Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Adressen blättern

  • Kontakt

Adressangaben

Berufsförderungswerk Mainz gemeinnützige GmbH

Lortzingstr. 4


55127 Mainz


Rheinland-Pfalz


Telefon:
06131 784-0

Telefax:
06131 784-57

E-Mail:

Homepage:


Ansprechpersonen / Kontakt:


Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben


Ansprechperson: Frau Helga Reinstadler


Telefon: 06131 784-10


Telefax: 06131 784-57


E-Mail: h.reinstadler@bfw-mainz.de


Informationen




Art der Einrichtung / des Anbieters



Anbieter von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA)

Berufsförderungswerk / BFW
Mitglied bei: Bundesverband deutscher Berufsförderungswerke e.V. (BV BFW), Sonstige: Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik, DBSV, ENVITER, DVfR


Angebot und Leistungen



Die folgenden Angebote richten sich an behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen. Sie sind auf deren besonderen Förder- und Unterstützungsbedarf abgestellt.

Abklärung der beruflichen Eignung und/oder Arbeitserprobung:
  • Eignungsabklärung, Berufsfindung, Arbeitserprobung

Berufliche Anpassung und Weiterbildung:
  • Anpassungsqualifizierung
  • Berufliche Weiterbildung, Aufstiegsweiterbildung
  • Umschulungen mit IHK- oder HWK-Abschluss
  • Umschulungen nach § 66 BBiG/§ 42m HWO
  • Sonstige Qualifizierungsmaßnahmen (mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten)

Berufliche Ausbildung:
  • Erstausbildungen mit IHK- oder HWK-Abschluss (einschl. sonstige Kammerabschlüsse)
  • Erstausbildungen nach § 66 BBiG/§ 42m HWO
  • Qualifizierungsmaßnahmen (mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten)

Sonstige Leistungen am Übergang Schule/Beruf:
  • Ausbildungsbegleitende Hilfen

Berufsfelder:

In folgenden Berufsfeldern werden berufliche Ausbildungen, Anpassungen oder Weiterbildungen angeboten:
  • Gesundheit und Körperpflege

Formen der Leistungserbringung:
  • überbetrieblich / außerbetrieblich
  • kombinierte betriebliche / außerbetriebliche Leistung (verzahnt / kooperativ)

Begleitende Hilfen und Fachdienste:
  • Sozialpädagogischer Fachdienst
  • Sonderpädagogische Hilfen
  • Psychologischer Fachdienst
  • Ärztlicher Fachdienst
  • Weitere therapeutische Angebote (z. B. Physiotherapie, Ergotherapie etc.)
  • Fachdienst für Arbeitsvermittlung und Integrationsbegleitung

Angebot für Frauen mit Behinderung und behinderte Menschen mit Kindern:

Familienzimmer, Fahrdienst Schule/Kindergarten

Externe Links auf Termine und Angebote:

Termin- und Angebotsübersicht im Internet:
https://www.bfw-mainz.de/

Angebotsübersicht in der Datenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit:
https://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/start?target=ban&ban-id=963

Schule / Unterricht:

Wenn die angebotenen Leistungen (Berufsschul-)Unterricht erfordern, wird dieser durchgeführt beim Bildungsträger, durch fest angestellte Mitarbeiter, durch Honorarkräfte, in Kooperation mit einer Berufsschule.


Spezialisierung / Zielgruppen



Spezialisierung der Gesamteinrichtung:

Die Gesamteinrichtung / das Angebot ist spezialisiert auf Menschen mit folgenden Behinderungsarten:
  • Blindheit
  • Sehbehinderung
  • Hörbehinderung
  • Sprachbehinderung
  • Psychische Behinderung

Besondere Zielgruppen:

Darüber hinaus gibt es Angebote für Zielgruppen mit folgenden Behinderungen:
  • Blindheit
  • Sehbehinderung
  • Hörbehinderung

Aufnahme nur nach besonderer Absprache:

Nicht oder nur nach besonderer Absprache werden aufgenommen: Menschen mit Lernbehinderung, geistiger Behinderung, neurologischer Behinderung.


Qualitätssicherung



Qualitätsmanagementverfahren:

ISO 9001/2008, QM-System, Leitbild, AZWV-Zertifizierung, regelmäßige pädagogische und fachliche Weiterbildung

Förderpläne:

Die im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erstellten Förderpläne
  • enthalten klar definierte Verantwortlichkeiten
  • werden an der individuellen Entwicklung orientiert fortgeschrieben
  • sind konsequent auf Integration in Beschäftigung ausgerichtet
  • enthalten zur Prävention vereinbarte Aktivitäten


Strukturelle Angaben



Räumlichkeiten:

Die Einrichtung verfügt über eigene Unterrichtsräume, sonstige eigene Infrastruktur: eigene physiotherapeutische Praxis, spez. Computerarbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Teilnehmer, Wohngebäude, Low-Vision-Raum.

Die Räumlichkeiten und die Unterrichtsgestaltung sind barrierefrei für Teilnehmer/innen mit Körperbehinderungen, Blindheit, Sehbehinderung, Hörbehinderung und für Rollstuhlfahrer/innen.

Platzzahl / Gruppengröße:

Insgesamt gibt es 135 Plätze, bezogen auf die besonderen Angebote für Menschen mit Behinderung. Die maximale Gruppengröße liegt bei 14 Personen.

Personal:

Fachpersonal, fest angestellt:
  • Ärztinnen und Ärzte: 1
  • Psychologinnen und Psychologen: 1
  • Ausbilder/innen: 20
  • Sozialarbeiter/innen / Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen: 3
  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten: 5


Wohnen:

Die Einrichtung bietet eine Internats- oder Wohnungsunterbringung. Möglich sind die Wohnformen Einzelzimmer, so wie Familienzimmer für Teilnehmer mit Kindern.
Eine Betreuung durch qualifiziertes Personal ist gewährleistet.

Sport und Freizeit:

Fitnessraum, Sauna, Kegelbahn, Cafeteria, Internet-Cafe, Turnhallen, Musikraum, Tandemverleih, Mensa. Vielfältige weitere Sportmöglichkeiten in der Umgebung.

Belegung:

DRV-B, DRV-L, BA, ARGEn, optierende Kommunen, BG


Selbstdarstellung



Menschen, die man nicht isoliert, brauchen später nicht integriert zu werden. Dieser Kernsatz, charakterisiert am eindrucksvollsten das Bestreben der Einrichtung, blinden, sehbehinderten und hörgeschädigten Menschen den Start in ein erfülltes und selbständiges Berufsleben zu ermöglichen. Ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption des Berufsförderungswerkes Mainz - Zentrum für Physikalische Therapie - ist die Förderung des Selbstbewusstseins, der Selbstständigkeit und der Unabhängigkeit der Blinden, Sehbehinderten und Hörgeschädigten. Ein enorm wichtiger Beitrag zum Gesamtziel 'Integration' ist natürlich die gemeinsame Ausbildung von Behinderten und Nichtbehinderten, in der beide Gruppen mit- und voneinander lernen.






Referenznummer:

LTA241


Weitere Informationen

Adressgruppen:
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung /
  • Aus- und Weiterbildung /
  • Berufliche Anpassung und Weiterbildung /
  • Berufliche Ausbildung /
  • Berufsausbildungen (überbetrieblich) nach Berufsfeldern /
  • Berufsförderungswerk /
  • Berufsförderungswerke /
  • Berufsvorbereitende/-ausbildende Einrichtungen/Angebote /
  • Gesundheit und Körperpflege /
  • Übergang Schule-Beruf

Schlagworte:
  • abH /
  • Anpassungsqualifizierung /
  • Arbeitserprobung /
  • Aufstiegsweiterbildung /
  • Ausbildung /
  • ausbildungsbegleitende Hilfen /
  • Ausbildungseinrichtung /
  • Ausbildungseinrichtung für blinde Menschen /
  • Ausbildungseinrichtung für hörbehinderte Menschen /
  • Ausbildungseinrichtung für psychisch kranke Menschen /
  • Ausbildungseinrichtung für sehbehinderte Menschen /
  • Ausbildungseinrichtung für sprachbehinderte Menschen /
  • außerbetriebliche Leistung /
  • barrierefrei für blinde Menschen /
  • barrierefrei für hörbehinderte Menschen /
  • barrierefrei für körperbehinderte Menschen /
  • barrierefrei für Rollstuhlfahrer /
  • barrierefrei für sehbehinderte Menschen /
  • berufliche Integration /
  • berufliche Rehabilitation /
  • berufliche Weiterbildung /
  • Berufsausbildung /
  • Berufsfindung /
  • Berufsförderungswerk /
  • Berufsorientierung /
  • BFW /
  • Blindheit /
  • Eignungsabklärung /
  • Erstausbildung /
  • Erstausbildung mit IHK- oder HWK-Abschluss /
  • Erstausbildung nach § 66 BBIG/§ 42m HWO /
  • Gesundheit und Körperpflege /
  • Hörbehinderung /
  • kombinierte betriebliche-außerbetriebliche Leistung /
  • LTA-Anbieter /
  • Mitglied bei Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e.V. /
  • psychische Erkrankung /
  • Qualifizierung /
  • Qualifizierungsmaßnahme /
  • Qualifizierungsmaßnahme, sonstige /
  • Qualifizierungsmaßnahme mit Hauszeugnis/Zertifikat /
  • Rehabilitationseinrichtung /
  • Sehbehinderung /
  • Sprachbehinderung /
  • Sprach- und Sprechstörung /
  • überbetriebliche Leistung /
  • Übergang Schule-Beruf /
  • Umschulung /
  • Umschulung mit IHK- oder HWK-Abschluss /
  • Umschulung nach § 66 BBiG/§ 42m HWO /
  • verzahnt-kooperative Leistung /
  • Weiterbildung


Informationsstand: 04.01.2019