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REHADAT-Pressemitteilungen

REHADAT-Pressemitteilung 6/2017 (29.09.2017)

REHADAT-Wissensreihe "In Schwermut steckt Mut!" - Berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen

Wie können Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, weiter am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „In Schwermut steckt Mut!“. Die Broschüre beschreibt, wie Arbeit für Menschen mit Depressionen gestaltet werden kann, welche Ansprechpartner es gibt und liefert Grundinformationen über die Krankheit.

Im Jahr 2015 waren in Deutschland ca. 4,1 Millionen Menschen an einer Depression erkrankt. Viele Betroffene verheimlichen ihre Erkrankung, um Nachteile im Beruf wie soziale Ausgrenzung oder eine Kündigung zu vermeiden. Mit der richtigen medizinischen Versorgung und Unterstützung im Berufsalltag ist es aber häufig möglich, die an Depressionen erkrankten Mitarbeitern leitstungsfähig und langfristig im Berufsleben zu halten.

Die REHADAT-Wissensreihe beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Depressionen anzupassen und ihre berufliche Teilhabe zu unterstützen: z. B. durch die Veränderung von Arbeitszeiten, -routinen und -inhalten, personelle Unterstützung am Arbeitsplatz, Job-Coaching oder spezielle Arbeitsmittel. Experteninterviews aus den Bereichen Arbeitsmedizin und Job-Coaching sowie ein Fallbeispiel zur Arbeitsgestaltung aus der Praxis greifen diese Aspekte auf.

Ein weiteres zentrales Thema der Broschüre ist, wie und mithilfe welcher Anlaufstellen Arbeitgeber und Mitarbeiter für depressive Erkrankungen sensibilisiert werden und wie sie betroffene Kollegen konkret unterstützen können.

Darüber hinaus erhalten Leser unter anderem Informationen zu Depressionen und ihren Erscheinungsformen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, BEM und stufenweise Wiedereingliederung, Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld sowie weiterführende Tipps, Ansprechpartner und Literaturhinweise.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist Jasmin Saidie, Tel. 0221 4981-846, E-Mail: saidie@iwkoeln.de.


REHADAT-Pressemitteilung 5/2017 (05.09.2017)

Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit: REHADAT-Studie „Mit Multipler Sklerose im Job“

Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit. Ein Viertel der Befragten konnte seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein.

Etwa jeder sechste Beschäftigte in der Befragung fühlt sich bislang nicht durch die Erkrankung im Arbeitsleben eingeschränkt. Wenn Unterstützungsbedarf besteht, nehmen die meisten Betroffenen die Hilfe ihrer Vorgesetzten und Kollegen an. Flexible Arbeitszeiten schätzt knapp die Hälfte als hilfreich ein. Die Beschäftigten mit einer MS-Erkrankung nutzen darüber hinaus häufig Seh- und Mobilitätshilfen, ergonomisches Arbeitsmobiliar, Hebe- und Transportgeräte sowie spezielle Computer und Software.

Eine offene Kommunikation trägt dazu bei, dass die Arbeitsplätze passend auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten werden können. Beschäftigte, die offen mit ihrer Erkrankung umgehen, berichten sechs Mal so häufig, dass ihr Arbeitsplatz angemessen gestaltet ist, um problemlos die beruflichen Aufgaben zu erfüllen.

Gleichwohl besteht noch Aufklärungsbedarf – sowohl auf Seiten der Betroffenen, die gern im Arbeitsleben verbleiben wollen, als auch auf Seiten der Betriebe, in denen vielfach das Wissen über den Umgang und über Unterstützungsmöglichkeiten von Beschäftigten mit MS fehlt. Den betroffenen Menschen fehlen vor allem Informationen zu rechtlichen und finanziellen Aspekten. Nur eine Minderheit fühlt sich zur Erkrankung und zu den beruflichen Auswirkungen gut informiert.

Weitere Informationen im IW-Report 25: www.iwkoeln.de

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist: Patricia Traub, traub(at)iwkoeln.de, Tel. 0221 4981-801


REHADAT-Pressemitteilung 4/2017 (27.07.2017)

Weniger Ausgleichsabgabe zahlen: REHADAT-Ersparnisrechner-App zeigt, wie es geht

REHADAT hat seinen Ersparnisrechner weiterentwickelt. Mit der App können Arbeitgeber berechnen, wie hoch ihre Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe ist und wie sie die Abgabe reduzieren können. Die Nutzer geben die monatliche Mitarbeiterzahl und die Anzahl der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten bzw. Auszubildenden ein. Als Ergebnis erhalten sie ihre aktuelle Beschäftigungsquote und ihre zu zahlende Ausgleichsabgabe.

Die App berechnet ebenfalls, wieviele schwerbehinderte Beschäftigte eingestellt werden müssten, damit keine Ausgleichsabgabe zu zahlen wäre und wie sich die Einstellung eines anrechenbaren Mitarbeiters auswirken würde. Schwerbehinderte Auszubildende werden dabei sogar doppelt gezählt. Der Nutzer kann außerdem selbst experimentieren und eigene Werte eingeben. Ergebnisse können grafisch dargestellt und exportiert werden. Ein Lexikon, das die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Ausgleichsabgabe erläutert, ergänzt die App.

Hintergrund für die Berechnungen ist die gesetzliche Vorschrift im Sozialgesetzbuch IX, nach der Arbeitgeber, die mindestens 20 Arbeitsplätze haben, verpflichtet sind, schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen zu beschäftigen. Liegt die Quote unter fünf Prozent, wird eine sogenannte Ausgleichsabgabe fällig: im Jahr 2015 mussten Arbeitgeber 550 Millionen Euro an Ausgleichsabgabe zahlen.

Die barrierefreie App ist kostenlos im App-Store (iOS) und bei Google Play (Android) erhältlich (Stichwort: Elan-Rechner).

Die Ergebnisse im REHADAT-Ersparnisrechner sind nur Annäherungswerte. Zur genauen Berechnung steht die kostenlose Software REHADAT-Elan (zukünftig: IW-Elan) unter www.iw-elan.de zum Download zur Verfügung.

Ansprechpartner bei REHADAT ist: Guido Schlagheck, schlagheck(at)iwkoeln.de, Tel. 0221 4981-858

Download Grafiken: Startbildschirm Elan-Rechner (237 kb), Experimentieren (141 kb), Lexikon (108 kb)

 


REHADAT-Pressemitteilung 3/2017 (30.06.2017)

Komplett überarbeitet im neuen Design: talentplus.de geht online

REHADAT hat sein Informationsportal zum Thema Arbeitsleben und Behinderung talentplus.de komplett überarbeitet und durch neue Inhalte ergänzt. Das Portal beantwortet praxisnah alle Fragen, die sich aus Sicht von Arbeitgebern und Beschäftigten mit Behinderung im Arbeitsleben ergeben.

Die neue Hauptnavigation des barrierefreien Portals gliedert die umfangreichen Inhalte in folgende Rubriken: Personalgewinnung, In Beschäftigung, Förderung und Wer hilft? Sie leiten den Nutzer zu konkreten Themen weiter, wie beispielsweise Fachkräftesuche, Ausbildung, Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Behinderungsarten, Gesetzen und Urteilen, Fördermöglichkeiten oder Prävention. Dabei liefert talentplus.de die konkreten Kontaktdaten der unterstützenden Institution gleich mit. Ein umfassendes Fachlexikon mit mehr als 300 Begriffen zum Thema Arbeitsleben und Behinderung rundet das Angebot ab.

„Der neue Internetauftritt ermöglicht Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen einfachen und schnellen Zugang zum komplexen Thema der beruflichen Inklusion“ erläutert Petra Winkelmann, Leiterin des IW-Kompetenzfelds „Berufliche Teilhabe und Inklusion“. „In Zeiten des Fachkräftemangels und einer immer älter werdenden Belegschaft ist das enorm wichtig. Die Möglichkeiten der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sind noch nicht ausgeschöpft“.

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist: Andrea Kurtenacker, kurtenacker(at)iwkoeln.de, Tel. 0221 4981-848

Download Grafiken: Logo REHADAT-talentplus (36 kb), REHADAT-talentplus-Startseite (131 kb), REHADAT-talentplus, Probebeschäftigung (123 kb), REHADAT-talentplus, Wer hilft? (157 kb), REHADAT-talentplus, Zusatzurlaub (170 kb)


REHADAT-Pressemitteilung 2/2017 (20.06.2017)

Förderfinder-App online - Wer fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

 REHADAT hat die erste App zur Suche nach Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von (schwer)behinderten Menschen in Deutschland veröffentlicht. Arbeitgeber, Berater und Betroffene können nach bundesweiter Regelförderung oder nach Sonderförderprogrammen der Länder suchen – bis jetzt sind über 50 verschiedene Fördermöglichkeiten vorhanden.

Der Nutzer kann die Suche individuell gestalten und erfährt in der Detailansicht mehr über Zielgruppe, genaue Inhalte, Laufzeit und Umfang der Förderung. Außerdem bekommt er nützliche Links zu Ansprechpartnern oder direkt zum jeweiligen Programm. Ein umfangreiches Lexikon der beruflichen Teilhabe ergänzt die barrierefreie App.

Zum Hintergrund: Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt soll in Deutschland weiter erhöht werden. Deswegen wird die Ausbildung, Einstellung und Weiterbeschäftigung von behinderten, schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen gefördert. Es gibt Förderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Form von finanziellen Zuschüssen, Darlehen und Prämien. Darüber hinaus erhalten Arbeitgeber und Arbeitnehmer umfangreiche kostenfreie Beratung oder Coachings durch Integrationsberater bei den Kammern, der Rehabilitationsträger, der Integrationsämter und Berater anderer Dienstleister.

Die kostenlose Förderfinder-App ist hier erhältlich:

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist: Andrea Kurtenacker, kurtenacker(at)iwkoeln.de, Tel. 0221 4981-848

Download: Förderfinder-App Startbildschirm (102 kb), Fördermöglichkeiten (153 kb), Fördermöglichkeit, Detail (159 kb), Lexikon (94 kb)


REHADAT-Pressemitteilung 01/2017 (16. März 2017)

Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe? Aktuelles Verzeichnis der Rehawissenschaftler in Deutschland 2017

Ab heute können Interessierte im umfassend aktualisierten „Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler 2017“ nachschlagen, wer zu welchen Themen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe in Deutschland forscht.

Die Forschungsthemen spiegeln aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen wider. So greifen die Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler u. a. Begrifflichkeiten aus der Behindertenpolitik wie Inklusion, partizipative Forschung und Barrierefreiheit auf sowie Leitthemen aus der UN-Behindertenrechtskonvention und aus aktuellen Gesetzesreformen wie dem Bundesteilhabe- und dem Behindertengleichstellungsgesetz.

Die Ausgabe 2017 verzeichnet aktuell 258 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fachdisziplinen mit ihren Kontaktdaten und Forschungsschwerpunkten. Außerdem ist angegeben, ob die Person mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) arbeitet.

In der 25. Auflage des Verzeichnisses hat REHADAT diese und weitere Informationen jetzt veröffentlicht. Die neue Ausgabe kann im Internet im Portal REHADAT-Forschung kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Hier ist auch der Meldebogen für Forschende aus allen Fachdisziplinen zur Neuaufnahme in das Verzeichnis aufrufbar.

Das Verzeichnis erscheint jährlich im März zu den Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquien. Herausgeber sind REHADAT, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist: Jasmin Saidie, saidie(at)iwkoeln.de, Tel. 0221 4981-846


REHADAT-Pressemitteilung 07/2016 (19. Dezember 2016)

Schwerbehindertenanzeige erstellen mit REHADAT-Elan 2016

Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten müssen bis zum 31.03.2017 nachweisen, ob sie 2016 genügend schwerbehinderten Menschen in ihrem Unternehmen beschäftigt haben. Am einfachsten kann dieser Nachweis mit der kostenlosen Software REHADAT-Elan erbracht werden, die jetzt für das Anzeigejahr 2016 unter www.rehadat-elan.de heruntergeladen werden kann.

Das Programm findet heraus, ob genügend Pflichtarbeitsplätze besetzt waren und – falls nicht – in welcher Höhe Ausgleichsabgabe zu zahlen ist. Die Anzeige kann dann ganz einfach über das Internet an die Bundesagentur für Arbeit geschickt werden.

Zahlreiche praktische Funktionen ergänzen das Programm – zum Beispiel können Daten aus dem Vorjahr übernommen oder aus Personalsoftware importiert werden.

Wer keine Download-Möglichkeit hat, kann auf den Versand der Software bis Mitte Januar warten. Die Bundesagentur für Arbeit verschickt in Kürze das Programm auf CD-ROM.

Neu im Programm ist, dass REHADAT-Elan – auf Wunsch – die notwendigen Java-Komponenten mitliefert. Falls also keine Java-Laufzeitumgebung auf dem Rechner vorhanden sein sollte, kann auf diese Weise trotzdem mit REHADAT-Elan gearbeitet werden.

Bei Fragen und Problemen bietet REHADAT-Elan über die Telefonnummer 0221 4981-804 bzw. per Mail unter rehadat-elan@iwkoeln.de eine Hotline an (Mo bis Fr von 8:00 bis 16:30 Uhr). Zur Unterstützung der Anwender liefert das Programm selbst eine ausführliche Hilfe zum Ausfüllen der einzelnen Felder mit. Außerdem stehen im Internet ein FAQ-Bereich (mit häufigen Fragen und Antworten) sowie das Lexikon A bis Z zur Verfügung.


REHADAT-Pressemitteilung 06/2016 (7. November 2016)

Wie lässt sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes gestalten? Die neue Broschüre der REHADAT-Wissensreihe zeigt, wie es gehen kann.

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Deutschland 6 Mio. Menschen mit einem bekannten Diabetes mellitus und 2 Mio. Menschen mit einer noch unentdeckten Zuckerkrankheit – viele davon im erwerbsfähigen Alter. Eine wesentliche Voraussetzung für eine gelungene berufliche Teilhabe ist die passende Gestaltung der Arbeit. Doch wie kann diese genau aussehen?

Die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe "Ich bin doch nicht aus Zucker!" beschreibt anhand praxisnaher Lösungen, wie z. B. moderne Therapien, gute Arbeitsorganisation oder der Einsatz von Hilfsmitteln die berufliche Teilhabe unterstützen können. Besonders wichtig sind auch informierte Arbeitgeber und Kollegen, die keine falschen Vorstellungen von der Erkrankung haben.

In kompakter Form werden Informationen z. B. über den Diabetes mellitus selbst, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, Auskunftspflicht, betriebliche Diabetesprävention, Therapie, Erste Hilfe, Arbeitsorganisation, Arbeitsumfeld und Hilfsmittel gegeben. Man findet außerdem weiterführende Informationen bei REHADAT, relevante Organisationen und Netzwerke sowie Literaturhinweise.

Die kostenlose Wissensreihe wendet sich an Arbeitgeber, betroffene Arbeitnehmer sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen

Kontakt für Rückfragen: Maisun Lange, Tel. 0221 4981-808, lange@iwkoeln.de oder Rieke Menne, Tel. 0221 4981-835, menne@iwkoeln.de.

Download: Titelblatt REHADAT-Wissensreihe Diabetes (63 kb)


REHADAT-Pressemitteilung 05/2016 (30. August 2016)

Neues Internetportal "REHADAT-Seminaranbieter" online

Ab heute – 30. August 2016 – hat REHADAT das neue Seminaranbieter-Internetportal frei geschaltet. Dort finden Interessierte 193 Seminaranbieter mit einer großen Themenvielfalt zu allen Fragen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Das Seminar zum neuen Bundesteilhabegesetz findet sich dort ebenso wie die Fortbildung zu allen Fragen des Umgangs mit psychisch erkrankten Mitarbeitern.

Die neue Portaladresse lautet: www.rehadat-seminaranbieter.de und richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen, Verbänden, Interessenvertretungen und an die Betroffenen selbst. Die fast 200 Seminaranbieter kommen aus den Bereichen berufliche Rehabilitation und Teilhabe.

Die Navigation mit der Anzeige der Ober-Themengruppen verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Inhalte der Seminare: Arbeit/Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderung/Erkrankung, Rehabilitation/Maßnahmen, Recht, Barrierefreies Leben, Hilfsmittel und Zusatzqualifikation. Alternativ können Interessierte auch die Detailsuche nutzen und per Schlagwort, Zielgruppe, Freitext oder Name den gewünschten Anbieter recherchieren. Außerdem sind alle vorhandenen Seminaranbieter alphabetisch gelistet.

Zu jedem Seminaranbieter liefert das Portal die Kontaktadresse, eine Liste von angebotenen Themen, eine kurze Selbstdarstellung sowie einen Link auf das konkrete Seminarangebot.

Ansprechpartnerin bei REHADAT: Petra Bergerhof, Tel. 0221 4981-844, bergerhof@iwkoeln.de.

Download: Screenshot REHADAT-Seminaranbieter (564 kb)


REHADAT-Pressemitteilung 04/2016 (18.05.2016)

Mobil und barrierefrei: GKV-Hilfsmittelverzeichnis bei REHADAT im neuen Layout

Unter www.rehadat-gkv.de ist das Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei REHADAT im neuen Design, barrierefrei und mit mobilen Endgeräten abrufbar.

Die neue Internetseite passt sich automatisch der Größe und Auflösung des Displays an und ist somit mit Desktop-Computern, Tablets oder Smartphones barrierefrei nutzbar. Aufbau und Programmierung der Seiten sind für die Anwendung mit so genannten Screenreadern optimiert.

Das Hilfsmittelverzeichnis wird vom GKV-Spitzenverband erstellt und regelmäßig fortgeschrieben. Darin sind Produkte gelistet, die prinzipiell unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung fallen. REHADAT übernimmt die im Bundesanzeiger veröffentlichten Aktualisierungen des Verzeichnisses.

Im GKV-Hilfsmittelverzeichnis bei REHADAT kann über die Klassifikation oder über Eingabefelder nach Hersteller, Positionsnummer oder Produkt gesucht werden. Nutzer können sich zudem per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn Aktualisierungen im Verzeichnis bei REHADAT aufrufbar sind.

Das GKV-Hilfsmittelverzeichnis ist in das Internetportal REHADAT-Hilfsmittel eingebunden, das weiterführende Informationen zu Produkten, Rechtsprechung und Beispiele von Arbeitsplatzgestaltung mit Hilfsmitteln enthält. Der gesamte Hilfsmittelbereich bei REHADAT zählt durchschnittlich 134.000 Besuche im Monat.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Ansprechpartnerin bei REHADAT: Mareike Decker, Tel. 0221 4981-806, decker@iwkoeln.de.

Download: Screenshot Suchmaske REHADAT-GKV (425 kb)


REHADAT-Pressemitteilung 03/2016 (26.02.2016)

Aktuelles Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftler/-innen

Sie möchten wissen, welche Rehabilitationswissenschaftler/-innen in Deutschland zu den Themen Prävention, Gesundheitsförderung und rehabilitative Versorgung forschen? Oder wer sich wissenschaftlich mit den Schwerpunkten Inklusion oder Behindertenrechtskonvention auseinandersetzt?

In der 24. Auflage des Verzeichnisses der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler in Deutschland hat REHADAT diese und weitere Informationen jetzt veröffentlicht. Die umfassend aktualisierte Ausgabe kann im Internet unter www.rehadat-forschung.de (unter dem Punkt Rehawissenschaftler) kostenlos heruntergeladen werden.

Das Verzeichnis listet aktuell 254 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler alphabetisch auf und vermerkt ihre Forschungsschwerpunkte. Außerdem ist angegeben, ob die Person mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) arbeitet. Rund zwei Drittel der eingetragenen Wissenschaftler/-innen haben Angaben zur ICF ergänzt. Das Verzeichnis ist in ein Namensregister und ein Sachverzeichnis gegliedert.

Wissenschaftler/-innen aus allen Fachdisziplinen können sich in das Verzeichnis eintragen. Das Formular zur Neuaufnahme in das Verzeichnis gibt es im Internet unter www.rehadat-forschung.de/de/meldebogen-rehawissenschaftler/index.html.

Das Verzeichnis wird jährlich im März zu den Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquien herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutsche Rentenversicherung Bund.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt: Anja Brockhagen, Tel. 0221 4981-845, brockhagen@iwkoeln.de.

Download: Titelblatt Verzeichnis Rehawissenschaftler 2016 (51 kb)


REHADAT-Pressemitteilung 02/2016 (02.02.2016)

Neues Internetportal „REHADAT-Werkstätten“ online

Sie sind Arbeitgeber und möchten Ihre Ausgleichsabgabe reduzieren? Sie möchten bei der Gartenarbeit unterstützt werden, wollen Flyer drucken lassen oder suchen einen Anbieter von Bio-Lebensmitteln oder einen Party-Service in Ihrer Nähe?

Unter www.rehadat-wfbm.de können Sie umfangreiche Informationen zu allen anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Blindenwerkstätten in Deutschland abrufen. Dort können Sie sich zum Beispiel einen Überblick verschaffen, welche Auftragsarbeiten, Dienstleistungen und Produkte die jeweilige Werkstatt anbietet.

Außerdem können sich Nutzer über die Möglichkeiten für behinderte Menschen informieren. Zum Beispiel welche behinderten Menschen aufgenommen werden, ob Außenarbeitsplätze vorhanden sind, welche Tätigkeiten im Berufsbildungsbereich möglich sind oder wie der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen kann.

Einige Werkstätten bieten Bildungsmaßnahmen an, die über die berufliche Grundqualifizierung hinausgehen, haben besondere Weiterbildungsmaßnahmen im Angebot oder machen den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt möglich. Auch das ist im Portal REHADAT-Werkstätten erfasst.

Einen guten Überblick über die Inhalte des Portals gibt die thematische Navigation. Mit der Detailsuche kann der Nutzer gezielt nach bestimmten Werkstätten, Produkten, Auftragsarbeiten, Postleitzahl oder Ort recherchieren.

Das Portal REHADAT-Werkstätten wird im Rahmen des Informationssystems REHADAT angeboten. REHADAT ist das deutsche Informationsangebot zu Behinderung und beruflicher Teilhabe unter www.rehadat.de.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt: Anja Brockhagen, Tel. 0221 4981-845, brockhagen@iwkoeln.de.

Download: Screenshot Portal REHADAT-Werkstätten (1,1 MB)


REHADAT-Pressemitteilung 01/2016 (18.01.2016)

Personalkompass Inklusion wird auf Fachkonferenz vorgestellt

Am 19. Januar 2016 stellt das Projekt REHADAT vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln auf der Fachkonferenz „Zusammen erfolgreich in Arbeit“ den Personalkompass Inklusion in Berlin vor. Gastgeber der Fachkonferenz ist die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgberverbände (BDA) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Der Personalkompass Inklusion will Geschäftsführer und Personalverantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) darin unterstützen, mehr Menschen mit Behinderung auszubilden und/oder zu beschäftigen. Er stellt Fakten zusammen, gibt einen Überblick über Fördermöglichkeiten und zeigt am Beispiel von Unternehmen, wie Inklusion erfolgreich für beide Seiten – Betriebe und Beschäftigte – gelingen kann. Der Personalkompass Inklusion zeigt verschiedene Wege auf, wie sich die Betriebe zu interessanten Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern für Menschen mit Behinderung entwickeln können.

Das Potenzial der Menschen mit Behinderung als Fachkräfte wird vielfach noch unterschätzt, gerade bei KMU. Das zeigen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: Obwohl jedes Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen fünf Prozent davon mit Schwerbehinderten besetzen müsste, erzielten Betriebe mit bis zu 40 Mitarbeitern im Jahr 2013 nur eine Quote von durchschnittlich 2,9 Prozent, während Betriebe mit 500 bis 1.000 Arbeitsplätzen auf eine Quote von 4,8 Prozent kamen. Das bedeutete für KMU, dass sie wertvolle Fachkräftepoten-ziale nicht nutzen und gleichzeitig eine hohe Ausgleichsabgabe zu entrichten hatten. Wie sie diese Kosten künftig durch die Ausbildung oder Beschäftigung von Schwerbehinderten vermeiden können, das zeigt der Personalkompass Inklusion.

Der Personalkompass Inklusion kann als Broschüre kostenfrei per E-Mail bestellt werden bei doering@iwkoeln.de. Der Personalkompass Inklusion steht hier zum Download bereit: http://rehadat.link/personalkompass

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt: Anja Brockhagen, Tel. 0221 4981-845, brockhagen@iwkoeln.de.

Download: Titelblatt Personalkompass Inklusion (888 kb)