Sprungnavigation Tastaturkurzbefehle

Suche und Service

Ausbildungsreife
Zusammenfassung

Sie lesen in Leichter Sprache.
Ein Computer hat diesen Text in
Leichte Sprache übertragen.
In den Texten können noch Fehler sein.
Momentan testen wir die Übersetzungen noch.
Wir freuen uns über Ihre Meinung.

Ausbildungs-Reife

Ausbildungs-Reife ist ein Fach-Wort.

Ausbildungs-Reife heißt:

Ein Jugendlicher kann für eine bestimmte Ausbildung gut sein.

Aber er kann auch für eine andere Ausbildung gut sein.

Das ist wichtig zu wissen.

Was muss ein Jugendlicher können?

Das ist bei jeder Ausbildung anders.

Aber es gibt Sachen, die sind immer wichtig.

Zum Beispiel:

  • Schreiben und Lesen.
  • Sprechen und Hören.
  • Rechnen und Zahlen verstehen.
  • Auf andere Menschen aufpassen und mit anderen zusammen arbeiten.
  • Selbstständig sein und nicht aufgeben.

Bei den Grundvoraussetzungen für eine Berufsausbildung wird zwischen AusbildungsreifeBerufseignung und Vermittelbarkeit unterschieden.

Unter Ausbildungsreife versteht man diejenigen arbeitsbezogenen Fähigkeiten, die für alle Ausbildungsberufe wichtig sind – unabhängig davon, ob es sich um eine besonders anspruchsvolle oder um eine weniger anspruchsvolle Ausbildung handelt. Dazu gehören Grundkenntnisse wie Schreiben, Lesen, Sprechen, Rechnen sowie die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, Teamfähigkeit, angemessene Umgangsformen, Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen.

Fähigkeiten hingegen, die nur für bestimmte Berufe wichtig sind, gehören nicht zur Ausbildungsreife, sondern zur Berufseignung. Jugendliche können also ausbildungsreif sein, auch wenn sie für einen bestimmten Beruf nicht geeignet sind. Unter Ausbildungsreife fallen nur solche Aspekte, die schon zu Beginn der Ausbildung vorhanden sind – Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erst während der Ausbildung erworben werden sollen und im Ausbildungsplan als Lernziele aufgeführt werden, gehören nicht dazu.

Viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger haben mit der Ausbildungsreife so ihre Schwierigkeiten: ihnen fehlen einige der entscheidenden Fähigkeiten, oder ihre schulischen Leistungen reichen nicht aus, um im Bewerbungsverfahren eine Chance zu haben. In diesen Fällen können verschiedene Maßnahmen der Einstiegsqualifizierung helfen, doch noch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

(ml) 2018