Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Individuelle Nachsorge onkologischer Patienten (INOP-Studie)

Um Rehabilitationserfolge langfristig zu erhalten, sind nachsorgebezogene Maßnahmen ein unverzichtbares Element. Das Thema Nachsorge ist jedoch in der onkologischen Rehabilitation bisher unzureichend berücksichtigt worden, so dass noch nicht abschließend geklärt ist, welche Interventionen bei onkologischen Rehabilitanden zu nachhaltigen Erfolgen führen.

Im Rahmen der INOP-Studie soll für Brustkrebspatientinnen während einer stationären Rehabilitation eine Intervention zur Planung individueller Nachsorgemaßnahmen (Modul-InNa), kombiniert mit einer telefonischen Nachbetreuung (Tel-NaBe) konzipiert, implementiert und evaluiert werden.

Die Studie beruht auf einem randomisierten Design und wird in fünf Rehabilitationskliniken durchgeführt. Überprüft wird, ob über die neue Intervention und/oder die telefonische Nachbetreuung Brustkrebspatientinnen ihre Nachsorgeempfehlungen bzw. ihren individuell erstellten Nachsorgeplan langfristig umsetzen und Rehabilitationserfolge bis zu zwölf Monate nach Abschluss einer stationären Rehabilitation nachgewiesen werden können.

Zielgrößen sind u. a. das Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungsverhalten, die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Leistungsfähigkeit in Alltag und Beruf sowie der Erhalt der Erwerbsfähigkeit.

Es wird erwartet, dass bei Interventionspatienten wesentliche Verbesserungen der physischen und psychosozialen Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden und sie demzufolge den Anforderungen im Alltag und Beruf besser bewältigen können, als die Patientinnen der Kontrollgruppe.



Beginn:

01.07.2009


Abschluss:

31.12.2011


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Verein zur Förderung der Rehabilitationsforschung e. V. Norderney



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125217


Informationsstand: 29.03.2018