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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis
Titel der Veröffentlichung: Erholungsbeeinträchtigungen bei Beschäftigten

Ergebnisse einer Repräsentativbefragung in Deutschland

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Schulz, Anika D.; Wendsche, Johannes; Lohmann-Haislah, Andrea [u. a.]

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2020, Band 70 (Heft 2), Seite 57-63, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)

Jahr:

2020

Der Text ist von:
Schulz, Anika D.; Wendsche, Johannes; Lohmann-Haislah, Andrea [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Band 70 (Heft 2), Seite 57-63

Den Text gibt es seit:
2020

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Hintergrund:

Das Thema Erholung von der Arbeit gewinnt in der Forschung und in der betrieblichen Praxis zunehmend an Bedeutung. Auftretende Schwierigkeiten, sich zu erholen, können ein frühes Warnsignal für drohende Gesundheitseinschränkungen sein.

Ziel der Arbeit:

Die Untersuchung gibt einen Überblick über die Verbreitung von Erholungsbeeinträchtigungen bei Beschäftigten in Deutschland. Dabei werden verschiedene Beschäftigungsmerkmale und Berufsgruppen berücksichtigt. Außerdem werden Erholungsprobleme in Verbindung mit gesundheitsbezogenen Aspekten wie Arbeitsfähigkeit, Erschöpfung und depressiven Symptomen betrachtet.

Methodik:

Es wurden repräsentative Daten von 4201 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland aus der ersten Erhebungswelle der Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA) ausgewertet.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse zeigen, dass 13 Prozent der Befragten in ihrer Erholung beeinträchtigt sind. Personen mit einer hohen Anzahl an Wochenarbeitsstunden, ungeregelten Arbeitszeiten und/oder befristeten Verträgen sind anteilig am meisten von Erholungsproblemen betroffen. Erholungsschwierigkeiten treten prozentual am häufigsten bei Führungskräften und Beschäftigten mit Interaktionsarbeit auf. Mit steigendem Grad der Erholungsbeeinträchtigungen nimmt auch gleichzeitig der jeweilige Anteil an Beschäftigten mit Erschöpfung, depressiven Symptomen sowie verminderter Arbeitsfähigkeit zu.

Diskussion:

Die Ergebnisse liefern Anhaltspunkte zur Identifikation beruflicher Risikogruppen für potenzielle Erholungsprobleme. Diese können mit reduzierter Arbeitsfähigkeit und eingeschränkter mentaler Gesundheit einhergehen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sollten folglich auch die Erholungsbedingungen während und nach der Arbeit in den Blick genommen werden.

Wo bekommen Sie den Text?

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Impaired recovery among employees

Results from a representative survey in Germany
Background:
In recent years, the subject of recovery from work has become increasingly important in research and at the workplace. Experiencing difficulty with properly recovering from work can be an early warning sign for potential deterioration in health.

Objective:
The present study seeks to provide an overview on the prevalence of experiencing difficulty with recovering from work among employees in Germany. In addition, impaired recovery from work was examined across different occupational groups and how this relates to various employment characteristics and health-related issues, such as work ability, exhaustion and depressive symptoms.

Material and methods:
Analyses were carried out on representative data from the first wave of the study on mental health at work (S-MGA) consisting of 4201 employees who are legally required to make social security contributions in Germany.

Results:
The findings reveal that 13 % of the study participants experience difficulty with recovering from work. Employees who have long or irregular working hours and those with fixed-term contracts are the most impaired in their ability to recover from work. Difficulty with recovering from work most often occurs in employees in managerial or supervisory positions and in occupations with interactive work. As difficulty with recovering increases, the proportion of employees with symptoms of exhaustion, depressive symptoms and reduced work ability also rises.

Conclusion:
This analysis provides initial evidence for identifying occupational groups at risk for experiencing difficulty with recovering from work. Such experiences can be associated with reduced work ability and impaired mental health. Therefore, the conditions for recovery during and after work should be taken into account within the scope of risk assessments.

Referenznummer:

R/ZS0064/0028

Informationsstand: 04.06.2020