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Betriebliche Ausbildung

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Betriebliche Ausbildung

Die betriebliche Ausbildung

ist die häufigste Ausbildungs-Form in Deutschland.

Die betriebliche Ausbildung heißt auch duale Ausbildung,

weil sie an zwei Orten stattfindet:

  • Im Ausbildungs-Betrieb
  • Und in der Berufs-Schule

Meistens ist es so:

Sie arbeiten 3 Tage im Ausbildungs-Betrieb.

Die anderen 2 Tage in der Woche gehen Sie in die Berufs-Schule.

Manchmal gibt es auch Block-Unterricht in der Berufs-Schule.

Das bedeutet:

Sie gehen einen Monat lang nur in die Berufs-Schule.

Und dann lernen Sie mehrere Monate nur im Betrieb.

In der Berufs-Schule haben Sie Unterricht.

Der Unterricht ist für den Beruf wichtig.

Dort erwerben Sie theoretischen Kenntnisse.

Diese Kenntnisse brauchen Sie für ihren Beruf.

Außerdem erweitern Sie in der Berufs-Schule ihre Allgemein-Bildung.

Im Ausbildungs-Betrieb lernen Sie den praktischen Teil von dem Beruf.


Es gibt Regeln für die betriebliche Ausbildung.

Die Regeln stehen im Berufs-Bildungs-Gesetz.

Die Abkürzung dafür ist: BBiG.

Für handwerkliche Berufe gibt es ein anderes Gesetz.

Das Gesetz heißt: Hand-Werks-Ordnung.

Die Abkürzung dafür ist: HwO.


Diese Gesetze regeln zum Beispiel

  • die Rechte und Pflichten von den Ausbildungs-Betrieben
  • die Rechte und Pflichten von den Auszubildenden
  • wie der Ausbildungs-Vertrag sein muss
  • das System von den anerkannten Ausbildungs-Berufen
  • Und die Aufgaben von den zuständigen Stellen. Das sind in der Regel die Industrie- und Handels-Kammern und die Handwerks-Kammern.


Hier werden Schwere Wörter erklärt:

Handwerks-Kammer

Eine Handwerks-Kammer hilft Handwerkern

bei Fragen oder Problemen.

In Deutschland gibt es viele Handwerks-Kammern.

Jede Handwerks-Kammer kümmert sich

um die Handwerker in der Nähe.

Ein Handwerker mit einer eigenen Firma

ist immer Mitglied von einer Handwerks-Kammer.

Ein Mitglied zahlt der Handwerks-Kammer Geld.

Dieses Geld heißt Mitglieds-Beitrag.

 

Das sind die Aufgaben von der Handwerks-Kammer:

Die Handwerks-Kammer sagt:

Das müssen Auszubildende lernen.

Die Handwerks-Kammer hilft Auszubildenden

Ein Handwerker möchte eine eigene Firma haben?

Dann berät die Handwerks-Kammer den Handwerker.

Ein Handwerker möchte etwas Neues lernen?

Dann hilft die Handwerks-Kammer dem Handwerker.

Die Handwerks-Kammer sagt den Politikern:

Das wollen Handwerker.


Industrie- und Handels-Kammer

In vielen Städten gibt es eine Industrie- und Handels-Kammer.

Kurz sagt man: IHK

Die IHK kümmert sich um Unternehmen in einer Stadt und der Umgebung.

Die IHK hat besondere Rechte und Pflichten.

Die IHK übernimmt Aufgaben für den Staat.

Die IHKs haben viele Mitglieder.

Selbst-ständige Unternehmer müssen Mitglied sein.

Die IHKs bieten Beratungen an.

Oft kostenlos.

Die IHKs geben auch Informationen.

Oft kostenlos.

Die Beratungen sind für Unternehmen.

Es geht um Steuern und Rechte.

Es geht um Zusammen-Arbeit von Unternehmen.

 

Manche Aufgaben gibt der Staat an die IHKs ab.

Zum Beispiel:

Aufgaben bei der Ausbildung

Die IHKs betreuen die Berufs-Ausbildung.

Die IHKs beraten Betriebe und Auszubildende.

Sie helfen bei Fragen.

Die IHKs planen viele Tausend Prüfungen im Jahr.

Das sind Prüfungen in der Ausbildung

Und Prüfungen in der Weiter-Bildung.

Prüfer aus Unternehmen helfen dabei.

Die betriebliche Ausbildung ist die häufigste Art der Ausbildung in Deutschland. Bei der betrieblichen Ausbildung (auch: Ausbildung im dualen System) erwerben Auszubildende die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten praktisch in ihrem Ausbildungsbetrieb – parallel dazu haben sie fachtheoretischen und allgemeinbildenden Unterricht in der Berufsschule. Der Betrieb stellt die Auszubildenden für den Unterricht in der Berufsschule frei. Dieser findet entweder in Teilzeit statt (in der Regel 12 Unterrichtsstunden pro Woche) oder er wird als Blockunterricht durchgeführt.

Rechtliche Grundlagen der betrieblichen Berufsausbildung

Rechtsgrundlage für die betriebliche Ausbildung ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und für die Ausbildung in einem Handwerksberuf die Handwerksordnung (HwO). Beide Gesetze regeln unter anderem die Rechte und Pflichten der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden, den Ausbildungsvertrag (der immer die individuelle Rechtsgrundlage eines Ausbildungsverhältnisses bilden muss), das System der anerkannten Ausbildungsberufe sowie die Aufgaben der zuständigen Stellen, das heißt in der Regel der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern usw.

(ml) 2017