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Initiative Inklusion
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Initiative Inklusion

Die Initiative Inklusion ist ein Programm.

Das Programm soll mehr Ausbildung und Arbeit für Menschen mit Behinderungen bringen.

Das Programm gibt es seit 2011.

Es gibt dafür 140 Millionen Euro.

Die Länder und das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales arbeiten zusammen.

Das Geld kommt aus dem Ausgleichs-Fonds.

Die Initiative Inklusion war ein bundesweites Programm für mehr Ausbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Das Programm wurde in enger Kooperation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) mit den zuständigen Ministerien der Länder in den Jahren 2011 bis 2018 umgesetzt. Es wurde mit 140 Millionen Euro vom BMAS aus dem Ausgleichsfonds finanziert. Das Programm war Teil des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die vier Säulen des Bundesprogramms

  • Förderung der Berufsorientierung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler:
    Es wurden 80 Millionen Euro mit dem Ziel zur Verfügung gestellt, jährlich 10.000 schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf beruflich intensiv zu orientieren.
  • Förderung der betrieblichen Ausbildung schwerbehinderter Jugendlicher in anerkannten Ausbildungsberufen:
    Es wurden 15 Millionen Euro mit dem Ziel zur Verfügung gestellt, 1.300 neue betriebliche Ausbildungsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen.
  • Förderung der Beschäftigung älterer schwerbehinderter Menschen (über 50-jährig):
    Es wurden 40 Millionen Euro mit dem Ziel zur Verfügung gestellt, 4.000 Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Förderung der Inklusionskompetenz der Kammern:
    Es wurden 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um bei den Kammern, die Ansprechstellen für kleine und mittlere Unternehmen sind, verstärkt Kompetenzen für die Inklusion schwerbehinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen und durch gezielte Beratung mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen bei den Mitgliedsunternehmen zu akquirieren.
(ml) 2024