Sprungnavigation Tastaturkurzbefehle

Suche und Service

Inhalt
Icon Literatur
Icon Buch/Monografie

Dokumentart(en): Buch/Monografie Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2020

Unfallverhütungsbericht Arbeit

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Unfallverhütungsbericht Arbeit

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Quelle:

Dortmund, Berlin, Dresden: Eigenverlag, 2021, 1. Auflage, 228 Seiten: PDF, ISBN: 978-3-88261-742-9

Jahr:

2021

Der Text ist von:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Den Text gibt es seit:
2021

Ganzen Text lesen (PDF | 3,8 MB) Ganzen Text lesen (barrierefreies PDF | 10 MB)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Der Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2020", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt, gibt in bewährter Weise einen Überblick über verschiedene arbeitsweltbezogene Daten zu Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten, Verrentungen, Arbeitsunfähigkeit und Arbeitsbedingungen. Dabei ist eine Betrachtung der Entwicklungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz im Jahr 2020 nicht ohne Bezug zur Corona-Pandemie möglich.

Der diesjährige Schwerpunkt befasst sich mit den Themen "Basisarbeit" und "Mindestlohn", wobei das erstgenannte Thema in einem weiteren Abschnitt durch Auswertungen zu Arbeitsbedingungen und Gesundheit untersetzt wird.

Die Arbeitswelt im Berichtsjahr 2020 war neben Homeoffice geprägt von Kurzarbeit und vorübergehenden Betriebsschließungen. Die verringerte Zeit, die die Erwerbstätigen an ihren Arbeitsplätzen im Büro oder auf den Wegen dorthin verbracht haben, macht sich deutlich in den Unfallzahlen bemerkbar: Im Jahr 2020 haben sich 12,3 Prozent weniger meldepflichtige Arbeitsunfälle (822.588; 2019: 937.456) und 18,0 Prozent weniger meldepflichtige Wegeunfälle (154.817; 2019: 188.827) ereignet. Auch die Zahlen für die tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle sind um etwa ein Fünftel niedriger als im Vorjahr. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich infolge der langanhaltenden Schulschließungen auch beim Schülerunfallgeschehen.

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrtspflege und in Laboratorien sowie für Beschäftigte, die bei ihrer Tätigkeit in ähnlichem Maße einer Infektionsgefahr ausgesetzt sind, ist eine Anerkennung von COVID-19 als Berufskrankheit möglich. Dies schlägt sich deutlich in den Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit (111.055; +30,9 Prozent) und den Anerkennungen (39.551; +93,7 Prozent) nieder. Noch deutlicher zeigt sich diese Entwicklung, wenn man auf die Zahlen der Infektionskrankheiten (BK-Nr. 3101) schaut, die mit 33.595 (2019: 1.898) Anzeigen und 18.959 (2019: 782) Anerkennungen um ein Vielfaches höher sind als im Vorjahr.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Vervielfältigung und Verbreitung der Zahlen ausschließlich unter Quellenangabe gestattet ist. Bei der Nutzung für Veröffentlichungen jeglicher Art (Buchbeiträge, Artikel, aber auch Vorträge) ist dieser Bericht daher stets mit der Angabe "BMAS/BAuA (2021): Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2020. Download von www.baua.de/suga" als Quelle zu nennen.

[Aus: Information der Herausgebenden]

Wo bekommen Sie den Text?

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
https://www.baua.de

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
https://www.baua.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV8201x20

Informationsstand: 05.05.2022