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Urteil
Berufsschadensausgleich - Vergleichseinkommen - Maler - Vergleichsberuf - selbständiger Malermeister - Ausweichberuf - Kaufmännischer Angestellter

Gericht:

LSG Mainz


Aktenzeichen:

L 4 V 6/89


Urteil vom:

05.09.1989


Grundlage:

  • BVG § 30 Abs 4 |
  • BVG § 30 Abs 5

Orientierungssatz:

1. Bei einem Beschädigten, der seinen erlernten Beruf als Maler und später auch den Ausweichberuf als Kaufmännischer Angestellter schädigungsbedingt aufgeben mußte, ist bei der Ermittlung des Vergleichseinkommens von demjenigen Beruf auszugehen, den der Beschädigte vor dem Eintritt des
schädigenden Ereignisses ausgeübt hat. Etwas anderes gilt nur, wenn festgestellt werden kann, daß der Beschädigte diesen - anderen - Beruf (Ausweichberuf) ohne die Schädigung ergriffen hätte (vgl BSG vom 15.9.1988 - 9/9a RV 50/87 = SozR 3100 § 30 Nr 74).

Fundstelle:

Bibliothek BSG

Rechtszug:

vorgehend SG Koblenz 1988-12-02 S 4 V 72/88

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE019901108


Informationsstand: 21.05.1996