Down-Syndrom
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Down-Syndrom
Das Down-Syndrom ist eine Beeinträchtigung.
Manche sagen dazu auch Behinderung.
Es ist keine Krankheit.
Menschen werden mit dem Down-Syndrom geboren.
Der Name kommt von einem englischen Arzt.
Er hieß: Dr. John Langdon Down
Er hat viel mit Menschen mit Down-Syndrom gearbeitet.
Und sie im Jahr 1866 zum ersten Mal genauer beschrieben.
Ein anderes Wort für Down-Syndrom ist: Trisomie 21
Menschen mit Down-Syndrom sehen oft ähnlich aus.
Bestimmte Krankheiten treten bei Menschen mit Down-Syndrom häufiger auf
als bei Menschen ohne Down-Syndrom.
Zum Beispiel:
- Herz-Erkrankungen
- Darm-Erkrankungen
- Seh-Störungen
- Oder Hör-Störungen
In Deutschland dachte man lange:
Menschen mit Down-Syndrom können nichts lernen.
Sie brauchen ein Leben lang die Unterstützung von ihren Eltern.
Sie leben in einem Wohn-Heim.
Und sie arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
Heute weiß man:
Es gibt viele verschiedene Lösungen und Möglichkeiten.
Wenn Menschen mit Down-Syndrom früh gefördert werden,
können sie ein selbst-bestimmtes Leben führen
Und auch auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.
Kinder mit Down-Syndrom besuchen häufig eine
Förder-Schule für Menschen mit geistiger Behinderung
Oder eine inklusive Schule.
Nach der Schule arbeiten sie oft in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
Menschen mit Down-Syndrom arbeiten heute
aber auch oft auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
Zum Beispiel:
- in der Gastronomie
- im Hotel
- im Einzel-Handel
- im Alten-Heim
- im Kinder-Garten
- Oder im Kranken-Haus
Hier werden Schwere Wörter erklärt:
Allgemeiner Arbeits-Markt
Der allgemeine Arbeits-Markt ist da,
wo auch Menschen ohne Behinderungen arbeiten.
Man arbeitet auf dem allgemeinen Arbeits-Markt
wenn man
- in einem großen oder kleinen Betrieb arbeitet
- bei einer Stadt oder Gemeinde arbeitet
- Oder bei einem anderen Arbeit-Geber arbeitet
Wer auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeitet,
hat zum Beispiel:
- einen Arbeits-Vertrag mit einer Firma
- Und einen festen Lohn
Menschen auf dem allgemeinen Arbeits-Markt
können auch arbeits-los werden.
Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)
arbeiten nicht auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
Die Arbeits-Plätze in der WfbM werden vom Staat mit Geld unterstützt.
Die WfbM-Beschäftigten erhalten nur ein geringen Lohn.
Trisomie 21
Jeder Mensch besteht aus ganz kleinen Teilen.
Die Teile heißen Zellen.
In jeder Zelle steckt
eine Art Bau-Plan vom Menschen.
Dazu sagt man in Schwerer Sprache: Chromosomen
In diesem Bau-Plan steht zum Beispiel:
- Welche Augen-Farbe ein Mensch hat
- Oder wie groß jemand wird
Jede menschliche Zelle besteht aus 23 Chromosomen-Paaren.
Das heißt:
Jedes von den 23 Chromosomen gibt es 2-mal in jeder Zelle vom Menschen.
Beim Down-Syndrom ist das anders.
Das 21. Chromosom gibt es 3-mal.
Und nicht nur 2-mal.
Menschen mit Down-Syndrom haben
in jeder Zelle ein zusätzliches Chromosom.
Darum heißt das Down-Syndrom auch:
Trisomie 21
Tri steht für 3.
21 für das 21. Chromosom.
Trisomie 21 heißt also:
Das 21. Chromosom gibt es 3 Mal.
Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)
Die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen ist: WfbM
Viele Menschen mit Behinderungen
bekommen auf dem allgemeinen Arbeits-Markt
keinen Ausbildungs- oder Arbeits-Platz.
Deshalb arbeiten Sie in einer WfbM.
WfbM machen die Teilhabe am Arbeits-Leben möglich.
Das heißt:
Sie schaffen Arbeits-Plätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
In einer WfbM gibt es verschiedene Arbeits-Plätze.
Die Arbeits-Plätze sind behinderungs-gerecht gestaltet.
Menschen mit Behinderungen bekommen hier
viel Unterstützung bei der Arbeit.
Die WfbM sollen den Werkstatt-Beschäftigten zum Beispiel:
- passende Arbeits-Plätze anbieten
- eine gute berufliche Bildung anbieten
- ihre Persönlichkeit fördern
- Oder den Übergang auf den allgemeinen Arbeits-Markt ermöglichen
Diese Bereiche gibt es in einer WfbM:
- Eingangs-Verfahren
- Berufs-Bildungs-Bereich
- Arbeits-Bereich
- Und Förder- und Betreuungs-Bereich
Das Eingangs-Verfahren
Wenn eine Person neu in die WfbM kommt,
dann macht sie zuerst beim Eingangs-Verfahren mit.
Hier kann sie viele verschiedene Arbeits-Bereiche ausprobieren.
Und sie lernt, wie in der WfbM gearbeitet wird.
Die WfbM prüft in Eingangs-Verfahren zum Beispiel:
Ob eine Person mit Behinderungen in der WfbM arbeiten kann.
Und wo die Person in der WfbM arbeiten kann.
In dem Eingangs-Verfahren bleibt die Person 1 bis 3 Monate.
Dann kommt sie in einen anderen Bereich.
Der Berufs-Bildungs-Bereich
Hier können Menschen mit Behinderungen verschiedene Sachen lernen.
Dabei werden sie von Fach-Leuten unterstützt.
Denn sie sollen nach der Zeit im Berufs-Bildungs-Bereich
zum Beispiel:
- eine Ausbildung machen können
- einen Arbeits-Platz in der Werkstatt bekommen
- Oder auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten können
Im Berufs-Bildungs-Bereich
können Menschen mit Behinderungen auch lernen:
- dass sie pünktlich bei der Arbeit sein müssen
- wie sie mit Ihrem Geld umgehen sollen
- Und worauf sie im Straßen-Verkehr achten müssen. Damit ihnen nichts passiert
Der Berufs-Bildung-Bereich dauert 2 Jahre.
Der Arbeits-Bereich
Jeder Mensch mit Behinderungen soll die Arbeit machen,
die er am besten kann.
Dabei wird er in der WfbM von Fach-Leuten unterstützt.
Wenn ein Mensch im Arbeits-Bereich von der WfbM arbeitet,
dann hat er dort einen festen Arbeits-Platz.
Den Arbeits-Platz kann er so lange behalten,
wie er die Arbeit machen kann.
Und für die Arbeit bekommt er Geld.
Der Förder- und Betreuungs-Bereich
Manchmal können Menschen mit Behinderungen
nicht in der WfbM arbeiten.
Zum Beispiel:
Weil die Behinderung zu schwer ist.
Dann können sie in eine Förder-Gruppe gehen.
Oder sie gehen in die Tages-Förder-Stätte.
Der Begriff Down-Syndrom beruht auf dem Namen des englischen Arztes Dr. John Langdon Down, der es 1866 als erster beschrieb. Das Down-Syndrom entsteht durch einen Fehler bei der Zellteilung während der Bildung der Eizelle. Durch diese genetische Besonderheit haben Menschen mit Down-Syndrom in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr als andere Menschen, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden – daher wird das Down-Syndrom auch als „Trisomie 21“ bezeichnet.
Menschen mit Down-Syndrom weisen in der Regel typische körperliche Merkmale auf und haben besonders häufig gesundheitliche Probleme wie Herzfehler, Darmfehlbildungen oder Seh- und Hörstörungen. Ihre Gesamtentwicklung und Lernfähigkeit sind zumeist begrenzt. Kinder mit Down-Syndrom profitieren aber vom medizinischen Fortschritt und von einer frühen Förderung.
Schule und Beruf
Kinder mit Down-Syndrom besuchen häufig eine Förderschule für Menschen mit geistiger Behinderung oder eine inklusive Schule. Die meisten Schulabgängerinnen und -abgänger wechseln nach der Schule in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Menschen mit Down-Syndrom arbeiten aber auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – und hier besonders häufig im Gastgewerbe oder im Einzelhandel, in Altersheimen, Kindergärten oder Krankenhäusern.