Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

Detailansicht

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Menschen mit Hörschädigung im Arbeitsleben


Sammelwerk / Reihe:

Informationen, Hinweise und Hilfen im Rahmen der Fachberatung EBBA


Autor/in:

Wahler, Roland


Herausgeber/in:

Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS-Inklusionsamt)


Quelle:

Nürnberg: Eigenverlag, 2003, 48 Seiten: DIN-A4, Broschur


Jahr:

2003



Abstract:


Die fortschreitende technische Entwicklung und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt schaffen für Menschen mit Hörschäden neue Beschäftigungschancen. Auch hochgradig schwerhörige und gehörlose Menschen können in alte und neue Formen der Arbeitsorganisation eingebunden werden. Seit vielen jahren arbeiten hörgeschädigte Menschen vielerorts mit Erfolg in den verschiedensten Berufen. Die Broschüre setzt an dieser Tatsache an und bietet Betriebs- und Personalverantwortlichen, Arbeitnehmer- und Schwerbehindertenvertretungen, Vorgesetzten und Betroffenen Information und Orientierung. Im Einzelnen gibt sie Auskunft über den heutigen Kenntnisstand, was die verschiedenen Hörbeeinträchtigungen - Tinnitus, Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit - und deren Auswirkungen am Arbeitsplatz angeht; sie zeigt Schritte zur besseren Verständigung miteinander auf und regt zu Überlegungen an, wie hörgeschädigte Mitarbeiter in betriebliche Informations- und Kommunikationsprozesse wirksamer integriert werden können.

Der Abbau von Kommunikationsbarrieren ist auch ein wesentliches Ziel des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes, das am 1. August 2003 in Kraft getreten ist. Dieses Ziel ist nicht nur durch Tecnik, sondern auch durch die Integrationsbereitschaft und die Problemlösungskompetenz der Betriebe oder der Dienststellen zu realisieren. Mit praxisgerechten Arbeitshilfen in den Begleitunterlagen wollen wir einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Integration und Teilhabe der betroffenen Menschen am Arbeitsleben leisten. Der Fachbeitrag unterstützt die Beratungstätigkeit von Fachdiensten und Fachbehörden, die in unterschiedlicher Funktion für behinderte Menschen und deren Arbeitgeber tätig sind. Für die Integrationsämter, die schwerbehinderte Menschen beraten und unterstützen, ist diese Beratungshilfe etwa bei Fragen der betrieblichen Prävention zielführend einsetzbar.

Das Beratungsmodul greift Leitvorstellungen auf, die im Rahmen der Fachberatung EBBA (Expertenunterstützte Beratung behinderter Arbeitnehmer) bereits seit mehr als zehn Jahren in Mittelfranken umgesetzt werden; besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei die Betroffenen selbst als 'Experten in eigener Sache'.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber




Bezugsmöglichkeit:


Druckerei der Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH
Bertolt-Brecht-Straße 6
90471 Nürnberg
Telefax: 0911 98185-159
Homepage: http://www.ebba.kompetenzplus.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1324


Informationsstand: 24.11.2003