Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Telemedizinische Überwachung von therapeutisch angeleitetem Eigentraining bei Gesichtslähmung

Nach einem Schlaganfall ist nicht nur häufig die Sprachqualität der Patienten reduziert, sondern der Schlaganfall führt sehr oft auch zu einer partiellen Gesichtslähmung und generell eingeschränkter Mobilität.
Deshalb ist es wünschenswert, dass hochfrequente Therapieeinheiten unter Nutzung einer telemedizinischen Konfiguration durchgeführt werden können.
Dies ist Ziel des hier beschriebenen Kooperationsprojektes. Es soll ein computergestütztes telemedizinisches Diagnose- und (Eigen-)Trainingssystem entwickelt werden, das funktionelle Assessments und Therapiesitzungen erlaubt.
Die technische Ausrüstung umfasst eine Webcam, 3-D-Kamera, Stereomikrophon und Internetverbindung und stellt die Verbindung zwischen der häuslichen Umgebung des Patienten und der Arbeitsumgebung des Therapeuten her. Abhängig von der Netzwerkverbindung können Live-Bilder des Patienten zum Therapeuten gesandt werden - mit 20 Bildern pro Sekunde über eine vorhandene LAN-Verbindung oder mit 3 Bildern pro Sekunde über eine DSL-6000-Verbindung.
Der Patientenrechner kann ein dreidimensionales Gesichtsmodell des Patienten generieren, das zeigt, wie er seine fazialen Übungen durchführt, und diese Bilder dem Therapeuten in Echtzeit übermitteln.
Im Fokus der Projektarbeit steht zunächst die Verbesserung der Übertragungsgeschwindigkeit als Grundvoraussetzung für die Etablierung als telemedizinisches System. Nach Abschluss der 2010 angelaufenen Pilotphase mit geeigneten Patienten im Sinne einer Machbarkeitsstudie soll dann ein drittmittelgefördertes Therapieprojekt etabliert werden.



Beginn:

01.07.2010


Abschluss:

31.12.2011


Art:

Eigenprojekt / Wissenschaftliche Arbeit



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125253


Informationsstand: 12.03.2014