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Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

Schwere Wörter sind rot markiert.

Sie werden am Ende erklärt.

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Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: info@rehadat.de

Nummer 5 / 2017

Inhalt

  1. 1. Neues Heft von REHADAT zum Thema Depression:
        In Schwermut steckt Mut!
  2. 2. Neuigkeiten in Leichter Sprache bei der Lebenshilfe
  3. 3. Berliner Erwachsenen-Bildung inklusiv
  4. 4. Film-Tipp: Leichte Sprache - Brücke zur Welt 
  5. 5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
        Werkstatt-Rat und Arbeits-Schutz
  6. 6. Wörter in Schwerer Sprache

1. Neues Heft von REHADAT zum Thema Depression:
In Schwermut steckt Mut!

Es gibt ein neues Heft bei REHADAT.

Das Heft gehört zu der neuen REHADAT-Wissens-Reihe.

In den Heften von der REHADAT-Wissens-Reihe

gibt es viele Informationen

über verschiedene Behinderungen und Erkrankungen.

In den Heften wird gezeigt,

wie man mit Behinderung oder Erkrankung

erfolgreich in seinem Beruf arbeiten kann.

 

Die Hefte richten sich an:

  • •  Arbeit-Geber
  • •  Arbeit-Nehmer
  • •  Betriebs-Ärzte
  • •  Und Fach-Leute, die bei der beruflichen Eingliederung
       von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung helfen.

In dem neuen Heft geht es um die Krankheit Depression.

Das Heft heißt in Schwerer Sprache:

"In Schwermut steckt Mut!

Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen gestalten lässt“.

 

Schwer-Mut bedeutet: traurige Stimmung

 

Depression ist ein schweres Wort.

Eine Depression ist eine seelische Krankheit.

Menschen mit Depression

sind immer traurig und müde.

Sie haben keinen Spaß im Leben.

 

Jeder Mensch kann eine Depression bekommen.

Es gibt mehrere Gründe für eine Depression.

Manche Menschen haben etwas sehr Schlimmes erlebt.

Zum Beispiel ihr Kind verloren.

Andere Menschen hatten einen Unfall.

Wieder andere haben sich überarbeitet.

Aber bei den meisten Menschen weiß man gar nicht,

warum sie depressiv sind.

   

Menschen mit einer Depression

sollten zum Arzt gehen.

Dann können sie Hilfe bekommen.

Wenn man die Krankheit früh bemerkt,

kann man sie gut heilen.

Gegen Depression kann man

zum Beispiel eine Therapie machen.


In dem Heft wird erklärt,

wie Menschen mit der Erkrankung Depression

ihren Beruf weiter ausüben können.

 

In dem Heft werden unterschiedliche Formen

von der Krankheit Depression erklärt.

Und nützliche Hilfs-Mittel für Menschen mit Depression vorgestellt.

Manchmal müssen auch ein paar Sachen

am Arbeits-Platz verändert werden.

Damit Menschen mit Depression dort gut arbeiten können.

Es hilft auch, wenn sich Arbeits-Kollegen

mit der Krankheit Depression gut auskennen.

Dann können sie im Not-Fall helfen.

 

Hier kann man sich das Heft in Schwerer Sprache herunter laden.


Hier geht es zu den anderen Heften

von der REHADAT-Wissens-Reihe (in Schwerer Sprache).


2. Neuigkeiten in Leichter Sprache bei der Lebenshilfe

Die Lebenshilfe verschickt jetzt auch

Neuigkeiten in Leichter Sprache.

 

Darum geht es in den Texten:

  • •  um wichtige Infos für Menschen mit Behinderung
  • •  um Schulungen für Menschen mit Behinderung
  • •  um neue Hefte und Bücher in Leichter Sprache
  • •  um Internet-Seiten in Leichter Sprache

Die Neuigkeiten werden als E-Mail verschickt.

Sie sind kostenlos.

 

Hier geht es zur Anmeldung.


3. Berliner Erwachsenen-Bildung inklusiv

Viele Menschen wollen langsam lernen.

Viele Menschen brauchen Leichte Sprache.

Deshalb gibt es das Projekt:

"ERW-IN - Erwachsenen-Bildung inklusiv"

 

ERW-IN ist die Abkürzung von einem langen Wort:

Erwachsenen-Bildung inklusiv

Erwachsenen-Bildung ist alles,

was man als erwachsener Mensch noch dazu lernen möchte.

Zum Beispiel:

  • •  eine Fremd-Sprache
  • •  mit dem Computer umgehen
  • •  lesen oder schreiben
  • •  einen 1. Hilfe-Kurs besuchen

Inklusiv bedeutet:

Es sind Kurse für Menschen mit und ohne Behinderung.

Die Kurse sind in Leichter oder Einfacher Sprache.

So können auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten alles gut verstehen.

 

Das Projekt ERW-IN gibt es in Berlin.

ERW-IN arbeitet zusammen mit den Volks-Hoch-Schulen in Berlin

Und der Lebenshilfe Bildung gGmbH Berlin.

Zur Volks-Hoch-Schule sagen viele einfach: VHS

ERW-IN gibt es seit dem Jahr 2009.

Die Kurse finden in verschiedenen Stadt-Teilen von Berlin statt.

Es gibt auch viele Kurse in Leichter Sprache zum Thema Behinderung.

Themen sind zum Beispiel:

  • •  Peer-Beratung für Menschen mit Behinderung
  • •  UN-Behinderten-Konvention
  • •  Frauen-Beauftragte in der Werkstatt für behinderte Menschen

Hier finden Sie die Kurse in Leichter Sprache bei ERW-IN.

 

Hier können Sie nach den Kursen in Leichter Sprache

bei den Volks-Hoch-Schulen Berlin suchen.

Dafür müssen Sie bei der Stichwort-Auswahl "Leichte Sprache" auswählen

Und dann Suchen.

 

Hier kann man sich das Kurs-Angebot für den Herbst 2017 herunter laden.


4. Film-Tipp: Leichte Sprache - Brücke zur Welt

In dem Film "Leichte Sprache - Brücke zur Welt"

geht es um eine Frau mit Tetra-Spastik.

Die Frau ist 48 Jahre alt

Und heißt: Stephanie Schuchmann.

Tetra-Spastik ist eine Behinderung.

Bei einer Tetra-Spastik sind

die Arme und die Beine gleichzeitig gelähmt.

Daher hat sie einen speziellen Roll-Stuhl.

 

Stephanie kann auch nicht sprechen.

Mit den Augen kann sie aber ihren Computer steuern

Und Worte buchstabieren.

Sie verwendet dabei die Leichte Sprache.

Sie ist auf die Leichte Sprache angewiesen,

um sich mit anderen Menschen zu unterhalten.

 

Zusätzlich hat sie eine eigene Augen-Sprache entwickelt.

Ihre persönlichen Assistenten verstehen diese Augen-Sprache

Und können die Augen-Sprache übersetzen.

 

Stephanie kann durch die Leichte Sprache

ein selbst-ständiges Leben führen.

Die Leichte Sprache hat ihr auch

die Teilhabe am Arbeits-Leben ermöglicht.

Stephanie arbeitet als ausgebildete Prüferin

beim Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit in Osnabrück.

Und sie ist Vorstands-Mitglied

beim Netzwerk Leichte Sprache.

 

Der Film dauert etwa 10 Minuten.

In dem Film wird in Schwerer Sprache

Und in Leichter Sprache gesprochen.

Man kann sich den Film auch mit Unter-Titeln ansehen.

 

Hier geht es zu dem Film.


5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:

Werkstatt-Rat und Arbeits-Schutz

Die Berufs-Genossenschaft für Gesundheits-Dienst und Wohlfahrts-Pflege (BGW)

hat ein neues Heft gemacht.

Das Heft heißt:

"Werkstatt-Rat und Arbeits-Schutz - Für ein gesundes Arbeits-Leben"

 

In jeder Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

muss ein Werkstatt-Rat gewählt werden.

Der Werkstatt-Rat setzt sich für die Interessen

von den Werkstatt-Beschäftigten ein.

In dem Heft wird erklärt,

was die Werkstatt-Räte wissen müssen.

Zum Beispiel:

  • •  Warum ist der Werkstatt-Rat wichtig?
  • •  Welche Aufgaben hat der Werkstatt-Rat?
  • •  Welche Rechte hat der Werkstatt-Rat?
  • •  Wo darf der Werkstatt-Rat mit-bestimmen?
  • •  Wo darf der Werkstatt-Rat mit-wirken?

In dem Heft wird auch erklärt:

Wie kann der Werkstatt-Rat beim Arbeits-Schutz helfen?

 

Arbeits-Schutz bedeutet:

Niemand soll wegen der Arbeit krank werden.

Niemand soll bei der Arbeit einen Unfall haben.

Darum sind Vorbeugung gegen Krankheiten

Und Vorbeugung gegen Unfälle wichtig.

 

Der Werkstatt-Rat ist wichtig für den Arbeits-Schutz.

Die Mitglieder im Werkstatt-Rat sind Beschäftigte.

Sie kennen die Arbeit in der Werkstatt sehr gut.

Sie kennen auch die Gefahren bei der Arbeit.

Der Werkstatt-Rat kann Vorschläge für Verbesserungen machen.

Dadurch unterstützt der Werkstatt-Rat die Werkstatt-Leitung.

 

Hier kann man sich das Heft herunter laden.

 

Die BGW hat auch einen Film

über den Arbeits-Schutz gemacht.

Der Film ist in Leichter Sprache.

Er heißt: Nils erklärt den Arbeits-Schutz

Hier geht es zu dem Film.


6. Wörter in Schwerer Sprache

Assistent / Assistenz

Menschen mit Behinderung können

persönliche Assistenz bekommen.

Das bedeutet:

Ein Assistent macht alle Dinge für den Menschen mit Behinderung.

Wenn er sie nicht alleine machen kann.

Hier geht es zu der Erklärung.

Berlin

Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Stadt Berlin (in Schwerer Sprache).

Berufs-Genossenschaft für Gesundheits-Dienst und Wohlfahrts-Pflege (BGW)

Die Berufs-Genossenschaft für Gesundheits-Dienst und Wohlfahrts-Pflege

ist eine Versicherung.

Die Abkürzung ist BGW.

Auf der Internet-Seite von der BGW gibt es viele Infos in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit Osnabrück

Das Büro übersetzt Texte in Leichte Sprache.

Das Büro berät auch zum Thema Barriere-Freiheit.

Barriere-Freiheit ist:

wenn alle Menschen etwas benutzen können.

Zum Beispiel

  • •  Internet-Seiten
  • •  Oder den Eingang zu einem Haus

Osnabrück ist eine Stadt im Bundes-Land Niedersachsen.

Hier geht es zur Internet-Seite von dem Büro.
Frauen-Beauftragte

Frauen-Beauftragte sind Frauen mit Behinderung.

Sie arbeiten als Beschäftigte in einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Frauen-Beauftragte setzen sich für die Rechte von Frauen in der Werkstatt ein.

Lebenshilfe

Zur Erklärung bei der Lebenshilfe.

Bei der Lebenshilfe gibt es viele Informationen in Leichter Sprache:

Hier geht es zu den Infos in Leichter Sprache.

Lebenshilfe Bildung gGmbH Berlin

Die Lebenshilfe Bildung bietet

zusammen mit der Lebenshilfe Berlin Seminare an.

Diese Seminare sind für:

  • •  Menschen mit Behinderung
  • •  ihre Angehörigen
  • •  Und Mitarbeitern in der Behinderten-Hilfe
Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).
Mit-Bestimmung

Mit-Bestimmung bedeutet:

Die Werkstatt-Leitung und der Werkstatt-Rat entscheiden gemeinsam.

Die Werkstatt-Leitung darf nicht allein entscheiden.

Mit-Bestimmung beim Werkstatt-Rat ist neu.

Mit-Wirkung

Mit-Wirkung bedeutet:

Der Werkstatt-Rat kann seine Meinung sagen.

Die Werkstatt-Leitung hört dem Werkstatt-Rat zu.

Danach entscheidet die Werkstatt-Leitung allein.

Netzwerk Leichte Sprache

zur Erklärung bei der Lebenshilfe

Peer-Beratung

Peer ist Englisch und bedeutet:

Zwei Leute sind gleich oder ähnlich.

Peer-Beratung ist eine besondere Beratung

für Menschen mit Behinderung.

Der Berater hat auch eine Behinderung.

Deshalb kennt der Berater

die Probleme von Menschen mit Behinderung sehr gut.

UN-Behinderten-Konvention

zur Erklärung bei Hurraki

Volks-Hoch-Schulen in Berlin

Hier geht es zu der Erklärung.

Vorbeugung

Vorbeugen ist:

Etwas gegen eine Krankheit tun.

Das Schwere Wort dafür ist: Prävention

Vorbeugen ist sehr wichtig.

Wenn man zum Beispiel an einer lauten Maschine arbeitet,

sollte man einen Ohren-Schutz gegen den Lärm tragen.

Damit man weiter gut Hören kann.

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei der Behinderten-Beauftragten der Bundes-Regierung.

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


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