Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort - Lotse/Lotsin für Menschen mit Behinderung

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln führt seit 2010 die Lotsen-Ausbildung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) des Landes NRW durch. Ziel ist der Aufbau eines flächendeckenden Netzes von ehrenamtlichen Lotsen/Lotsinnen für Menschen mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung im Rheinland. Neben einer Schulungsreihe zu Themen des Sozialrechts, der Beratung und Vernetzung werden die Teilnehmenden beim Aufbau und der Ausübung ihrer Tätigkeit als Lotse/Lotsin unterstützt und begleitet.

Die Lots/innen sind erste Ansprechpartner/innen für Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung in der jeweiligen Region. Sie stehen vor Ort als niedrigschwellige Wegweiser/innen und Vermittler/innen zur Verfügung. Sie kennen sich in sozialrechtlichen und psychosozialen Fragestellungen aus und wissen, wer bzw. welche Institution in ihrer Region für welche Fragestellung zuständig ist.

Die Schulung richtet sich an ehrenamtlich Aktive, die Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung bei der Wahrnehmung ihrer sozialrechtlichen Ansprüche unterstützen möchten. Die Teilnehmenden kennen sich aus eigener Erfahrung mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung aus und können im Sinne von 'Peer Support' ihr Wissen weitergeben. Besonders wichtig ist, nicht nur die vorhandenen Kenntnisse zu vertiefen und für die "eigene" Selbsthilfegruppe zu nutzen, sondern auch für Menschen mit anderen Behinderungsarten zur Verfügung zu stehen.



Beginn:

15.02.2010 15.02.2010


Abschluss:

29.02.2016


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125441


Informationsstand: 29.11.2019