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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Entwicklung und Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements - EIBE


Autor/in:

Eckerstorfer, P.; Kaiser, Harald; Eggerer, Reiner [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD)


Quelle:

Das Gesundheitswesen, 2006, 68. Jahrgang (Heft 7), Stuttgart: Thieme, ISSN: 0941-3790


Jahr:

2006



Abstract:


Hintergrund:

Seit Mai 2005 wird im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von der ARGE der Berufsförderungswerke, stellvertretend für mittelständische Unternehmen im Dienstleistungsbereich, in Zusammenarbeit mit dem IQPR Köln ein bundesweites Projekt zur Entwicklung und Implementierung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (EIBE) mit einer Laufzeit bis Ende 2006 durchgeführt. Dabei gilt es, für die praktische Anwendung des § 84 Absatz 2 SGB IX, speziell in Klein- und Mittelunternehmen inhaltliche Kriterien zu definieren.

Untersuchungsdesign, Methoden und Datenerhebung:

Das Projekt EIBE, das bundesweit 26 von 28 Berufsförderungswerken einbindet, gliedert sich zeitlich in drei Phasen. Es werden qualitative Daten mittels Interviews mit verschiedenen Akteuren und Teilnehmern an einem Betrieblichen Eingliederungsmanagement erhoben. Quantitative Daten werden ab Juni 2006 hinzugefügt.

Erste Erkenntnisse:

Erste Erkenntnisse und Ergebnisse zeigen, dass es in den Berufsförderungswerken bereits vielfältige Erfahrungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement gibt. Vor dem Hintergrund der besonderen Problemfelder in den Berufsförderungswerken, auch bedingt durch jüngste Entwicklungen, ist aus heutiger Sicht davon auszugehen, dass eine Vielzahl der krankheitsbedingten Fehlzeiten infolge von Arbeitsverdichtungen und Änderungen in der Arbeitsorganisation, infolge von BFW-internen Umstrukturierungen psychisch moderiert sind. Zu den bisher meist individuumszentrierten Maßnahmen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit zeichnen sich in den Berufsförderungswerken Entwicklungsprozesse hin zu einer multiprofessionellen psychosozialen Prävention/Intervention ab.

Schlussfolgerungen:

Es sollen in diesem Projekt individuums- und organisationsbezogene Aktivitäten im Rahmen eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements beschrieben werden. Dazu gilt es, in Zusammenarbeit mit den Berufsförderungswerken standardisierte Prozesse zu erarbeiten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 167 SGB IX Prävention/Betriebliches Eingliederungsmanagement | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Das Gesundheitswesen
Homepage: https://www.thieme.de/de/gesundheitswesen/profil-1875.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA2766


Informationsstand: 09.08.2006