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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Spektrum: Mukoviszidose und Beruf


Autor/in:

Hölting, Simona; Steinmacher, Doris; Bock, Anna-Katharina [u. a.]


Herausgeber/in:

Mukoviszidose e.V. - Bundesverband Cystische Fibrose (CF)


Quelle:

muko.info, 2004, Ausgabe 1, Seite 25-33, Bonn: Eigenverlag


Jahr:

2004



Abstract:


In der Rubrik SPEKTRUM geht es in dieser Ausgabe von muko.info um Mukoviszidose und Beruf. Betroffene berichten von ihrem beruflichen Werdegang:

- Simona H., Jg. 67, arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat die Erfahrung gemacht, dass die Krankheit auf mehr Verständnis stößt, je selbstverständlicher sie selbst damit umgeht.

- Doris S. arbeitete 10 Jahre lang als Bürokauffrau bei einem Katholischen Bezirksamt - die KollegInnen unterstützten sie in schwierigeren Situationen aufgrund der CF; inzwischen hat sie ihren Arbeitsplatz gewechselt und ist ebenfalls zu der Erkenntnis gelangt, dass es für alle Beteiligten am besten ist, ganz offen mit dem Thema Mukoviszidose umzugehen.

- Anna-Katharina B., 17 Jahre alt, steht noch ganz am Anfang ihrer Berufslaufbahn - mit realistischen Zielen und Optimismus will sie einen Beruf finden, der nicht nur zur CF, sondern auch zu ihrer Persönlichkeit passt.

- Sebastian F., 43 Jahre alt, zunächst nur mit erfolgreich absolviertem Hauptschulabschluss, erarbeitete sich nach und nach parallel zu seiner Tätigkeit im Mittleren Dienst den Abschluss zum Diplom-Verwaltungswirt. Erst relativ spät gab er über seine Krankheit Auskunft, außerdem litt seine körperliche Verfassung zeitweise unter seinem beruflichen Ehrgeiz. Heute sind alle KollegInnen seiner Abteilung über seinen Gesundheitszustand informiert und die wieder aufgenommenen Therapien helfen, die Mukoviszidose zu bewältigen.

- Jule aus Berlin hat eine regelrechte Ausbildungs- und Berufsodyssee mit vielen Hochs und Tiefs hinter sich - heute kann sie dank der Förderung durch das Arbeitsamt 30 Stunden die Woche arbeiten und die CF spielt bei ihrem gegenwärtigen Job keine Rolle - dreimal in der Woche kann sie während der Mittagspause ihr Physiotherapie machen.

- Dr. Beatrix R., 38 Jahre alt, ist vollberufstätige Ärztin. Sie zieht nötigenfalls Grenzen und weiß ihren Standpunkt gegenüber dem Arbeitgeber zu verteidigen. Sie ist der Meinung, die Berufswahl sollte nicht aus einer Perspektive des CF-Opfer-Seins heraus und von Zukunftsangst bestimmt sein, sondern angesichts der eigenen Potenziale getroffen werden.

- Gabriele S., 30 Jahre alt, würde im Nachhinein in Bezug auf ihre Berufswahl alles anders machen, denn sie hat ihre Krankheit und deren Verlauf bei der Entscheidung, Augenoptikerin zu werden, kaum berücksichtigt. Es stellte sich heraus, dass der Beruf des Optikers sehr anstrengend und zeitintensiv ist - so hat sich ihr Krankheitszustand aufgrund der beruflichen Rahmenbedingungen innerhalb von vier Jahren stetig verschlechtert, sie musste den Beruf aufgeben und absolviert heute ein Studium im Bereich Medientechnik. Sie rät, genau zu prüfen, ob es gesundheitlich und körperlich möglich ist, den gewählten Job relativ lange auszuüben und auch, ober der Arbeitsplatz gesichert ist. Eventuell sei eine Beamtenlaufbahn von Vorteil.

Die Rubrik SPEKTRUM mit Schwerpunkt MUKOVISZIDOSE UND BERUF endet mit Tipps dazu, wie man Sport neben einem normalen Berufsleben und der übrigen Therapie als Mukoviszidose-Patient in seinen Alltag einbauen kann - denn regelmäßig ausgeübter Sport wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Magazin muko.info
Homepage: https://www.muko.info/angebote/mediathek/mukoinfo/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0068/0002


Informationsstand: 15.04.2004