REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 4 / 2019

Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

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Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@rehadat.de

Nummer 4 / 2019

Inhalt

  1. Neue Hefte bei REHADAT:
    Themen sind Seh-Behinderung, Blindheit und Autismus
  2. Niedersachsen-Inklusiv
    Film-Portal stellt inklusive Arbeits-Plätze vor
  3. ERW-IN:
    Neue Weiterbildungs-Angebote in Leichter Sprache in Berlin
  4. Landschafts-Verband Westfalen-Lippe:
    Neues Wissens-Portal zum Bundes-Teilhabe-Gesetz
  5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
    Das Bundes-Teilhabe-Gesetz für Menschen mit Behinderung in Wohn-Einrichtungen
  6. Wörter in Schwerer Sprache

1. Neue Hefte bei REHADAT:

Themen sind Seh-Behinderung, Blindheit und Autismus

Bei REHADAT gibt es 2 neue Hefte.
Die Hefte gehören zu der REHADAT-Wissens-Reihe.
In den Heften von der REHADAT-Wissens-Reihe
gibt es viele Informationen
über verschiedene Behinderungen und Erkrankungen.
In den Heften wird gezeigt,
wie man mit Behinderung oder Erkrankung
erfolgreich in seinem Beruf arbeiten kann.
Die Hefte richten sich an:

  • Arbeit-Geber
  • Arbeit-Nehmer
  • Betriebs-Ärzte
  • Und Fach-Leute, die bei der beruflichen Eingliederung
    von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung helfen.

Bei den Heften von der Wissens-Reihe

werden folgende Fragen beantwortet:

  • Welche Infos über die Behinderung
    sind im Arbeits-Leben von Bedeutung?
  • Wie können Arbeits-Plätze gestaltet werden?
  • Welche Maßnahmen sind sinnvoll?
  • Welche Hilfs-Mittel können eingesetzt werden?
  • Welche Tipps geben Fach-Leute und Betroffene?
  • Wer kann Betriebe und Beschäftigte unterstützen?

In dem ersten Heft geht es um Seh-Behinderung und Blindheit.
Das Heft heißt in schwerer Sprache:
Ich sehe das einfach anders -
Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Seh-Behinderung
Und Blindheit gestalten lässt“.
In dem Heft wird erklärt,
wie Menschen mit Seh-Behinderung
Und Menschen mit Blindheit ihren Beruf weiter ausüben können.

 

Manchmal müssen zum Beispiel ein paar Sachen
am Arbeits-Platz verändert werden.
Damit Menschen mit Seh-Behinderung
Und Menschen mit Blindheit dort gut arbeiten können.
Hier geht es zu dem Heft (in Schwerer Sprache).

 

In dem zweiten Heft geht es um Autismus.
Das Heft heißt in schwerer Sprache:
Klare Sprache statt Klischees -
Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Autismus
gestalten lässt“.

Ein Klischee ist ein Vorurteil.

Zum Beispiel:

Die Deutschen sind immer pünktlich.

In Wirklichkeit sind nicht alle Deutschen

immer pünktlich.
Hier geht es zu dem Heft (in Schwerer Sprache).

 

Hier geht es zu der REHADAT-Wissens-Reihe (in Schwerer Sprache).

Dort können Sie sich noch weitere Hefte

über andere Behinderungen und Erkrankungen herunter-laden.


2. Niedersachsen-Inklusiv:

Film-Portal stellt inklusive Arbeits-Plätze vor

7 Lebenshilfen im Bundes-Land Niedersachsen

haben sich mit dem Ziel zusammen-getan:

Mehr Arbeits-Plätze auf dem allgemeinen Arbeits-Markt

für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Sie haben eine neue Internet-Seite gemacht.

Die Internet-Seite heißt: " Niedersachsen-Inklusiv"

 

Auf der Internet-Seite ist ein Film-Portal entstanden.

Das bedeutet:

Auf der Internet-Seite kann man sich

kurze Filme ansehen.

Die Filme sind gute Beispiele:

Es werden Menschen mit Behinderungen gezeigt,

die erfolgreich auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.

Auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten

Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

In den Filmen berichten die Menschen mit Behinderung

und ihre Kollegen und Vorgesetzten von ihrer Arbeit.

Alle finden:

Die Zusammen-Arbeit klappt sehr gut.

 

Folgende Film-Beispiele gibt es

auf der Internet-Seite:

  • Tanja Sprenger arbeitet in einer Bäckerei
  • Markus Mak arbeitet als Haus-Meister
    in einem Rathaus
  • Siegfried Bärbach arbeitet als Haus-Meister
    in einer Schule
  • Rieke Raschkowski arbeitet im Kinder-Garten
  • Daniel Frank arbeitet bei einer Firma,
    die Autos vermietet
  • Tanja Stanze und Nicole Frank arbeiten in einer Firma,
    die technische Sachen für die Luft- und Raum-Fahrt herstellt

Die Arbeit-Geber werden auf der Internet-Seite

als Chancen-Geber bezeichnet.

Sie haben den Menschen mit Behinderung

die Möglichkeit gegeben zu zeigen:

Ich kann erfolgreich arbeiten,

obwohl ich eine Beeinträchtigung habe.

Jetzt werden andere Arbeit-Geber

als Chancen-Geber gesucht.

 

Die Lebenshilfen in der Region Ost-Niedersachsen

unterstützen die Arbeit-Geber.

Die Angebote sind:

  • Unterstützung bei der Suche nach passenden Mitarbeitern
  • Gemeinsame Einarbeitung
  • Dauerhafte Begleitung durch Fach-Kräfte von den Lebenshilfen
  • Beratung bei der finanziellen Förderung

Auf der Internet-Seite wird auch

auf das Budget für Arbeit hingewiesen.

Arbeit-Geber, die einen Beschäftigten

aus einer Werkstatt für behinderte Menschen einstellen,

können einen Lohnkosten-Zuschuss von 75 Prozent erhalten.

 

Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).


3. ERW-IN:
Neue Weiterbildungs-Angebote in Leichter Sprache in Berlin

ERW-IN ist die Abkürzung für:

Erwachsenen-Bildung inklusiv

Erwachsenen-Bildung ist alles,

was man als erwachsener Mensch noch dazu lernen möchte.

Zum Beispiel:

  • eine Fremd-Sprache
  • mit dem Computer umgehen
  • Gitarre spielen
  • lesen oder schreiben

Inklusiv bedeutet:

Es sind Weiterbildungs-Kurse für Menschen mit

Und ohne Behinderung.

Die Weiterbildungs-Kurse sind in Leichter Sprache

Oder Einfacher Sprache.

So können auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten

alles gut verstehen.

 

Bei ERW-IN machen die Berliner Volks-Hoch-Schulen

Und die Lebenshilfe Bildung aus Berlin mit.

ERW-IN gibt es seit dem Jahr 2009.

Zweimal jährlich wird ein Programm veröffentlicht.

Die Weiterbildungs-Kurse finden

in vielen Stadt-Teilen von Berlin statt.

Gerade ist das neue Programm für den Herbst 2019 fertig.

 

Im ERW-IN-Programm " Leichter Lernen" steht drin:

  • Welche Kurse es gibt
  • Und wo man sich anmelden kann.

Die Kurse

  • finden in einem langsamen Lern-Tempo
  • Und in einer kleinen Gruppe statt.

Die Kurse sind für alle, die sich dafür interessieren.

 

Hier können Sie sich das Programm herunter-laden (pdf).

 

Hier geht es zu der Internet-Seite von ERW-IN (in Schwerer Sprache).


4. Landschafts-Verband Westfalen-Lippe:
Neues Wissens-Portal zum Bundes-Teilhabe-Gesetz

 

Der Landschaft-Verband Westfalen-Lippe

hat ein neues Internet-Portal gemacht.

Der Landschafts-Verband Westfalen-Lippe heißt kurz: LWL

 

Das Internet-Portal heißt:

"Wissens-Portal zum Bundes-Teilhabe-Gesetz"

Das Bundes-Teilhabe-Gesetz heißt kurz: BTHG

Auf der Internet-Seite werden viele Fragen

über das Bundes-Teilhabe-Gesetz beantwortet.

 

Mit dem neuen Bundes-Teilhabe-Gesetz können

Menschen mit Behinderung selbst-bestimmter leben.

Jeder soll die Unterstützung bekommen,

die er braucht.

Durch das Bundes-Teilhabe-Gesetz werden sich

im nächsten Jahr einige Dinge

für Menschen mit Behinderung ändern.

Der LWL möchte allen Menschen helfen

das Bundes-Teilhabe-Gesetz gut zu verstehen.

Deswegen gibt es einen Bereich in dem Internet-Portal,

wo sich Menschen mit Behinderung Infos holen können.

Zum Beispiel zum Thema:

  • Teilhabe am Arbeits-Leben
  • Eingliederungs-Hilfe
  • Oder Beratungs-Angebote

Dabei sind die Infos

in Leicht Verständlicher Sprache geschrieben.

 

Dann gibt es einen weiteren Bereich

für gesetzliche Betreuer.

Dort können sich gesetzliche Betreuer Infos holen,

die für sie wichtig sind.

 

Für Leistungs-Erbringer und andere Fach-Leute

gibt es ebenfalls viele wichtige Infos und Erklärungen.

 

Außerdem werden schwierige Wörter erklärt.

Zum Beispiel:

  • Teilhabe-Plan-Verfahren
  • Mehr-Bedarf
  • Erwerbs-Minderung

Der LWL bietet auch ein Info-Telefon an.

Am Telefon kann sich jeder Infos holen.

Dort können

  • Menschen mit Behinderung
  • ihre Angehörigen
  • Oder Fach-Leute

Fragen stellen.

Das Info-Telefon gibt es von Montag bis Donnerstag.

Immer von 8 Uhr bis 20 Uhr.

Telefon-Nummer: 0251 591-5115

 

Hier geht es zu dem LWL-Wissens-Portal.


5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:

Das Bundes-Teilhabe-Gesetz

für Menschen mit Behinderung in Wohn-Einrichtungen

Ab dem 1. Januar 2020 gilt ein neues Gesetz:

Das Bundes-Teilhabe-Gesetz

Die Abkürzung dafür heißt: BTHG

Durch das Gesetz ändert sich viel

für Menschen mit Behinderung.

Vor allem die Leistungen für Menschen,

die in einer Einrichtung leben.

 

Die Lebenshilfe hat dazu

ein Heft in Leichter Sprache gemacht.

Es heißt:

" Das Bundes-Teilhabe-Gesetz

für Menschen mit Behinderung in Wohn-Einrichtungen.

Was muss ich bis Ende 2019 machen?"

 

Menschen mit Behinderung
wollen in ihrem Leben mehr selbst bestimmen können.
Und weil alle Menschen verschieden sind,
muss es auch unterschiedliche Unterstützungen geben.
Deshalb gibt es Veränderungen
bei der Eingliederungs-Hilfe.

 

Beim neuen Bundes-Teilhabe-Gesetz
gibt es eine Trennung bei den Hilfe-Arten.
Durch die Trennung will man erreichen,
dass Menschen mit Behinderung
genau die Leistung bekommen, die sie brauchen.

Man unterscheidet:

  • die ganz persönliche Unterstützung,
    die eine bestimmte Person wegen ihrer Behinderung braucht.
    Dazu sagt man Fach-Leistung.
    Eine Fach-Leistung ist zum Beispiel:
    die persönliche Assistenz
  • Und die Unterstützung zum Lebens-Unterhalt
    für hilfe-bedürftige Personen.
    Das ist zum Beispiel das Geld zum Wohnen und zum Essen.

Bisher ist es so:

Der Träger der Eingliederungs-Hilfe bezahlt die Unterkunft

Und er bezahlt den Lebens-Unterhalt.

Also alles was zum Leben wichtig ist.

Zum Beispiel: Essen und Trinken

Das Geld geht direkt an die Einrichtung.

Für Alltags-Dinge gibt es einen Bar-Betrag.

Zum Beispiel: für Freizeit-Aktivitäten oder Zeitungen

Also Geld zum Einkaufen.

Außerdem gibt es Extra-Geld für Kleidung.

 

Das ist ab dem 1.1.2020 anders:

Der Mensch mit Behinderung bekommt vom Sozial-Amt

  • das Geld für die Unterkunft
  • Und das Geld für den Lebens-Unterhalt

Das Sozial-Amt gibt das ganze Geld

dem Menschen mit Behinderung.

Von diesem Geld muss der Mensch mit Behinderung

alles bezahlen:

  • die Unterkunft
  • den Lebens-Unterhalt
  • Und alles andere, wie zum Beispiel Kleidung

Einen Bar-Betrag gibt es nicht mehr.

 

In dem Heft gibt es eine Liste.

In der Liste steht:

Was muss ich alles noch in diesem Jahr machen,

wenn ich in einer Einrichtung wohne.

Zum Beispiel:

  1. ein Giro-Konto einrichten
    Ein Giro-Konto ist ein Bank-Konto.
  2. den Schwer-Behinderten-Status überpüfen
    Beim Versorgungs-Amt kann man
    weitere Merk-Zeichen beantragen.
  3. einen "Antrag auf Grund-Sicherung im Alter
    Und bei Erwerbs-Minderung" stellen
  4. Oder einen Antrag auf Eingliederungs-Hilfe stellen.  

Hier geht es zu dem Heft von der Lebenshilfe (pdf).

 

Das Heft gibt es auch in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu dem Heft (pdf).

 

Beim Landschafts-Verband Westfalen-Lippe (LWL) gibt es

zu dem Thema einen Erklär-Film in Leichter Sprache.

Der Film heißt:

" Der LWL erklärt die Trennung der Leistungen

im Bundes-Teilhabe-Gesetz."

Hier geht es zu dem Film.

 

Beim Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (im Regierungs-Bezirk Detmold)

gibt es eine Ausfüll-Hilfe zum Grundsicherungs-Antrag

in Einfacher Sprache.

Hier kann man sich den Antrag herunter-laden.


6. Wörter in Schwerer Sprache

Autismus

zur Erklärung bei dem Verein autismus Elbe-Trave e. V.

Berlin

Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Stadt Berlin

(in Schwerer Sprache).

Berliner Volks-Hoch-Schulen

Zur Erklärung bei den Berliner Volks-Hoch-Schulen

Budget für Arbeit

Aktion Mensch hat ein Heft in Leichter Sprache

über das Budget für Arbeit gemacht.

Hier geht es zu dem Heft (pdf).

Bei REHADAT-Talentplus gibt es Infos

zum Budget für Arbeit in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu der Seite.

Bundes-Land

Deutschland besteht aus 16 kleinen Ländern.

Diese Länder heißen Bundes-Länder
zum Beispiel

  • Bayern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Und Thüringen

sind Bundes-Länder.

Bundes-Teilhabe-Gesetz

Zur Erklärung beim Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales

Eingliederungs-Hilfe

Zur Erklärung auf beim Landrats-Amt vom Main-Tauber-Kreis.

Erwerb-Minderung

Zur Erklärung bei der Deutschen Renten-Versicherung .

Grund-Sicherung

Zur Erklärung bei der Deutschen Renten-Versicherung.

Hilfs-Mittel

Zur Erklärung bei Hurraki.

Internet-Portal

In einem Internet-Portal findet man viele Internet-Seiten

mit vielen Informationen zu einem Thema.

Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (Regierungs-Bezirk Detmold)

Die Abkürzung für Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben ist: KSL

zur Erklärung auf der Internet-Seite vom KSL im Regierungs-Bezirk Detmold 

Landschafts-Verband Westfalen-Lippe (LWL)

Der Landschafts-Verband Westfalen-Lippe

heißt kurz: LWL

Hier gibt es einen Erklär-Film

vom LWL in Schwerer Sprache.

Beim LWL gibt es auch viele Infos

in Leichter Sprache.

Hier geht es zu den Infos.

Lebenshilfe / Lebenshilfen

Hier gibt es Infos über die Lebenshilfe in Schwerer Sprache.

 

Es gibt ein Heft mit dem Titel:

"Das Grundsatz-Programm der Bundes-Vereinigung Lebenshilfe"

In dem Heft gibt es auch viele Infos in Leichter Sprache.

Hier geht es zu dem Heft (pdf).

 

Bei der Lebenshilfe erscheint regelmäßig

ein Magazin in Leichter Sprache.

Beim LWL gibt es auch viele Infos

in Leichter Sprache.

Hier geht es zu dem Magazin.

Lebenshilfe Bildung gGmbH in Berlin

Die Lebenshilfe Bildung gGmbH

gehört zur Lebenshilfe Berlin

Die Lebenshilfe Bildung gGmbH

bietet Fort- und Weiter-Bildungen an.

Hier geht es zur Internet-Seite in Schwerer Sprache.

Leistungs-Erbringer

Ein Leistungs-Erbringer ist ein Unternehmen,

das Leistungen aus der Eingliederungs-Hilfe ausführt.

Zum Beispiel ein Unternehmen,

das Unterstützung anbietet,

damit ein Mensch mit Behinderung

in seiner Wohnung bleiben kann.

Leistungs-Erbringer schließen

mit einem Leistungs-Träger einen Vertrag.

Dann dürfen sie betreuen

Und bekommen dafür von dem Leistungs-Träger Geld.

Merk-Zeichen

Beim Landes-Amt für Gesundheit und Soziales

Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Erklärung.

Hier geht es zu der Erklärung.

Niedersachsen

Niedersachsen ist ein Bundes-Land

in Nord-Deutschland.

Persönliche Assistenz

Zur Erklärung beim Familien-Ratgeber von Aktion Mensch

Sozial-Amt

Vom Sozial-Amt können alle Menschen Geld bekommen.

Zum Beispiel:

  • Für Möbel für Ihre Wohnung
  • Für eine Klassen-Fahrt von Ihrem Kind
  • Oder für Hilfs-Mittel

Wenn sie nicht genug Geld haben.

Weil sie nicht genug Geld mit ihrer Arbeit verdienen.

Oder weil sie gar kein Geld verdienen.

Teilhabe am Arbeits-Leben

Zur Erklärung bei der Deutschen Renten-Versicherung.

Teilhabe-Plan-Verfahren

Ein Teilhabe-Verfahren findet statt,

wenn bei der Unterstützung von einem Menschen mit Behinderung

verschiedene Leistungs-Träger beteiligt sind.

Leistungs-Träger sind zum Beispiel:

  • die Renten-Versicherung
  • die Kranken-Versicherung
  • Oder die Agentur für Arbeit

Die Leistungs-Träger sprechen sich untereinander ab.

Das ist notwendig,

damit alle Beteiligten auf einem Stand sind

Und die Unterstützung wie aus einer Hand passiert.

Die Hilfen sollen aufeinander abgestimmt werden.

Träger der Eingliederungs-Hilfe

Zur Ein-Gliederungs-Hilfe gehören verschiedene Hilfen.

Zum Beispiel:

  • Medizinische Reha
  • Hilfen bei der Arbeit
  • Hilfen zum Wohnen

Diese Hilfen kosten Geld.

Dazu müssen Sie einen Antrag stellen.

Den Antrag stellen Sie beim Ein-Gliederungs-Träger.

Zum Beispiel beim Sozial-Amt.

Das schwere Wort dafür heißt:

Örtlicher Sozial-Hilfe-Träger.

Es gibt auch über-örtliche Träger der Sozial-Hilfe.

Zum Beispiel:

In Nordrhein-Westfalen sind das

die Landschafts-Verbände Westfalen-Lippe

Und Rhein-Land.

Versorungs-Amt

Jeder Mensch mit Behinderung

kann einen Schwer-Behinderten-Ausweis bekommen.

Dafür muß man einen Antrag stellen.

Diesen Antrag kann man beim Versorgungs-Amt stellen.

Bei REHADAT kann man nach den Adressen

von den Versorgungs-Ämtern in ganz Deutschland suchen.

Hier geht es zu der REHADAT-Seite in Schwerer Sprache.

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei dem Behinderten-Beauftragten

von der Bundes-Regierung.


Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


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REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Teilhabe
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Redaktion: Georg Nacken, nacken@iwkoeln.de

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