Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

Detailansicht

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Qualität in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung

19. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 8. bis 10. März 2010 in Leipzig



Sammelwerk / Reihe:

DRV-Schriften: Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Band 88


Autor/in:

Grande, Gesine; Klosterhuis, Here; Bauer, Carl-Peter [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund); Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2010, 584 Seiten: PDF


Jahr:

2010



Link(s):


Ganzen Text lesen (PDF | 2,20 MB)


Abstract:


Mit dem Rahmenthema 'Qualität in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung' liegt der inhaltliche Schwerpunkt des diesjährigen Kolloquiums auf der Optimierung und Weiterentwicklung der Rehabilitationsprozesse durch systematische Qualitätsverbesserung.

Was macht die Qualität der Rehabilitation aus und wie kommt sie zustande? Instrumente und Verfahren der Qualitätssicherung erlauben eine differenzierte Betrachtung der Reha-Einrichtungen, so dass Stärken oder Schwachstellen frühzeitig erkennbar werden. Zertifizierung, Reha-Therapiestandards und Einrichtungsvergleiche bilden die Grundlage für einen qualitätsorientierten Wettbewerb.

Mit ihrer Reha-Qualitätssicherung ist die Deutsche Rentenversicherung Vorreiter innerhalb der Gesundheitsversorgung. Die Ergebnisse dokumentieren einen hohen Qualitätsstandard in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, allerdings mit erheblichen Unterschieden zwischen den Reha-Einrichtungen. Wichtig ist deshalb eine zeitnahe und praxisrelevante Rückmeldung der Ergebnisse an die Einrichtungen, die sie in die Lage versetzt, die eigene Qualität weiterzuentwickeln.

Bezogen auf die Qualität der Rehabilitation spielt die Perspektive der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine wichtige Rolle. Subjektive Erwartungen und Vorstellungen der Patienten beeinflussen nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch den Rehabilitationsverlauf und den langfristigen Erfolg. Forschungsergebnisse zeigen, dass Rehabilitanden differenzierte Vorstellungen von einer qualitativ hochwertigen Rehabilitation haben und verschiedene Qualitätsdimensionen unterschiedlich gewichten.

Die stärkere Berücksichtung der subjektiven Qualitätskonzepte kann zu mehr Patientenorientierung in der Gestaltung und Umsetzung von Rehabilitationsangeboten führen. Die Frage der Qualität hat auch eine nicht unbedeutende ökonomische Dimension. Qualitätsstandards stecken den Rahmen für die notwendigen Ressourcen ab, die die Reha-Einrichtungen einsetzen müssen, um eine angemessene Versorgung zu erreichen. Nicht zuletzt deshalb wird die Qualität in der Rehabilitation Gegenstand eines beständigen Diskurses der Akteure bleiben.

Bei der Entwicklung von Qualitätsindikatoren und geeigneten Erhebungsinstrumenten muss sich die Reha-Qualitätssicherung der ständigen Überprüfung stellen und bleibt damit selbst Gegenstand der Reha-Forschung. Es ist eine wichtige Aufgabe der Rehabilitationswissenschaften zur Transparenz und Verbesserung der Qualität in der Rehabilitation beizutragen.

Neu in das Programm des diesjährigen Reha-Kolloquiums wurden die sogenannten DGRW-Updates aufgenommen. Mit diesem Angebot soll der aktuelle wissenschaftliche Stand in verschiedenen Indikationsbereichen durch namhafte Fachvertreter aufgearbeitet werden. In diesem Jahr geht es um Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen, um Bewegungstherapie, Herz-Kreislauferkrankungen und psychische Störungen.

[Einleitung und Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Einzelne Beiträge des 19. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums




Dokumentart:


Graue Literatur / Tagungsdokumentation / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3364


Informationsstand: 17.08.2010