Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Modulare Arbeitsintegration bei der Ambulanten Rehabilitation von Suchtkranken (MAARS)

Das Modellprojekt richtet sich an alle alkohol-, medikamenten- und drogenabhängigen Rehabilitanden, die sich in einer ambulanten Rehabilitationsbehandlung befinden und Hilfestellung bei der beruflichen Wiedereingliederung benötigen. Das Projekt berücksichtigt die Vorgaben des neuen gemeinsamen Rahmenkonzeptes von Rentenversicherung und Krankenversicherung zur ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker vom Dezember 2008, in dem der umfassende Ansatz der Rehabilitation hervorgehoben wird. Als weitere Projektgrundlage gelten die Hinweise der Deutschen Rentenversicherung zu arbeitsbezogenen Interventionen in der ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Mit dem Projekt MAARS soll die Zielrichtung des gesetzlichen Auftrages der Rentenversicherung, die berufliche Wiedereingliederung, auch in die ambulante Rehabilitation stärker einfließen. Die verschiedenen arbeitsbezogenen Interventionen (Module) wie Gespräche zur Klärung der beruflichen Situation, Beratung zur beruflichen Wiedereingliederung, arbeitsplatzbezogene Begleitung, Arbeitstraining, Belastungserprobung und Begleitung während eines Praktikums sind von entsprechendem Fachpersonal durchzuführen. Insgesamt können bis zu 20 arbeitsintegrierende Leistungseinheiten in einer ambulanten Rehabilitation genutzt werden.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.09.2010


Abschluss:

laufend


Art:

Eigenprojekt / Modellprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125226


Informationsstand: 24.11.2017