Direkt zum Inhalt

Work Ability Index (WAI)
Zusammenfassung

Sie lesen in Leichter Sprache.
Ein Computer hat diesen Text in
Leichte Sprache übertragen.
In den Texten können noch Fehler sein.
Momentan testen wir die Übersetzungen noch.
Wir freuen uns über Ihre Meinung.

Der Work Ability Index ist eine Zahl.
Die kurze Form ist: WAI.
Der Work Ability Index zeigt:
Wie gut können Menschen arbeiten?

Es gibt einen Frage-Bogen.
Der Arbeit-Nehmer füllt den Frage-Bogen aus.
Und andere Personen füllen den Frage-Bogen aus.
Zum Beispiel:

  • der Betriebs-Arzt
  • die Betriebs-Ärztin.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen gut arbeiten können.
Das soll so bleiben.
Das ist das Ziel.

Die Arbeits-Fähigkeit ist wichtig.
Die Arbeits-Fähigkeit sagt:
Kann eine Person arbeiten?
Dafür gibt es viele Fragen.
Zum Beispiel:

  • Wie schwer ist die Arbeit für den Körper?
  • Wie schwer ist die Arbeit für den Kopf?
  • Wie gesund ist die Person?
  • Wie viel kann die Person noch leisten?

Wie gut kann eine Person arbeiten?
Das kann man auf 2 Arten prüfen.
Die Person prüft sich selbst.
Das nennt man: Selbst-Beurteilung.
Und andere Personen prüfen die Person.
Das nennt man: Fremdbeurteilung.
Beide Prüfungen sind gleich wichtig.

Die Antworten werden nach einem bestimmten Standard bewertet.
Es wird auch festgelegt:
Was muss man machen?
Damit die Menschen weiter arbeiten können.

Manche Menschen finden den WAI gut.
Sie sagen:
Der WAI hilft den Menschen bei der Arbeit.
Andere Menschen finden den WAI nicht gut.
Sie sagen:
Der WAI interessiert sich nur für die Leistung von den Menschen.
Der WAI interessiert sich nicht für die Arbeits-Bedingungen.

Der Work Ability Index (WAI) (auch: Arbeitsbewältigungsindex (ABI) oder Arbeitsfähigkeitsindex) ist eine Kennziffer für den Grad der Arbeits(bewältigungs)fähigkeit von Erwerbstätigen, die über einen Fragebogen ermittelt wird. Der Fragebogen wird zum einen von den Befragten selbst und zum anderen von Dritten, beispielsweise von Betriebsärztinnen oder -ärzten bei der betriebsärztlichen Untersuchung, ausgefüllt. Ziel der Anwendung in Betrieben ist die Förderung bzw. Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten.

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit

Der Arbeitsfähigkeitsindex wird aus den Antworten zu einer Reihe von Fragen aus ganz unterschiedlichen Bereichen bestimmt, die die physischen und psychischen Anforderungen der Arbeit, den Gesundheitszustand und die Leistungsreserven der Beschäftigten betreffen.

Der Selbstbeurteilung der eigenen Arbeitsfähigkeit durch die oder den Beschäftigte/n und der Fremdbeurteilung der Arbeitsfähigkeit durch einen Arzt oder eine Ärztin kommen dabei die gleiche Bedeutung zu. Erst beide Bewertungen zusammen ermöglichen das Gesamtbild der Arbeitsfähigkeit.

Nach einem vorgegebenen Standard werden die Antworten bewertet. Dann werden das Niveau der Arbeitsfähigkeit und die Zielsetzung für erforderliche Maßnahmen miteinander abgeglichen und klassifiziert. Mit den betroffenen Beschäftigten wird geklärt, was das Unternehmen auf der einen Seite und was sie selbst auf der anderen Seite tun können, um die Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten.
 

Pro und Contra

Die Befürworterinnen und Befürworter des Modells unterstreichen die Vorzüge des Arbeitsbewältigungsindexes und seinen Nutzen für eine menschengerechte Arbeitsgestaltung. Die Kritikerinnen und Kritiker halten dagegen, der ABI richte sich mehr auf die individuelle Leistungsfähigkeit und nicht auf individuelle Arbeitsbedingungen aus.

(ml) 2017