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Urteil
Auch Bemessung des Übergangsgeldes nach § 568 RVO, wenn Verletzter während der Berufshilfemaßnahme noch arbeitsunfähig ist

Gericht:

BSG


Aktenzeichen:

8/8a RU 36/80


Urteil vom:

20.03.1981


Grundlage:

  • RVO § 561 Abs 1 S 1 Fassung 1974-08-07 |
  • RVO § 568 Abs 1 Fassung 1974-08-07 |
  • RVO § 568 Abs 3 S 1 Nr 3 Fassung 1976-12-23

Leitsatz:

1. Das Übergangsgeld ist auch dann nach § 568 RVO zu bemessen, wenn der Verletzte während der Berufshilfemaßnahme noch arbeitsunfähig ist.
2. Es ist unbillig hart, dem Übergangsgeld während der Berufshilfe die Ausbildungsvergütung zugrunde zu legen (§ 568 Abs 3 S 1 Nr 3 RVO), wenn der Verletzte ohne den Arbeitsunfall bereits Arbeitsentgelt erzielen würde, das unverhältnismäßig viel höher wäre (hier das 2 1/2 fache) als das so berechnete Übergangsgeld (Weiterentwicklung von BSG 1977-11-25 2 RU 71/76 = BSGE 45, 171, BSG 1977-1215 8 RU 54/77 = SozR 2200 § 568 Nr 1). Rechtszug:
vorgehend SG Heilbronn 1979-10-12 S 2 U 305/79
vorgehend LSG Stuttgart 1980-04-09 L 2 Ua 2108/79

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE023361005


Informationsstand: 01.01.1990