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Mit dem Segway-Rollstuhl über die Baustelle (27.03.2018)

Neue Mobilitätshilfe am Arbeitsplatz

Ein an Multipler Sklerose erkrankter Ingenieur konnte die von ihm zu betreuenden Baustellen nicht länger zu Fuß begehen. Sein Elektrorollstuhl war dazu nicht geeignet, da Wege häufig zu uneben oder Türen zu schmal waren. Außerdem hat der Elektrorollstuhl einen zu großen Wendekreis für enge Bereiche. Abhilfe konnte geschaffen werden mit einem Segway-Rollstuhl.

Beim Segway-Rollstuhl erfolgt die Fortbewegung nur auf zwei Rädern und der Rollstuhl balanciert sich dank seiner speziellen Technik eigenständig aus, sodass er nicht umkippt. Der Antrieb des Rollstuhls wird durch Gewichtsverlagerung nach vorne bzw. hinten gesteuert und die Fahrtrichtung wird durch leichtes Bewegen der Lenkerstange bestimmt. Dafür muss der Rollstuhlfahrer nur sehr wenig Kraft aufwenden. Mit dem Segway-Rollstuhl kann sich der Ingenieur auf Baustellen selbstständig auch auf unebenem und ansteigendem Untergrund bewegen. Die Räder des neuen Rollstuhls werden separat angetrieben, sodass der Fahrer auf der Stelle wenden kann und somit über einen geringen Wenderadius verfügt.

Mehr Informationen zur Arbeitsgestaltung des Ingenieurs lesen Sie bei REHADAT-Gute Praxis mit der Referenznummer PB/110986.

Im Portal REHADAT-Hilfsmittel finden Sie bereits 5 unterschiedliche Rollstuhl-Segways gelistet.