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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Job-Bridge

Zielgruppen:

Junge behinderte Schulabgänger mit mindestens mittlerem Schulabschluss und arbeitslose Erwachsene mit Behinderung und abgeschlossener Ausbildung, Berufserfahrung und der Möglichkeit, im erlernten Beruf beschäftigt werden zu können.

Die Teilnehmer/innen werden in ausführlichen Einzelgesprächen, mit einem Sprachkurs einschließlich einer LCCI-Prüfung, interkulturellen und berufsfachlichen Trainings auf ihre Praktika in Großbritannien oder Spanien vorbereitet. Dabei arbeiten wir in Duisburg mit dem Verein Körper- und Mehrfachbehinderter Duisburg (VKM) und dem Jobcenter zusammen.

Die dreieinhalbmonatigen Praktika im Ausland werden beiden Zielgruppen Selbstbewusstsein, interkulturelle, soziale und erste berufliche Kompetenzen vermitteln. Es handelt sich bei den Praktika um 'Trainings on the Job', die ihren Schwerpunkt bei der realen Mitarbeit der Teilnehmer/innen in den Praktikumsbetrieben setzen.

Die Organisation, Begleitung und Betreuung der Teilnehmer/innen im Ausland wird von unseren dortigen Partnern übernommen bzw. unterstützt. In Großbritannien kooperieren wir mit dem Portsmouth Disability Forum (PDF), eine lokale Wohlfahrtsorganisation von und für Menschen mit Behinderungen, sowie der städtischen Gesellschaft PCMI, die in ihren Betrieben Arbeitslose mit Vermittlungshemmnissen, darunter viele Behinderte, beschäftigt.

In Spanien kooperieren wir mit der COCEMFE Malaga, Confederación Coordinadora Estatal de Minusválidos Físicos de España (Staatlicher spanischer Dachverband der Menschen mit Behinderungen), eine gemeinnützige Organisation des Dachverbands, dessen Hauptziel die volle gesellschaftliche Integration behinderter Menschen ist.

Eine erste gemeinsame Auswertung findet durch alle Beteiligten (Teilnehmer, Begleitperson, Projektleiter, Mitarbeiter der Partnerorganisation) am Ende des Aufenthalts statt. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Partnerorganisationen.

In Duisburg werden in Einzelgesprächen zwischen der Begleitperson und jedem Teilnehmer detailliert die Ergebnisse der persönlichen und beruflich-fachlichen Entwicklung gesichert und dokumentiert. Mit dieser Ergebnisdokumentation erarbeiten die Teilnehmer/innen mit ihren Vermittlern/Beratern beim Jobcenter die nächsten Schritte der Arbeitsmarktintegration.

In der Projektlaufzeit finden außerdem insgesamt vier transnationale Austausche statt. Zu Beginn der Durchführungsphase laden wir alle Beteiligten zu einem Koordinierungstreffen zur Vorbereitung der ersten Auslandsaufenthalte der Teilnehmer nach Duisburg ein. Eingeladen sind nicht nur die Partner des regionalen Projektverbundes und der Organisationen der transnationalen Partner, sondern auch Vertreter/innen der (kommunalen) Behörden; sowohl der Stadtverwaltungen als auch der Arbeitsmarktstellen (Jobcentres, Oficinas de Empleo). Denn der Inhalt der Fachkonferenzen wird nicht nur der Austausch von Erfahrungen und Ergebnissen, Verfahren und Konzepten sein. Auch der Transfer von Know-How und die Möglichkeiten der Weiterführung des transnationalen Austauschs werden auf die Tagesordnung gesetzt.

Das letzte Treffen im Nov./Dez. 2013 dient der Verstetigung und idealerweise der Ausweitung des Austauschs auf weitere europäische Länder. Es wird vorbereitet durch Besuche der maßgeblichen Akteure im Gastland.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Homepage IdA - Integration durch Austausch, http://www.ida.de



Beginn:

01.04.2011


Abschluss:

31.03.2014


Art:

Gefördertes Projekt / Transnationales Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Europäischer Sozialfonds



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125381


Informationsstand: 14.04.2020