Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Zugang zur stationären psychosomatischen Rehabilitation

Der Zugang zur psychosomatischen Rehabilitation ist häufig durch Stigmatisierungs- und Kontrollverlustängsten sowie Motivationsdefiziten aufgrund eines ausschließlich somatischen Krankheitsmodells oder unfreiwilliger Zuweisung negativ besetzt. Die DRV Oldenburg-Bremen bietet daher den Patienten ein Einzelberatungsgespräch, vor der Aufnahme in die stationäre Rehabilitation, an.

Im Rahmen des Projektes soll die Wirksamkeit einer manualisierten Gruppenberatung im Vergleich zur bisherigen Einzelberatung und einer nicht beratenden Kontrollgruppe untersucht werden.

Die Datenerhebung erfolgt zu drei Messzeitpunkten (Prä, Post, Follow-up 12 Monate nach Reha-Ende). Dabei werden die Reha-Motivation, physische und psychische Beeinträchtigungen, psychosoziale Gesundheit, psychische und somatoforme Beschwerden, Krankheitsverständnis und krankheitsbezogene Kontrollüberzeugungen, arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster, Patientenzufriedenheit sowie gesundheitsökonomische Parameter erfragt.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.01.2008


Abschluss:

31.03.2012


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen



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Abstract

Access to inpatient psychosomatic rehabilitation

The transition from home to psychosomatic rehabilitation is problematic for many patients. They show little treatment motivation because of insufficient information and fear of stigmatization. The aim of the project is the development and evaluation of pre-treatment for inpatient psychosomatic rehabilitation. Pre-treatment can patient facilitate the transition from home to psychosomatic rehabilitation.


Referenznummer:

R/FO125304


Informationsstand: 11.07.2011