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Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Arbeitsleben (einschließlich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben): Teilbericht

Corona-Konsultationsprozess der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation Teilhabe und Inklusion

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter e.V. (DVfR)

Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2021, 106 Seiten: PDF

Jahr:

2021

Der Text ist von:
Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter e.V. (DVfR)

Den Text gibt es seit:
2021

Ganzen Text lesen (PDF | 1,1 MB)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Teilhabe und Inklusion in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie - Auswirkungen und Herausforderungen
Die SARS-CoV-2-Pandemie hielt und hält alle Akteurinnen und Akteure der Rehabilitation in Atem. Neben den aktuellen Herausforderungen sind auch mittel- und langfristige Folgen für das System der Rehabilitation, der Gesundheitsversorgung und die Teilhabechancen von Menschen mit (drohenden) Behinderungen zu erwarten. Die DVfR führte seit dem Frühjahr 2020 daher in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen Konsultationsprozess durch. Darin sollten unter anderem durch breit angelegte Befragungen die Folgen der Pandemie abgeschätzt und Bewältigungsstrategien entwickelt werden.

Ziele:

Ziel des Konsultationsprozesses war es, die Auswirkungen von Corona für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und/oder Pflegebedarf und für die sie unterstützenden Angehörigen aus deren Erleben möglichst authentisch zu erfassen. Zudem wurden die Auswirkungen auf die Dienste und Einrichtungen der wesentlichen Teilhabesicherungssysteme dieser Menschen - Gesundheitsversorgung, einschließlich medizinischer Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Bildung und Erziehung und soziale Teilhabe - untersucht. Die Sicht der Leistungserbringer, ihrer Dachverbände, aber auch der Leistungsträger und von Akteuren der Zivilgesellschaft wurde ebenfalls einbezogen. Abschließendes Ziel des breit angelegten Konsultationsprozesses war es, aus den Ergebnissen konkrete Handlungsoptionen abzuleiten, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten auch in pandemischen Zeiten sicherstellen. Alle Akteure der Rehabilitation und Teilhabe sind nun gefordert, die Umsetzung der Handlungsoptionen in ihren Bereichen zu prüfen.

Befragungsfokus:

Im Fokus standen dabei folgende Fragen:
- Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und/oder Pflegebedarf?
- Wie müssen Reha-Angebote, aber auch Gesundheitsversorgung, Arbeitswelt, Bildung und Gesellschaft verändert werden, um Teilhabe trotz der Pandemie sicherzustellen?

Vorgehen:

In einem ersten Schritt wurden von verschiedenen Akteuren und Expertinnen und Experten aus dem Bereich Rehabilitation und Teilhabe rund 200 Stellungnahmen eingeholt. Unter Berücksichtigung der darin enthaltenen Anregungen wurden für die verschiedenen Adressaten der Befragung sechs unterschiedliche Online-Fragebögen mit offenen und geschlossenen Fragen entwickelt:
1. für Menschen mit Behinderungen, chronische Erkrankungen und/oder Pflegebedarf (Betroffene),
2. für deren Angehörige oder wichtige Bezugspersonen,
3. für Dienste und Einrichtungen,
4. für Dach- und Spitzenverbände der Dienste und Einrichtungen,
5. für Leistungsträger sowie
6. für Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft (zum Beispiel Sozialverbände und Verbände der Selbsthilfe, Betroffene und deren Angehörigen).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über die Mitglieder der DVfR und ihre Kooperationspartner um Mitwirkung an der Online-Befragung gebeten. Es handelt sich also nicht um eine Zufallsauswahl, so dass die Ergebnisse keine Repräsentativität für die jeweilige Adressatengruppe beanspruchen können. Dennoch führte die multiperspektivische Auswertung der Fragebögen von 3.684 Betroffenen, 1.124 Angehörigen, aus 1.325 Diensten und Einrichtungen, 244 Leistungsträgern und 177 Akteuren der Zivilgesellschaft zu einem differenzierten Einblick in das Leben und Erleben von Menschen mit Behinderungen in Zeiten der Corona-Pandemie.

Die Befragung wurde im November und Dezember 2020 durchgeführt. Deren Ergebnisse beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume, vorrangig jedoch auf das Jahr 2020 bis zum Herbst.

Ergebnisse:

Die abschließenden Berichte zum Konsultationsprozess stellen das verdichtete Gesamtergebnis der Auswertung eingegangener Materialien, der Online-Befragung und der Diskussionen in Expertengruppen dar.

Die Ergebnisse des Konsultationsprozesses liegen vor als:
- Abschlussbericht (Langfassung)
- Kurzfassung des Abschlussberichts
- 5 themenfeldbezogene Teilberichte:
1. Gesundheitsversorgung und medizinische Rehabilitation
2. Arbeitsleben (einschließlich beruflicher Rehabilitation) (siehe diese Veröffentlichung)
3. Bildung und Erziehung
4. Soziale Teilhabe - spezielle Aspekte
5. Gesellschaftliche Querschnittsthemen

[Aus: Information der Herausgeberin]

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
https://www.dvfr.de/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
https://www.dvfr.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV2783x01

Informationsstand: 08.11.2021