Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Sozialmedizinische Evaluation einer fachspezifischen Rehabilitation nach radikaler Prostatovesiculektomie

Im Indikationsbereich Onkologie wird beruflichen Aspekten in der Rehabilitation und der Rehabilitationsforschung zunehmend Bedeutung beigemessen, bislang gibt es jedoch kaum neuere Studien zum sozialmedizinischen Outcome der onkologischen Rehabilitation.

Nach einer vorausgehenden Studie zum allgemeinen Vergleich ambulanter und stationärer onkologischer Rehabilitationsangebote, ist es das erklärte Ziel dieser Studie, ambulante und stationäre onkologische Rehabilitationsprogramme speziell bei Prostatakarzinom-Patienten vergleichend in einem multizentrischen Längsschnittdesign prospektiv zu evaluieren. Sozialmedizinische Fragestellungen, insbesondere die Wiedereingliederung ins Berufsleben, stehen dabei im Zentrum des Interesses. Das Untersuchungskonzept zielt auf die Analyse von Prozessen und vor allem Ergebnissen der ambulanten im Vergleich zur stationären onkologischen Rehabilitation bei Prostatakarzinom-Patienten nach Prostatovesiculektomie.

Zur Bearbeitung der Fragestellungen werden in einem Zeitraum von circa 1,5 Jahren alle Prostatakarzinom-Patienten, die kein Ausschlusskriterium erfüllen, zu Beginn und am Ende der Rehabilitation befragt. Zudem werden alle Patienten zwölf Monate nach dem Ende ihrer Rehabilitation katamnestisch befragt. Die Studie wird in drei ambulanten Rehabilitationseinrichtungen und drei stationären onkologischen Rehabilitationskliniken als Vergleichseinrichtungen durchgeführt, wobei in zwei Einrichtungen sowohl stationäre als auch ambulante Maßnahmen angeboten werden. Als Datenquellen werden neben den Patientenfragebögen und Arztbögen, die sozialmedizinische Beurteilung aus dem Entlassbericht und die KTL-Daten-Dokumentation herangezogen. Die katamnestischen Befragungen erfolgen postalisch.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.04.2010


Abschluss:

30.09.2013


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit / Studie


Kostenträger:


Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung
Universitätsstr. 140 | 44799 Bochum



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125280


Informationsstand: 14.06.2011