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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Implementierung von Inklusionskompetenz bei der Handwerkskammer Trier (IvIK)

Mit der Implementierung von lnklusionskompetenz bei der HWK Trier soll ein dauerhaftes Informations- und Beratungsangebot in allen Belangen der Beschäftigung und Ausbildung schwerbehinderter Menschen für Handwerksunternehmen in der Region geschaffen werden. Auch kammerintern soll das Projekt dazu beitragen, dass mehr schwerbehinderte Menschen beschäftigt werden und die HWK Trier eine Vorbildfunktion erfüllen kann.

Die HWK Trier verfolgt im Einzelnen folgende Ziele:

- Sensibilisierung der Mitgliedsbetriebe für die Belange schwerbehinderter Menschen
- Potenziale schwerbehinderter Menschen verdeutlichen und nutzbar machen (intern und extern)
- Erhöhung der Bereitschaft zur Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im Handwerk
- Stärkung der Vorbildfunktion der HWK
- Verstärkte Berücksichtigung besonderer Anforderungen an die Ausbildung schwerbehinderter Menschen in den Betrieben
- Dauerhafte Positionierung der lnklusionsberatung innerhalb der HWK
- Minimierung der Schnittstellenproblematik, insbesondere zwischen Betrieben, Integrationsfachdiensten und Agentur für Arbeit und Förderung der dauerhaften und stabilen Zusammenarbeit aller Akteure

Zentrale Bedeutung kommt bei allen Maßnahmen der HWK Trier der neu geschaffenen Funktion der 'lnklusionsberaterin' zu. Diese wird folgende Schwerpunktaufgaben haben:

- Beratung und Einzelfallhilfe für Handwerksunternehmen des Kammerbezirkes
- Vernetzung mit relevanten externen Akteuren, wie z. B. der Agentur für Arbeit, dem Integrationsfachdienst und dem Integrationsamt und Mitwirkung in überregionalen Gremien und Koordinierungsausschüssen
- Interne Vernetzung zur kammerinternen Multiplikation der erworbenen Fachkompetenzen der lnklusionsberaterin
- Öffentlichkeitsarbeit

Zur Nachhaltigkeit des Projektes wird auf die Ausführungen in den Informationen zur Förderung der lnklusionskompetenz bei Kammern verwiesen.



Beginn:

15.02.2013


Abschluss:

14.02.2015


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Förderprogramm: Handlungsfeld 4 der Initiative Inklusion (IvIK)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125489


Informationsstand: 29.11.2019