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Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Trendstudie

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Borgstedt, Silke; Möller-Slawinski, Heide

Herausgeber/in:

Aktion Mensch e.V.; SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH

Quelle:

Bonn, Heidelberg/Berlin: Eigenverlag, 2020, 81 Seiten: PDF

Jahr:

2020

Der Text ist von:
Borgstedt, Silke; Möller-Slawinski, Heide

Den Text gibt es seit:
2020

Ganzen Text lesen (PDF | 2 MB)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Digitale Teilhabe wird in unserer Gesellschaft immer stärker auch zur sozialen Teilhabe. Denn "teilzuhaben" meint die Möglichkeit, an den Infrastrukturen und Angeboten einer Gesellschaft umfassend partizipieren zu können.

Umso wichtiger ist es, den Blick auf Chancen und Risiken der Digitalisierung im Hinblick auf gesellschaftliche Prozesse wie Inklusion zu lenken. Deshalb hat die Aktion Mensch das SINUS Institut 2019 mit der nun vorliegenden Trendstudie beauftragt: Basierend auf einer aktuellen Trendanalyse werden die Herausforderungen der Digitalisierung für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen untersucht.

In der Studie kommen 12 Expert:innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und 43 Menschen mit verschiedenen Behinderungen und lebensweltlichen Hintergründen aus dem ganzen Bundesgebiet zu Wort. Sie geben Einschätzungen zu den digitalen Teilhabemöglichkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeit, Bildung, Freizeit und Wohnen. Die Studie bietet somit ein ganzheitliches Bild auf digitale Teilhabe für das laufende Jahrzehnt.

In der Analyse der Interviews zeigen sich deutlich mehr Chancen als Risiken für die zukünftige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Insbesondere die wachsende Vielfalt der digitalen Möglichkeiten in Arbeit und Bildung lassen großes Potenzial für die digitale Inklusion erwarten.

Voraussetzung dafür sind vor allem eine flächendeckend barrierefreie Infrastruktur in der Stadt und auf dem Land sowie die kontinuierliche Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Gestaltung neuer Angebote. Vor allem zweiteres ist aber nur dann möglich, wenn Menschen mit Behinderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft endlich die Akzeptanz und Unterstützung erfahren, welche für eine gleichberechtigte Teilhabe notwendig sind.

Die Studie ist somit auch ein Plädoyer für gesellschaftliches Umdenken und die Erkenntnis, dass Inklusion und digitale Teilhabe gesamtgesellschaftliche Prozesse sind, die eine vielfältige und zukunftsfähige Gesellschaft erst möglich machen, die niemanden zurücklässt.

[Aus: Information der Herausgeberin]

Wo bekommen Sie den Text?

Aktion Mensch e.V.
https://www.aktion-mensch.de/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Aktion Mensch e.V.
https://www.aktion-mensch.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/NV6258

Informationsstand: 28.06.2021