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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Arbeit und Lernen in Europa

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Behinderung (einschließlich Schwerbehinderung), die über die regionalen Jobcenter und Agenturen für Arbeit zugewiesen werden. Diese Zielgruppe ist durch besondere Benachteiligungen im Hinblick auf Mobilität und Erfahrungen in ungewohnter Umgebung sowie den damit einhergehenden mangelnden Kompetenzzuschreibungen gekennzeichnet. Daraus ergeben sich besondere Vermittlungshindernisse für den Arbeitsmarkt. Die Eignungsfeststellung für das Projekt erfolgt bei den nationalen Verbundpartnern.

Gemeinsam mit den transnationalen Partnern PROBENS (Spanien), Assocciadió d'Empresaris de Castèll - Platja d'Aro i S'Agaró (Spanien) und Point Europa (Großbritannien) werden in einem Zeitraum von einem bis max. drei Monaten Praktika in eigenen Einrichtungen bei Partner oder in Betrieben durchgeführt. Die Praktika sind den Kompetenzen und Bedürfnissen der Teilnehmenden individuell angepasst. Zugleich wird über die transnationalen Projektpartner die Betreuung der Praktikanten sowie eine sozialpädagogische Betreuung sichergestellt. In der Anfangsphase des Auslandsaufenthaltes ist zusätzlich ein(e) Fachpartner/in des Projektträgers, der/die bereits die Vorbereitungszeit begleitet hat, vor Ort. Die transnationalen Projektpartner stellen darüber hinaus die (bei Bedarf barrierefreien) Unterkünfte, führen Sprachtrainings durch und organisieren einen fachkundigen Unterricht. Zusammen mit einer Vorbereitungsphase, in dem Sprachtrainings und interkulturelle Kompetenztrainings auf die Bedingungen des Auslandsaufenthaltes vorbereiten und einer Nachbereitungsphase, in der - auch über Einzelcoaching - die Erfahrungen ausgewertet und durch ein weiteres Praktikum ergänzt werden, werden die Selbstkompetenz der Teilnehmenden und ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt erhöht, bzw. die Eingliederungskette eingeleitet.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Integrationsfachdienst (Träger: Arbeit und Bildung e. V.), der Praxis GmbH (Träger von Qualifizierungsmaßnahmen), der LAG Selbsthilfe Hessen (Landesverband von Behindertenorganisationen) sowie mit den strategischen Partnern KreisJobCenter Marburg Biedenkopf und der Agentur für Arbeit Marburg durchgeführt. Dadurch sind sowohl Akteure des lokalen Arbeitsmarkts als auch Akteure der Behindertenselbsthilfe und der berufsbezogenen Behindertenhilfe aktiv eingebunden.

Die transnationalen Partner sind aktive Partner bei Expertentreffen mit weiteren Arbeitsmarktakteuren, die das Projekt mit seinen methodischen Ansätzen und praktischen Erfahrungen diskutieren und weiterentwickeln werden. Indem über den gesamten Projektzeitraum in Projektphasen von 4,5 Monaten insgesamt rund 20 Einzelgruppen mit durchschnittlich sieben Teilnehmenden das Projekt durchlaufen, ist eine kontinuierliche Anpassung der Projektinhalte sowie ein kontinuierlicher Austausch insbesondere auch mit den transnationalen Partnern sichergestellt.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Homepage IdA - Integration durch Austausch, http://www.ida.de/ida/DE/Startseite/inhalt.html



Beginn:

01.07.2011


Abschluss:

30.06.2014


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt / Transnationales Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125365


Informationsstand: 08.12.2015