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REHADAT-Newsletter 2/2021

Köln, 25. März 2021

Was REHADAT alles zu bieten hat: Neues Video online

Unser neues Video gibt Ihnen einen Überblick, was die Informationsplattform REHADAT alles zu bieten hat: Praxiswissen zu allen Aspekten der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Zum Beispiel Informationen zu Arbeitsgestaltung, Hilfsmitteln und Förderung.

Projektleiterin Andrea Kurtenacker und das Team geben Ihnen einen Kurzeinblick in unsere Arbeit. Und was andere über uns denken, hören Sie von Dr. Rolf Schmachtenberg (BMAS), Dagmar Greskamp (Aktion Mensch), Hilde Imgrund (JobKompass der Alexianer Werkstätten) und der angehenden Konditorin Frederike.

Hier können Sie das Video aufrufen: REHADAT − Über uns.

Relaunch REHADAT-Adressen: Ansprechstellen und Dienstleister finden

Wir haben unser Portal REHADAT-Adressen überarbeitet und es ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert.  

Nutzerinnen und Nutzer finden – nach Themen sortiert – über 13.000 Dienstleister, Organisationen, Beratungsstellen, Rehabilitations- und Bildungseinrichtungen sowie Anbieter inklusiver Beschäftigungsmöglichkeiten.

Neu und besonders praktisch ist z. B. der Punkt „Anlaufstellen“: Aufgeführt wird eine Auswahl der wichtigsten Erstanlaufstellen rund um Behinderung, Schwerbehinderung und Rehabilitation. 

Hier können Sie das Portal aufrufen: REHADAT-Adressen (rehadat-adressen.de)

IW-Report „Mit Rheuma im Job“

Im vergangenen Jahr hat REHADAT Menschen mit Rheuma zu ihrer beruflichen Situation befragt – von den 419 Befragten hatten 312 eine Rheumatoide Arthritis (RA). Eine Detailauswertung für diese Personengruppe sollte Aufschluss darüber geben, welche Rahmenbedingungen sich am jeweiligen Arbeitsplatz auf die Tätigkeiten und das Integrationserleben der Erwerbstätigen mit RA auswirken und zu einer Verbesserung der Arbeitssituation beitragen.

Die Ergebnisse der REHADAT-Befragung werden durch Studienergebnisse aus anderen europäischen Ländern sowie den USA ergänzt. Hierbei zeigen sich ganz ähnliche Ergebnisse wie in Deutschland: Informationen, interne und externe Unterstützung sowie eine bedarfsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen leisten einen wichtigen Beitrag, dass Erwerbstätige mit RA möglichst uneingeschränkt arbeiten können.

Hier können Sie den Report aufrufen: Mit Rheumatoider Arthritis im Job: Empirische Befunde aus dem In- und Ausland | Institut der deutschen Wirtschaft (iwkoeln.de)

Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe? Verzeichnis 2021 veröffentlicht

REHADAT hat das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2021“ veröffentlicht. Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen. 

Neben klassischen Fragestellungen zur Rehabilitation und Teilhabe bearbeiten die Forschenden auch aktuell besonders bedeutsame Themen wie die COVID-19-Pandemie und die voranschreitende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt sowie berufsbezogene Themen wie berufliche Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Gesundheitsmanagement und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung, betriebliche Inklusion und Return to Work.

Hier können Sie das Verzeichnis kostenlos downloaden: Reha- & Teilhabeforschende | REHADAT-Forschung (rehadat-forschung.de).

REHADAT gibt das Verzeichnis jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium heraus – zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund. Das 30. Reha-Kolloquium fand im März 2021 erstmals als Online-Kongress statt unter dem Motto „Teilhabe und Arbeitswelt in besonderen Zeiten“. REHADAT war dort mit einem eigenen Vortrag „Arbeitsbedingungen von Menschen mit Behinderungen – Einflussfaktoren auf die subjektive Bewertung der betrieblichen Integration“ präsent.

Kurz erklärt: Was sind Screenreader?

Der Screenreader ist eine Software auf Computern und Smartphones, die Menschen mit Blindheit oder starker Sehbehinderung alle Bildschirminhalte anzeigt und vorliest, die Text enthalten. Diese Informationen werden dann entweder von einer Sprachausgabe per Lautsprecher/Kopfhörer ausgegeben oder über ein ertastbares Display, die Braillezeile, in Blindenpunktschrift gelesen.

Beispielhafte Screenreader finden Sie hier: REHADAT-Hilfsmittel (rehadat-hilfsmittel.de)

Urteil: Kein Anspruch auf Arbeitsassistenz für einen Minijob

Die blinde Klägerin arbeitet wöchentlich 8,5 Stunden als Beraterin und beantragte dazu eine Arbeitsassistenz im Umfang von etwa einer Stunde pro Arbeitstag für die visuelle Kontrolle ihrer Arbeit. Diesen Antrag lehnte der Beklagte ab, mit der Begründung, dass die Klägerin eine unbefristete Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalte und nur einer geringen Erwerbstätigkeit nachgehe. Eine Arbeitsassistenz werde erst ab einer Arbeitszeit von 15 Stunden die Woche gewährt. 

Warum die Klägerin mit ihrer Klage beim Verwaltungsgericht Dresden scheiterte und auch ihre Berufung nicht zugelassen wurde, lesen Sie in REHADAT-Recht im Volltext des Urteils mit dem Aktenzeichen 3 A 1248/19: Detailsuche | REHADAT-Recht (rehadat-recht.de).

Tipp: bei REHADAT finden Sie über 70 Urteile zum Thema Arbeitsassistenz: Detailsuche | REHADAT-Recht (rehadat-recht.de).

Neue Zahlen zur beruflichen Teilhabe

Wie ist es um die berufliche Teilhabe von Frauen mit Behinderung bestellt, z. B. in den Bereichen Entlohnung, Aufstieg oder Führung?  Wie entwickeln sich die Arbeitslosenzahlen bei Menschen mit Schwerbehinderungen durch Corona? Wie viel Geld haben die verschiedenen Kostenträger für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ausgegeben? Wie entwickeln sich die Arbeitsunfähigkeitstage bei den Beschäftigten und welche Erkrankungen sind die dominierenden?

Bei REHADAT-Statistik finden Sie Antworten in den neu eingestellten Statistiken: Neu im Portal | REHADAT-Statistik (rehadat-statistik.de).

Versorgungsmedizin-Verordnung mit GdB-Tabelle

In seiner Broschüre „Versorgungsmedizin-Verordnung“ stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jetzt alle zugehörigen fünf Verordnungen in EINER Veröffentlichung zur Verfügung. 

Die Versorgungsmedizinischen Grundsätze (VMG) dienen den Gutachtern als verbindliche Norm für eine einheitliche Bewertung der Auswirkungen von Gesundheitsstörungen auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung einer Relation untereinander. Hier können Sie die Broschüre beim BMAS finden: www.bmas.de/DE/Service/Publikationen.

Tipp! Bei REHADAT können Sie direkt das (verlinkte) Inhaltsverzeichnis der VMG aufrufen: www.rehadat-literatur.de | Inhaltsverzeichnis VMG. Oder Sie geben im Suchfeld die Erkrankung plus VMG ein, z. B. „Rheuma und VMG“: www.rehadat-literatur.de | Suche „Rheuma UND VMG“

Und zum Thema „Feststellungsverfahren“ gibt es im Portal REHADAT-Recht mehr als 1.200 Urteile: www.rehadat-recht.de | Urteile zu Feststellungverfahren. Hierzu gehören Urteile zur Feststellung bzw. Neufeststellung der Schwerbehinderteneigenschaft (Grad der Behinderung), der Zuerkennung, Ablehnung oder dem Entzug von Merkzeichen, der Anerkennung der Gleichstellung mit einem schwerhinderten Menschen und die Anerkennung von Berufskrankheiten.

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REHADAT - Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
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Projektleitung: Andrea Kurtenacker
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.