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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Gesundheitskompetenz bei chronischer Krankheit in Deutschland

Ein Scoping Review

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Griese, Lennert

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2022, Volume 17 (Issue 1), Seite 104-112, Berlin, Heidelberg, New York: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Griese, Lennert

Der Text steht in der Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung, Volume 17 (Issue 1), Seite 104-112

Den Text gibt es seit:
2022

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Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Hintergrund

Trotz der hohen Bedeutung von Gesundheitskompetenz (GK) für die Bewältigung chronischer Krankheit steht die empirische Forschung zu diesem Thema in Deutschland noch am Anfang. Gleichzeitig fehlt es an einer systematischen Aufarbeitung des Forschungsstands, um Anhaltspunkte für die Ausrichtung der zukünftigen Forschung und Interventionsentwicklung zu gewinnen.

Material und Methoden

Deshalb wurde mit Hilfe eines Scoping Reviews eine systematisierte Literaturrecherche in internationalen und nationalen Fachdatenbanken durchgeführt. Die nach vorab festgelegten Einschlusskriterien berücksichtigten Studien wurden unter folgenden Kriterien analysiert:
a) betrachtete Studienpopulationen,
b) Konzeptualisierung und Messung von GK sowie
c) bestehende Untersuchungsergebnisse.

Ergebnisse

Insgesamt konnten 22 Studien berücksichtigt werden. In ihnen wird GK primär bei ausgewählten, überwiegend prävalenten chronischen Krankheiten betrachtet und ausschließlich über selbsteingeschätzte Fähigkeiten im Umgang mit (digitaler) Gesundheitsinformation untersucht. Die GK ist mit zahlreichen gesundheitlichen Outcomes assoziiert. Wenig ist dagegen über die Determinanten von GK bei chronischer Krankheit bekannt.

Schlussfolgerung

Die Forschung über GK bei chronischer Krankheit in Deutschland hat in der Vergangenheit zwar zugenommen, erfolgt im Vergleich zu anderen Ländern aber immer noch eher verhalten und wenig systematisch. Auch deshalb fehlt es bislang an ausreichend empirischen Erkenntnissen über die individuellen und sozialen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die im Zusammenhang von GK mit chronischer Krankheit bedeutsam sind. Sie gilt es zukünftig verstärkt in den Fokus zu rücken.

Wo bekommen Sie den Text?

Prävention und Gesundheitsförderung
https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Prävention und Gesundheitsförderung
https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Health literacy research on chronic illness in Germany

A scoping review
Background
Despite the frequently emphasized relevance of health literacy (HL) for managing chronic illness, it can be assumed that empirical research on this topic is still in early stages in Germany. At the same time, a systematic examination of the current state of research in order to provide guidance for future research and interventions is currently lacking.

Materials and methods
Therefore, a scoping review was used to conduct a systematic literature search in international and national databases. The included studies were analyzed with regard to the (a) observed study populations, (b) the conceptualization and measurement of HL, and (c) the investigated outcomes.

Results
A total of 22 studies were included. HL is primarily investigated in selected, relatively common chronic diseases. HL is assessed entirely on the basis of self-assessed abilities in dealing with (digital) health information and is associated with numerous health outcomes. Little is known about the determinants of HL in this target group.

Conclusions
Research on HL related to chronic disease has become increasingly important in Germany in recent years. However, compared to other countries it is carried out in a rather limited and unsystematic manner. As one result, there is a lack of empirical data on the individual and social conditions and circumstances shaping HL in the context of chronic diseases. These aspects should be addressed in the future.

Referenznummer:

R/ZA0033/0132

Informationsstand: 04.04.2022