Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Schlafstörungen in der Psychosomatischen Rehabilitation

Körperliche und psychische Erkrankungen können zu Schlafstörungen führen und Schlafstörungen können wiederum zu körperlichen und psychischen Erkrankungen führen.
Es gibt gewichtige wissenschaftliche und klinische Hinweise, dass Störungen des Schlafes eine große Rolle bezüglich Entstehung, Verlauf und Negativfolgen von körperlichen und psychischen Erkrankungen spielen. Schlafstörungen können auch wichtige differentialdiagnostische Hinweise geben, sei es bzgl. körperlicher Erkrankungen wie z. B. der Schlaf-Apnoe oder psychischer Krankheiten wie z. B. der Depression. Die Wechselwirkung zwischen Schlafstörungen und körperlichen oder psychischen Erkrankungen kann zu einer Chronifizierung der Symptomatik beitragen.

Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit führen auch unmittelbar zu Leistungsminderungen und sind damit ein wichtiger Faktor in der Entstehung von Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. Der Diagnostik und Behandlung von Schlafstörungen kommt daher in der psychosomatischen Rehabilitation eine große Bedeutung zu.

In einer laufenden Studie sollen die Häufigkeit, Art und Bedeutung von Schlafstörungen in der psychosomatischen Rehabilitation untersucht werden. Es soll der Einfluss der stationären Rehabilitation auf den Verlauf von Schlafstörungen beobachtet werden. Es sollen insbesondere Schlafanpassungsstörungen untersucht werden, d. h. der Zusammenhang zwischen aktuellen Lebensbelastungen und Schlafstörungen. Dazu sollen bei einhundert Patienten wiederholte polysomnographische Ableitungen und klinische Erhebungen durchgeführt werden.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.01.2008


Abschluss:

31.12.2014


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit / Studie


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Bund



Weitere Informationen


Abstract

Sleep disorders in psychosomatic rehabilitation

Somatic and mental illnesses can cause sleep disorders, while sleep problems can also cause somatic and mental problems. Sleep disorders are important criteria in the diagnosis of mental disorders or may be the primary problem, like sleep apnoe.. Sleep disorders are also an important factor leading to chronicity of mental disorders. They are directly related to fatigue and impair the ability to work. Sleep problems are therefore important topics in psychosomatic rehabilitation.
In an ongoing study the frequency, type, and meaning of sleep disorders in psychosomatic rehabilitation is studied. The change in seep disorders during treatment is observed. A special focus is on sleep adjustment disorders, i.e. the relation between problems in life and sleep. About 100 patients undergo repeated polysomnographic and clinical assessments.


Referenznummer:

R/FO125287


Informationsstand: 01.07.2011