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REHADAT-Newsletter 5 / 2017

Köln, 2. Oktober 2017

REHADAT-Wissensreihe zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Depressionen

Wie können Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, weiter am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „In Schwermut steckt Mut!“ .

Die REHADAT-Wissensreihe beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Depressionen anzupassen und ihre berufliche Teilhabe zu unterstützen: z. B. durch die Veränderung von Arbeitszeiten, -routinen und -inhalten, personelle Unterstützung am Arbeitsplatz, Job-Coaching oder spezielle Arbeitsmittel. Experteninterviews aus den Bereichen Arbeitsmedizin und Job-Coaching sowie ein Fallbeispiel zur Arbeitsgestaltung aus der Praxis greifen diese Aspekte auf.

Ein weiteres zentrales Thema der Broschüre ist, wie und mithilfe welcher Anlaufstellen Arbeitgeber und Mitarbeiter für depressive Erkrankungen sensibilisiert werden und wie sie betroffene Kollegen konkret unterstützen können.

Darüber hinaus erhalten Leser unter anderem Informationen zu Depressionen und ihren Erscheinungsformen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, BEM und stufenweise Wiedereingliederung, Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld sowie weiterführende Tipps, Ansprechpartner und Literaturhinweise.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen.

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IW-Report: Mit Multipler Sklerose im Job

Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit. Ein Viertel der Befragten konnte seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein.

Etwa jeder sechste Beschäftigte in der Befragung fühlt sich bislang nicht durch die Erkrankung im Arbeitsleben eingeschränkt. Wenn Unterstützungsbedarf besteht, nehmen die meisten Betroffenen die Hilfe ihrer Vorgesetzten und Kollegen an. Flexible Arbeitszeiten schätzt knapp die Hälfte als hilfreich ein. Die Beschäftigten mit einer MS-Erkrankung nutzen darüber hinaus häufig Seh- und Mobilitätshilfen, ergonomisches Arbeitsmobiliar, Hebe- und Transportgeräte sowie spezielle Computer und Software.

Der neue IW-Report hat die REHADAT-Studie zu Multipler Sklerose im Job (2016) um weitere Ergebnisse und Empfehlungen für die betriebliche Personalpolitik ergänzt. Hier geht es zum IW-Report: www.iwkoeln.de.

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Urteile zum Datenschutz beim BEM

Im Portal REHADAT-Recht haben wir die Urteilssammlung zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) durch den Unterpunkt "Datenschutz beim BEM" ergänzt. Sie finden hier aktuell 15 Urteile zum BEM, bei denen datenschutzrechtliche Fragestellungen und Informationsrechte der Personalvertretungen eine Rolle spielen.

Alle Urteile zum BEM finden Sie hier: www.rehadat-recht.de

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Angebote für gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung

Frisch aktualisiert wurde in REHADAT-Angebote und Adressen die Seite mit besonderen Angeboten für gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung. Hier finden Sie Vermittlungsstellen für Gebärdensprachdolmetscher, Schriftdolmetscher-Agenturen, Agenturen zur Erstellung von Gebärdensprachvideos, Beratungsstellen und Dienstleister rund um Hilfsmittel für hörbehinderte und gehörlose Menschen.

Hier geht es zu der Seite: www.rehadat-adressen.de

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Inklusionsbetriebe – Wissen kompakt

Wichtige Infos zu Aufgabe und Angebot der Inklusionsfirmen, Firmenadressen, Branchensuche, Beratungsstellen für Firmengründer und Literatur zum Thema finden Sie hier: www.talentplus.de.

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Arbeitstreffen zur ISO 9999 in Köln

Vor kurzem tagte im IW Köln die internationale Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der ISO 9999 "Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen – Klassifikation und Terminologie". Vertreten waren Hilfsmittelexperten aus Australien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Japan, den Niederlanden und Südkorea. REHADAT und der Ingenieurfachdienst LVR Rheinland arbeiten für Deutschland aktiv mit.

Die ISO 9999 ist eine gesundheitsrelevante Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und bietet einen strukturierten Überblick über Produktgruppen, die weltweit für Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung eingesetzt werden. Auch das REHADAT-Informationssystem klassifiziert alle Produkte nach dieser Norm.

Mehr Informationen zur ISO 9999 finden Sie hier: www.rehadat-hilfsmittel.de

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Inklusionspreis für die Wirtschaft 2018: Bewerben Sie sich jetzt!

Der Inklusionspreis für die Wirtschaft wird auch in diesem Jahr ausgelobt. Unternehmen jeder Größe sind eingeladen, sich zu bewerben.

Der Inklusionspreis zeigt herausragende Beispiele unternehmerischer Praxis bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf und lädt zum Nachahmen ein. Initiatoren des Preises sind die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, das UnternehmensForum, die Bundesagentur für Arbeit und die Charta der Vielfalt.

Bewerbungen können bis zum 15. Oktober 2017 eingereicht werden. Weitere Informationen sowie die Preisträgerfilme von 2016/2017 finden Sie hier: www.inklusionspreis.de

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Uni Köln startet Umfrage zur Stärkung der Schwerbehindertenvertretung

Was sind eigentlich die Tätigkeiten einer Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen (SBV) im Betrieb? Welche Ressourcen stehen einer SBV zur Verfügung? Mit welchen Partnern und Partnerinnen arbeitet eine SBV zusammen? Welche Rolle hat eine SBV im Betrieb?

Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung führt der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln in Kooperation mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie sowie mit der Unterstützung weiterer Gewerkschaften ein Forschungsprojekt durch.

Das Ziel ist es, das Tätigkeitsspektrum sowie innerbetriebliche und externe Allianzen, die zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit beitragen können, zu analysieren. Es soll so langfristig die Rolle der SBVen gestärkt und ein größerer Handlungsspielraum für die (Wieder)Eingliederung von schwerbehinderten oder chronisch kranken Beschäftigten geschaffen werden.

Hier finden Sie die Online-Umfrage, an der sich alle SBVen und ihre Vertretungen beteiligen können: www.sbv-umfrage.de

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DGUV-Broschüre zur barrierefreien Arbeitsgestaltung

Mit den grundsätzlichen Anforderungen an die barrierefreie Arbeitsgestaltung von Bildungseinrichtungen, Arbeitsstätten und öffentlichen Einrichtungen befasst sich ein neuer Leitfaden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Hier können Sie den Ratgeber downloaden: www.vbg.de.

IN REHADAT-Literatur finden Sie mit den Schlagworten Barrierefreiheit UND Arbeitsplatzgestaltung 42 Literaturhinweise: www.rehadat-literatur.de.

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REHADAT-Seminare in Köln

Sie möchten wissen, welche Themen für die beruflichen Inklusion für Menschen mit Behinderung wichtig sind? Und Sie möchten sich zeigen lassen, wie Sie REHADAT am besten für Ihre Arbeit einsetzen können? Dann besuchen Sie eines unserer Seminare - fußläufig zum Kölner Hauptbahnhof. Mehr Informationen zu den Seminarinhalten, Terminen und Kosten finden Sie hier:

nach obenPS: Wir haben gerade die neuen Termine für das 1. Halbjahr 2018 im Internet eingestellt!

 

Für Kurzentschlossene: REHADAT auf der REHACARE und der A+A

REHADAT ist im Oktober auf zwei Messen in Düsseldorf vertreten. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von uns zeigen, wie Sie passende Informationen in unseren Portalen recherchieren können.

In der kommenden Woche, vom 4. bis 7. Oktober 2017, findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt, die internationale Messe zu den Themen Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Unser Stand befindet sich dieses Jahr in Halle 6 - im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf" - und hat die Nummer G 18. Am 4. oder 5. Oktober können Sie auch einen unserer Ausstellervorträge besuchen: www.rehacare.de.

Vom 17. bis 20. Oktober 2017 findet ebenfalls in Düsseldorf die Messe A+A statt, die internationale Fachmesse mit Kongress für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Sie finden uns in Halle 10 mit der Standnummer E38-4.

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Rund um den REHADAT-Newsletter

Gerne können Sie aus dem REHADAT-Newsletter unter Angabe der Quelle zitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns darüber eine kurze Nachricht schicken.

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Hier finden Sie das Newsletter-Archiv mit den vergangenen Ausgaben.

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Impressum

REHADAT - Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.