndrom | REHADAT-Wissen.

Kontakt: Frank Tomaszewski, 0221 4981-809, E-Mail: tomaszewski@iwkoeln.de


05.12.2025: KI-Chat – Virtuelle Suchassistentin „Ariadne“ unterstützt ab sofort auf Talentplus.de bei Fragen zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Talentplus informiert praxisorientiert zum Thema Arbeitsleben und Behinderung und setzt ab sofort die neue KI-Suchassistentin Ariadne ein. Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu komplexen Themen und Zusammenhängen im Bereich der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu erleichtern.

Die KI greift dabei ausschließlich auf die geprüften Inhalte des Portals REHADAT-Talentplus sowie des REHADAT-Lexikons zurück. Fragen können analog der großen Sprachmodelle, wie beispielsweise ChatGPT, gestellt werden. Ariadne kann sich bis zu zehn Fragen und Antworten merken, sodass ein Dialog mit der KI-Assistentin möglich ist. 

Alle Antworten werden mit weiterführenden Links zu den entsprechenden Quellen bei REHADAT ergänzt. Hier können die Nutzerinnen und Nutzer ihre Recherche vertiefen oder verifizieren. Mit Klick auf den Button ‚Neu‘ verschwinden alle Fragen und Antworten im Chat und es kann eine neue Frage gestellt werden. REHADAT speichert keine personenbezogenen Daten aus den Chats.

„Uns erreichen häufig Fragen, wie die berufliche Teilhabe konkret gestaltet werden kann. Die KI hilft dabei, erste Antworten zu finden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die umfangreichen Informationen bei REHADAT zeitgemäß auffindbar zu machen“, sagt Eva Rabung, Teamleiterin Content Management.

Interessierte können Ariadne direkt über folgenden Link aufrufen:
KI-Chat | REHADAT-talentplus.

Kontakt: Eva Rabung, Tel.: 0221 4981-867, E-Mail: rabung@iwkoeln.de


11.06.2025: REHADAT veröffentlicht neue Rubrik Forschungsergebnisse mit Erkenntnissen aus abgeschlossenen Projekten und Studien

REHADAT erhält mit der neuen Rubrik Forschungsergebnisse eine wertvolle Erweiterung. Ab sofort finden Interessierte dort nicht nur eine Übersicht zu Projekten und Studien im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe, sondern auch gebündelte Einblicke zum Abschluss von Forschungsprojekten. Ziel der Rubrik ist es, zentrale Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten sichtbar zu machen.

Im Fokus stehen unter anderem Herausforderungen und Erkenntnisse, die Projektverantwortliche in Gesprächen mit REHADAT rückblickend als besonders bedeutsam benennen. Auch ein weiterer Forschungsbedarf wird thematisiert.

Um die Inhalte benutzerfreundlich aufzubereiten und ihren Bezug zu aktuellen Themen der Berufs- und Arbeitswelt hervorzuheben, sind die Gespräche den folgenden vier Themenfeldern zugeordnet:

  • Diversität und Arbeitswelt
  • Inklusion und Arbeitswelt
  • Psychische Gesundheit und Arbeitswelt
  • Digitalisierung und Arbeitswelt.

Neben den Interviews mit den Projektverantwortlichen finden sich in jeder Gruppe auch Hintergrundinformationen zum jeweiligen Themenfeld sowie weiterführende Literatur.
 
Die Rubrik Forschungsergebnisse wird kontinuierlich erweitert. Eine englischsprachige Version befindet sich derzeit in Vorbereitung und wird in Kürze online gestellt.

Weitere Informationen und aktuelle Inhalte finden Sie unter: Forschungsergebnisse | REHADAT-Forschung.

Kontakt: Hannah M. Seichter, 0221 4981-514, seichter@iwkoeln.de


18.03.2025: Neues Verzeichnis 2025: Wer forscht in Deutschland zu Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion?

REHADAT stellt das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteurinnen, Akteure und Themen in Deutschland 2025“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis wird zum Reha-Kolloquium in Nürnberg veröffentlicht und informiert darüber, welche Personen zu den verschiedenen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen. 

Diese Ausgabe wurde durch aktuelle Themen ergänzt – so beschäftigen sich viele Forschende auf unterschiedlichste Art damit, ob und wie eine digitale Transformation im Rahmen der Rehabilitation und Teilhabe nutzbar gemacht werden kann, beispielsweise durch Virtual Reality, KI oder eine partizipative Technologieentwicklung. 

Das 34. Reha-Kolloquium in Nürnberg (18.-20. März 2025) behandelt diese und weitere aktuelle Themen aus der Rehabilitationsforschung – das Rahmenthema lautet: „Mensch trifft Maschine – digitale Chancen in Prävention und Rehabilitation nutzen“. Das Programm umfasst mehr als 300 wissenschaftliche Vorträge zu aktuellen rehabilitations- und teilhabebezogenen Themen aus der Reha- und Versorgungsforschung, der Reha-Praxis und der Gesundheitspolitik sowie verschiedene Diskussionsformate und Workshops. Auch REHADAT wird sich im Rahmen einer Posterpräsentation zum Thema „Adipositas im Arbeitsleben“ am Kolloquium beteiligen sowie mit einem eigenen Stand.

In der aktuellen Ausgabe des Verzeichnisses sind insgesamt 263 Reha-Forschende aus allen Fachdisziplinen der Rehabilitation und Teilhabe aufgeführt.

Das Verzeichnis steht kostenfrei im Portal REHADAT-Forschung als PDF-Download bereit: Reha- & Teilhabeforschende | REHADAT-Forschung. Dort ist zudem eine Online-Übersicht der Forschenden abrufbar, und Interessierte können sich zur Aufnahme in das Verzeichnis melden.

Das Verzeichnis wird jährlich herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund. 

Kontakt: Hannah M. Seichter, 0221 4981-514, seichter@iwkoeln.de