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Angaben zum Gesetz

Werkstättenverordnung - WVO

Erster Abschnitt: Fachliche Anforderungen an die Werkstatt für behinderte Menschen



WVO § 13 Abschluss von schriftlichen Verträgen



(1) Die Werkstätten haben mit den im Arbeitsbereich beschäftigten behinderten Menschen, soweit auf sie die für einen Arbeitsvertrag geltenden Rechtsvorschriften oder Rechtsgrundsätze nicht anwendbar sind, Werkstattverträge in schriftlicher Form abzuschließen, in denen das arbeitnehmerähnliche Rechtsverhältnis zwischen der Werkstatt und dem behinderten Menschen näher geregelt wird. Über die Vereinbarungen sind die zuständigen Rehabilitationsträger zu unterrichten.

(2) In den Verträgen nach Absatz 1 ist auch die Zahlung des Arbeitsentgelts im Sinne des § 219 Absatz 1 Satz 2 und § 221 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch an die im Arbeitsbereich beschäftigten behinderten Menschen aus dem Arbeitsergebnis näher zu regeln.

Stand:

29.03.2017




Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

R/RWVO13


Weitere Informationen

Schlagworte:
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  • Einkommen /
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