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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Essverhalten und Merkmale psychosozialer Gesundheit 3 Monate nach Abschluss eines Programms zur Rehabilitation bei Metabolischem Syndrom: Ergebnisse einer Evaluation des META-Programms

Poster auf dem 30. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium, Online-Kongress, März 2021

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Teilhabe und Arbeitswelt in besonderen Zeiten

Autor/in:

Giesler, Jürgen M.; Dederichs-Masius, Ute; Glattacker, Manuela

Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2021, Seite 250-253

Jahr:

2021

Der Text ist von:
Giesler, Jürgen M.; Dederichs-Masius, Ute; Glattacker, Manuela

Den Text gibt es seit:
2021

Ganzen Text lesen (in: Reha-Kolloquium 2021) (PDF | 7 MB)

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Die Auswertung zeigt, dass sich selbst-berichtete Merkmale des Essverhaltens von Rehabilitand:innen mit MetS drei Monate nach Ende eines entsprechend angelegten stationären Rehabilitationsprogramms gegenüber dem Beginn der Rehabilitation signifikant verbesserten. Für Merkmale psychischer Gesundheit ließen sich drei Monate nach Rehabilitation ebenfalls signifikante und teilweise deutliche Verbesserungen feststellen.

Diese Veränderungen entsprechen solchen, die für diese Merkmale bereits bei Ende der Rehabilitation zu beobachten waren (Giesler et al., 2020). Sie liegen aber ähnlich wie diese über denjenigen einer Referenzstichprobe von Patient:innen aus Hausarztpraxen (Rabung et al., 2016). Insgesamt entsprechen die Befunde den mit dem META-Programm angestrebten Zielen. Sie deuten zudem eine mögliche Stabilität der Veränderung von Merkmalen psychischer Gesundheit über das Ende des Programms hinaus an.

Limitationen stellen das nicht-randomisierte Design, mögliche Tendenzen zu sozial erwünschtem Antwortverhalten sowie Selektionseffekte dar. Grundsätzlich stehen die Befunde aber im Einklang mit Studien zu Effekten multimodaler primärpräventiver wie auch rehabilitativer Programme im Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen (vgl. Korczak et al., 2011 sowie Haaf, 2005).

Künftige Forschung sollte jedoch unter anderem klären, wie die in den hier untersuchten Merkmalsbereichen beobachteten Veränderungen stabilisiert werden können

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/NV1501x074

Informationsstand: 04.01.2022