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REHADAT-Newsletter 4/2021

Köln, 26. Juli 2021

Neues REHADAT-Portal zum Thema Autoanpassung

Die eigene Mobilität ist wichtig für ein selbstständiges Leben und die berufliche Teilhabe. Hierzu gehört auch die individuelle Nutzung des Autos, um beispielsweise den Arbeitsplatz täglich erreichen zu können. Menschen mit körperlichen Einschränkungen benötigen oftmals technische Anpassungen an ihren Fahrzeugen, um sie sicher bedienen zu können.

Das neue Portal REHADAT-Autoanpassung gibt einen Überblick über spezialisierte Fahrschulen und Umrüstbetriebe in Deutschland. Praktische Hinweise zu Fahrzeugumrüstungen, Fahrerlaubnis, Fördermöglichkeiten und Tipps zum Fahren im Straßenverkehr runden das Angebot ab.

Zum neuen Portal:  REHADAT-Autoanpassung

REHADAT-Bildung – Einstiegswege in den Job für junge Leute

Das Portal REHADAT-Bildung steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Das Portal informiert (junge) Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte über Einstieg und Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Förderbedarf, die sich informieren wollen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es überhaupt? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Beeinträchtigungen? Was ist eine Fachpraktikerausbildung oder Unterstützte Beschäftigung? Wer kann beraten? Wer unterstützt finanziell? Wie klappt die Bewerbung am besten?

Zum Portal: REHADAT-Bildung

REHADAT-Literatur: Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe

Das umfangreichste der 14 REHADAT-Portale hat eine grundlegende Überarbeitung erfahren und ist jetzt mit vermehrten Inhalten, neuen Funktionen und für alle Bildschirme optimiert online.

Neu im Portal REHADAT-Literatur ist der Bereich „Leichte Sprache“, in dem Texte, die in Leichter Sprache verfasst wurden, thematisch sortiert, bebildert und leicht verständlich beschrieben werden – derzeit knapp 500 Publikationen.

REHADAT-Literatur bietet Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen, mit vielen Verlinkungen zum direkten Download. Aktuell verweisen 36.000 Literaturinformationen auf Bücher, Zeitschriftenbeiträge, Forschungsberichte, Dokumentationen, Broschüren und Ratgeber.

Alle Veröffentlichungen sind thematisch sortiert, beispielsweise nach Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderungen, Rehabilitation und Teilhabe, Recht und Gesetz, Barrierefreies Leben sowie statistische Analysen und Berichte.

Zum Portal: REHADAT-Literatur

„Ich brenne für meine Arbeit“ – Broschüre zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Rheuma

In Deutschland leben etwa 1,5 Millionen Menschen mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung – viele davon im erwerbsfähigen Alter. Wie Menschen mit dieser Erkrankung ihren beruflichen Alltag meistern können, erklärt die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe.

Die Broschüre gibt Anregungen und viele praktische Hilfestellungen zur Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit chronisch entzündlichem Rheuma. Sie informiert über Krankheitsbilder und -verläufe, Therapien, Grad der Behinderung, Förderleistungen, Arbeitsorganisation, technische und personelle Maßnahmen, Hilfsmittel und Wiedereingliederung. Ein „Fahrplan für die Praxis“ dient Unternehmen als Checkliste, die passenden Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung zu ermitteln.

Zur Broschüre: Publikationen | REHADAT

IW untersucht „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion“

Mehr als die Hälfte der Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren ist erwerbstätig. Ein wichtiger Maßstab für eine erfolgreiche Inklusion in die Arbeitswelt ist neben der Erwerbstätigenquote das Gefühl, sich am Arbeitsplatz gut integriert zu fühlen. Dies trifft auf knapp 84 Prozent der befragten Beschäftigten mit Behinderungen zu. 

Dies ist ein zentrales Ergebnis einer empirischen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die auf Basis der Antworten von knapp 1.300 Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie Hör- und Sehschädigungen in drei REHADAT-Befragungen erstellt wurde. Der Beitrag geht darüber hinaus der Frage nach, welchen Einfluss technische und organisatorische Arbeitsanpassungen, die Inanspruchnahme von Unterstützung von Personen innerhalb oder außerhalb des Betriebs, die Informiertheit der Betroffenen und das empfundene Betriebsklima auf die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen haben, sich in der Arbeitswelt gut integriert zu fühlen. 

Zum IW-Trends 2/2021 „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion”: www.iwkoeln.de

Vortragsveranstaltung „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion“ am 21.09.2021

Mehr als die Hälfte der Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren ist erwerbstätig. Was sind Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion? Sich am Arbeitsplatz gut integriert zu fühlen, ein systematisches Diversity Management oder ein unterstützendes Betriebsklima zu erleben?

Diese Fragen beantworten Mareike Decker und Christiane Flüter-Hoffmann am 21.09. in der Vortragsveranstaltung „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion“. Sie stellen Ergebnisse einer soeben veröffentlichten REHDADAT-Studie vor und diskutieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über deren Wahrnehmung von Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion.

Termin: 21.09.2021, 11:00 bis 12:00 Uhr, via Zoom

Interessiert? Hier geht es zur Anmeldung

Für die Veranstaltung wird keine Gebühr erhoben.

Verzeichnisse aktualisiert: Werkstätten und Inklusionsbetriebe

REHADAT aktualisiert jährlich sowohl das Verzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) als auch das Verzeichnis der Inklusionsbetriebe.

Das Werkstätten-Verzeichnis bietet einen Überblick über alle 735 anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen sowie deren Leistungsangebot und Produkte. Das Verzeichnis enthält außerdem eine Zusammenstellung von Blindenwerkstätten und Vertriebsgesellschaften, die im Auftrag von anerkannten WfbM Werkstätten-Produkte vertreiben, Aufträge akquirieren und koordinieren.

Das aktuelle Verzeichnis der Inklusionsbetriebe listet knapp 1.000 in Deutschland ansässige Inklusionsbetriebe mit Kontaktdaten und Beschreibung der Angebote.

Zu den Verzeichnissen: Publikationen | REHADAT

Teilhabeberatung gesichert: Verordnung zur Weiterführung der EUTB

Bei REHADAT-Recht finden Sie bereits jetzt die Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die ab dem 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Die Verordnung bringt den Teilhabeberatungsstellen Planungssicherheit und regelt z. B. ihre Finanzierung, Unabhängigkeit und Antragsberechtigung.

Die EUTB beraten Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige rund um die Themen Rehabilitation und Teilhabe – unabhängig, unentgeltlich und bundesweit. Sie unterstützen insbesondere im Vorfeld und bei der Beantragung von Leistungen.

Zur Verordnung: Verordnung Teilhabeberatung | REHADAT-Recht

Bei REHADAT finden Sie aktuell 750 Beratungsstellen in Deutschland sowie weitere Informationen zum Thema: Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung | REHADAT-Adressen.

Zuschuss für Fahrzeugkauf auf 22.000 Euro erhöht

Der Zuschuss zum Kauf eines Autos für behinderte Menschen wurde mit dem Teilhabestärkungsgesetz erhöht. Künftig werden statt 6.500 Euro bis zu 22.000 Euro für den Fahrzeugkauf beigesteuert. Die Höhe des Zuschusses ist einkommensabhängig. 

Die Kraftfahrzeughilfe-Verordnung (§ 5 KfzHV), welche die Leistungsvoraussetzungen regelt, wurde entsprechend geändert.

REHADAT-Online-Seminare im Herbst

Für unsere REHADAT-Online-Seminare gibt es im Herbst 2021 neue Termine. Wir bieten folgende Themen an:

  • Berufliche Teilhabe gestalten am 29. September und 17. November
  • Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung am 30. September und 18. November
  • Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen am 30. September und 18. November

Mehr Informationen und Anmeldung: Online-Seminare | REHADAT

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Menschen mit Behinderungen?

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf Teilhabe und Rehabilitation auswirkt. Der Abschlussbericht zeigt, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders betroffen sind.

Neben rund 200 Stellungnahmen von Expertinnen und Experten flossen Ergebnisse einer großen Online-Befragung ein, die einen differenzierten Einblick in die Lebenssituation und Probleme der befragten Personen in Zeiten der Corona-Pandemie ergab.

Zum Bericht: DVfR-Abschlussbericht Pandemie-Auswirkungen auf Rehabilitation und Teilhabe

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Rund um den REHADAT-Newsletter

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Impressum

REHADAT - Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Andrea Kurtenacker
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.