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Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

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Nummer 3 / 2018

Inhalt

  1. 1. REHADAT: Neues Heft mit Inklusions-Betrieben
  2. 2. Neuer Behinderten-Beauftagter
  3. 3. Neuer Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderungen
  4. 4. Fernseh-Bericht über die neue Teilhabe-Beratung
  5. 5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
        Werkstatt im Wandel
  6. 6. Wörter in Schwerer Sprache

1. REHADAT: Neues Heft mit Inklusions-Betrieben 

Es gibt ein neues Heft mit den Inklusions-Betrieben in Deutschland.

Inklusions-Betriebe nennt man auch:

  • •  Inklusions-Firmen
  • •  Integrations-Firmen
  • •  Integrations-Betriebe
  • •  Integrations-Unternehmen
  • •  Oder Integrations-Projekte
 

Das Besondere bei einem Inklusions-Betrieb ist: 

  • •  Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
  • •  Dort arbeiten viele Menschen mit Behinderung.
  • •  Sie arbeiten auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
  • •  Sie haben einen Arbeits-Vertrag bei dem Inklusions-Betrieb
  • •  Und bekommen einen richtigen Lohn.
 

In den Inklusions-Betrieben gibt es verschiedene Arbeits-Plätze:

Zum Beispiel:

  • •  in einem Café
  • •  in einem Hotel
  • •  in einem Lebensmittel-Markt
  • •  in einer Gärtnerei
  • •  Oder im Büro
 

In dem Heft steht von jedem Inklusions-Betrieb

  • •  die Adresse
  • •  die Telefon- und Telefax-Nummer
  • •  die E-Mail- und Internet-Adresse
  • •  eine Beschreibung über den Inklusions-Betrieb
  • •  Und welche Arbeiten von dem Inklusions-Betrieb angeboten werden.

REHADAT hat das Heft heraus gegeben.

Hier kann man das Heft in Schwerer Sprache herunter laden (pdf).

 

Bei REHADAT gibt es weitere Infos zu den Inklusions-Betrieben.

Hier geht es zu den Informationen in Schwerer Sprache.

 

Bei REHADAT kann auch nach den Dienst-Leistungen

Und den Arbeits-Angeboten von den Inklusions-Betrieben suchen.

Hier geht es zu der Internet-Seite in Schwerer Sprache.


2. Neuer Behinderten-Beauftragter

Jürgen Dusel - so heißt der neue Behinderten-Beauftragte für Deutschland.

Er hat im Mai das Amt von Verena Bentele übernommen.

 

Jürgen Dusel war vorher Behinderten-Beauftragter im Bundes-Land Brandenburg.

Er ist 53 Jahre alt und hat selbst eine Behinderung.

Er ist seit seiner Geburt stark sehbehindert.

 

In der Bundes-Regierung kümmert sich immer ein Politiker

um die Interessen von Menschen mit Behinderung.

Menschen mit und ohne Behinderung

müssen gleich behandelt werden.

Dafür muss die Bundes-Regierung sorgen.

Der Behinderten-Beauftragte passt darauf auf.

Er darf bei allen neuen Gesetzen mitreden.

 

Dafür will sich Jürgen Dusel bei seiner Arbeit besonders einsetzen: 

  • •  Barriere-Freiheit in allen Bereichen von Wohnen bis Freizeit
  • •  Jeder soll wählen dürfen, auch betreute Menschen

Der Behinderten-Beauftragte hat eine eigene Internet-Seite.

Dort wird genau erklärt, was der Behinderten-Beauftragte macht.

Die Infos auf der Internet-Seite gibt es auch in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

 

Auf dier Internet-Seite gibt es noch weitere Infos über Jürgen Dusel.

Hier geht es zu den Infos in Schwerer Sprache.


3. Neuer Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung

Das Landes-Amt für Gesundheit und Soziales in Berlin

hat ein neues Heft in Leichter Sprache heraus gegeben:

Es heißt:

"Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung"

 

Alle Menschen mit Behinderung aus Berlin sollen selbst-bestimmt

Und gleich-berechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können.

Dabei soll der Rat-Geber helfen.

In dem Rat-Geber finden Sie viele hilfreiche Informationen:

Zum Beispiel:

  • •  Was ist eine Schwer-Behinderung?
  • •  Wie bekommt man den Schwer-Behinderten-Ausweis?
  • •  Welche Merk-Zeichen gibt es?
  • •  Welche Nachteils-Ausgleiche gibt es?
  • •  Weitere Hilfen und Angebote für Menschen mit Behinderung in Berlin

Hier kann man sich das Heft herunter laden (pdf).

 

Für blinde Menschen gibt es den Rat-Geber zum Hören auf CD.

 

Hier kann man die CD bestellen:

Landesamt für Gesundheit und Soziales - Versorgungsamt

Kunden-Center Sächsische Str. 28

10707 Berlin

Bürgertelefon: 115

Fax: 90229-60

E-Mail: infoservice@lageso.berlin.de


4. Fernseh-Bericht über die neue Teilhabe-Beratung

Seit 2018 gibt es eine neue Teilhabe-Beratung für Menschen mit Behinderung.

Sie heißt:

"Ergänzende unabhängige Teilhabe-Berautung"

Die Abkürzung ist: EUTB

 

Die Beratungs-Angebote von der Teilhabe-Beratung sind unabhängig.

Das bedeutet:

Die gehören zu keiner Partei

Und zu keinem Verband.

Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.

Sie arbeiten gemeinsam für eine Sache.

Zum Beispiel:

Sie machen sich stark für die Rechte von Menschen mit Behinderung.

 

Die Teilhabe-Beratung gibt es zusätzlich zu anderen Beratungen.

Man kann auch sagen: ergänzend

Deshalb heißen die Beratungs-Angebote:

Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung.

 

Die EUTB gibt es überall in Deutschland.

Es gibt über 400 Beratungs-Stellen.

Die Beratung ist kostenlos.

Sie müssen nichts bezahlen.

Dort bekommen Sie Informationen:

  • •  Zu dem Thema Teilhabe
  • •  Und zu dem Thema Rehabilitation

Rehabilitation bedeutet Wieder-Eingliederung.

 

Bei diesen Sachen helfen Ihnen die Berater:

Zum Beispiel:

  • •  Wenn Sie Menschen brauchen, die Ihnen helfen
  • •  Wenn Sie Anträge für Geld oder andere Hilfen stellen wollen
  • •  Wenn Sie besondere Hilfs-Mittel brauchen
  • •  Wenn Sie einen Arbeits-Platz oder eine Weiter-Bildung suchen
  • •  Wie Sie selbst über Ihr Leben bestimmen können.
 

Wer macht die Beratung?

Die Teilhabe-Beratung machen Menschen mit Behinderung.

Sie wissen am besten:

Das brauchen Menschen mit Behinderung.

So muss eine Beratung für Menschen mit Behinderung sein.

Denn sie haben oft das Gleiche erlebt.

Für diese Art von einer Beratung gibt es einen schweren Namen:

Peer Counseling

Das ist Englisch.

Man spricht es so: Pier-Kaun-Selling

In der Teilhabe-Beratung heißen die Berater: Peer-Berater

Man spricht es so: Pier-Berater

 

Der Bayerische Rundfunk hat einen Fernseh-Bericht

über die EUTB gemacht.

Der Bericht lief in der Fernseh-Sendung "Sehen statt Hören".

Das ist eine Fernseh-Sendung für Menschen mit einer Hör-Behinderung.

Die Berichte in der Fernseh-Sendung werden immer

mit Unter-Titeln und Gebärden-Sprache gezeigt.

Die Fernseh-Sendung gibt es jede Woche.

 

Bei dem Fernseh-Bericht über die EUTB haben

3 Journalisten mit Behinderung verschiedene Beratungs-Stellen besucht.

Sie erzählen in dem Fernseh-Bericht über ihre Erfahrungen. 

Hier geht es zu dem Fernseh-Bericht über die EUTB (in Schwerer Sprache).

 

Weitere Informationen in Leichter Sprache über die EUTB gibt es

auf der Internet-Seite www.teilhabeberatung.de.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

 

Bei REHADAT kann man nach den Adressen

von allen EUTB-Beratungs-Stellen suchen.

Hier geht es zu der Internet-Seite in Schwerer Sprache.


5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
Werkstatt im Wandel

Die BAG WfbM hat ein neues Heft in Leichter Sprache heraus gegeben.

BAG WfbM ist die Abkürzung für:

"Bundes-Arbeits-Gemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen"

 

Das Heft heißt: "Werkstatt m Wandel"

Der Vorstand von der BAG WfbM hat das Heft geschrieben.

Die BAG WfbM hat 700 Mitglieder.

Die Mitglieder sind Werkstätten für behinderte Menschen.

In den Werkstätten arbeiten über 300 Tausend Menschen mit verschiedenen Behinderungen.

Der Vorstand von der BAG WfbM besteht aus 5 Personen.

Sie leiten diese Arbeits-Gemeinschaft.

 

In dem Heft steht:

So sollen die Werkstätten in der Zukunft sein.

 

Auf dem allgemeinen Arbeits-Markt gibt es

nicht genügend Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung.

Deswegen sind die Werkstätten so wichtig.

Sie bieten Menschen mit Behinderung Bildung und Arbeit.

Menschen mit Behinderung können am Arbeits-Leben teilnehmen.

Auch wenn Sie keine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeits-Markt bekommen.

 

Themen in dem Heft sind zum Beispiel:

  • •  Warum sind Werkstätten so wichtig?
  • •  Werkstätten müssen in Zukunft mehr moderne Angebote haben.
  • •  Werkstätten müssen gute Kontakte zu Betrieben in ihrer Umgebung haben.
  • •  Werkstätten sollen mehr Arbeits-Angebote
       außerhalb der Werkstätten anbieten.  
  • •  Die Ausbildung in den Werkstätten soll 3 Jahre dauern und anerkannt werden.
  • •  Die Beschäftigten in den Werkstätten sollen mehr Geld verdienen.
  • •  Menschen mit hohem Unterstützungs-Bedarf
       sollen auch am Arbeits-Leben teilnehmen können.

Hier kann man sich das Heft in Leichter Sprache herunter laden (pdf).

 

Das Heft gibt es auch in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu dem Heft (pdf).  


6. Wörter in Schwerer Sprache

Barriere-Freiheit

Eine Barriere ist ein Hindernis.

Eine Barriere kann zum Beispiel eine Treppe

Oder eine geschlossene Tür sein.

Bei dem Behinderten-Beautragten von der Bundes-Regierung

wird der Begriff Barriere-Freiheit erklärt.

Hier geht es zu der Erklärung.

Bayerischer Rundfunk

Der Bayerische Rundfunk ist ein Radio-

Und Fernseh-Sender in Süd-Deutschland.

Hier geht es zu den barriere-freien Angeboten beim Bayerischen Rundfunk (in Schwerer Sprache).

Berlin

Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Stadt Berlin (in Schwerer Sprache).

Brandenburg

Brandenburg ist ein Bundes-Land in Ost-Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Landes-Regierung in Brandenburg (in Schwerer Sprache).

Bundes-Land

Deutschland besteht aus 16 kleinen Ländern.

Diese Länder heißen Bundes-Länder.

Zum Beispiel:

•  Bayern

•  Nordrhein-Westfalen

•  Und Thüringen

sind Bundes-Länder.

Gebärden-Sprache

Zur Erklärung bei der Lebenshilfe.

Gesetz

zur Erklärung bei Hurraki

Hilfs-Mittel

Zur Erklärung bei Hurraki

Journalist

Journalist ist ein Beruf.

Journalisten arbeiten zum Beispiel:

  • •  bei Zeitungen
  • •  beim Radio
  • •  Oder beim Fernsehen

Sie berichten über Dinge, die in der Welt passieren. 

Landes-Amt für Gesundheit und Soziales in Berlin

Auf der Internet-Seite vom Landes-Amt für Gesundheit und Soziales

gibt es viele Infos in Leichter Sprache.

Hier geht es zu einer Erklärung.

Merk-Zeichen

Die Merk-Zeichen sind bestimmte Buch-Staben

auf dem Schwer-Behinderten-Ausweis.

An den Buch-Staben oder Gruppen von Buch-Staben erkennt man,

welche Behinderung Sie haben.

Oder welche besonderen Rechte Sie wegen Ihrer Behinderung haben.

Zum Beispiel:

Der Bus-Fahrer sieht auf dem Schwer-Behinderten-Ausweis

das Merk-Zeichen "B".

Dann weiß der Bus-Fahrer:

Sie dürfen eine Begleit-Person mitnehmen.

Und die Begleit-Person darf kostenlos mitfahren.

Nachteils-Ausgleiche

Menschen mit Behinderung haben oft Nachteile in der Gesellschaft.

Deshalb gibt es für Menschen mit Behinderung besondere Rechte und Hilfen.

Zum Beispiel:

  • •  Hilfen am Arbeits-Platz
  • •  Mehr Urlaub
  • •  Oder niedrigere Fahr-Preise in Bussen und Bahnen

Diese Hilfen nennt man auch Nachteils-Ausgleiche.

 

Der Sozial-Verband VdK Deutschland hat mehrere kurze Filme

in Schwerer Sprache über die Nachteils-Ausgleiche gemacht.

Hier geht es zu den Filmen. 

Rechte

Gleiche Worte sind:

  • •  Gesetz
  • •  Rechte
  • •  Regeln

Das sind wichtige Regeln.

Im Gesetz steht, was richtig ist.

Und was falsch ist.

An das Recht

Oder die Gesetze müssen sich alle halten.

 

Auf der Internet-Seite "Ich kenne meine Rechte"

kann man seine Rechte kennen lernen.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Verena Bentele

Verena Bentele war bis Mai 2018:

Behinderten-Beauftragte der Bundes-Regierung.

Jetzt ist sie Präsidentin vom Sozial-Verband VdK Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von Verena Bentele (in Schwerer Sprache).

Werkstatt für behinderte Menschen

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei dem Behinderten-Beauftragten von der Bundes-Regierung.

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


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REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Teilhabe
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