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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Kombinierte Präventionsleistung bei Arbeit mit Schichtanteilen (KomPAS)

Das arbeitsplatzbezogene Präventionsangebot für Schichtarbeiter ist gegliedert in eine stationäre Phase in der Drei-Burgen-Klinik Bad Münster am Stein-Ebernburg mit der Dauer von zehn Tagen und einer anschließenden ambulanten Phase von acht Wochen in einem ambulanten Reha-Zentrum oder alternativ in einem betrieblichen bzw. betriebsnahen Gesundheitsdienst am Beschäftigungsort. Im Anschluss an die ambulante Phase wird innerhalb von sechs Monaten ein Auffrischungswochenende angeboten.

Die Präventionsgruppe umfasst 10 bis 12 Personen, die eine besonders gesundheitsgefährdende, ihre Erwerbsfähigkeit ungünstig beeinflussende Beschäftigung (hier Schichtarbeit) ausüben, die zwar noch nicht psychisch oder organisch erkrankt sind oder deren psychische oder organpathologische Veränderungen noch keinen Krankheitswert haben, bei denen jedoch nach ärztlicher Feststellung erste Störungen vorliegen. Diese können isoliert oder in Wechselwirkung mit Kontextfaktoren auftreten.

Die Auswahl potentieller Versicherter erfolgt über den beteiligten Betrieb (werksärztlicher Dienst).

Dieses Modellprojekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Evaluationsstudie wird durch die Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin der Universität Freiburg mit Fördermitteln nach § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB VI durchgeführt.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.11.2010


Abschluss:

31.12.2013


Art:

Eigenprojekt / Wissenschaftliche Arbeit / Modellprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125238


Informationsstand: 04.12.2019