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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Inklusive (Berufs-)bildung und Arbeit

Ziele:

Es soll erhoben werden, wie Unternehmen (und berufsbildende Institutionen) inklusionsfördernde Strukturbedingungen und Arbeitswelten schaffen können.

Zielgruppe:

Der Schwerpunkt liegt auf verschiedenen Unternehmen und betroffenen Mitarbeitern. Stichprobenartig sollen auch berufsbildende Institutionen untersucht werden.

Methoden:

Zunächst Durchführung von halbstrukturierten Interviews mit Unternehmensleitung und ggf. mit Teamleitern, betroffenen Mitarbeitern und deren Kollegen. Anschließend Entwicklung eines Fragebogens zu Inhalten von Inklusion auf dem Arbeitsmarkt auf der Grundlage der Auswertung der Interviews, versenden des Fragebogens an viele verschiedene Unternehmen, um Status-Quo von Inklusion zu ermitteln und Problembereiche aufzudecken, Ermittlung von Wünschen und Zielen der verschiedenen Befragungsgruppen.
Zudem noch Konzeptanalyse (und Außendarstellungsanalyse) mittels Homepageanalyse der verschiedenen Unternehmen.

Die Untersuchung gliedert sich in drei Meilensteine:
  • Situationsanalyse, wie zurzeit Inklusion in Unternehmen und Institutionen in Niedersachen umgesetzt wird und wie Inklusion in den Unternehmen verankert ist. Dabei soll auf die Betrachtungsebenen Akteur, Konzept und Struktur Bezug genommen werden.
  • Erfassung und Bewertung von Handlungs- und Organisationsproblemen aus der Sicht der Nutzer und Mitarbeiter von Unternehmen und Institutionen auf den Ebenen Person, Konzept und Struktur. Identifikation von inklusionsförderlichen Strukturen im Sinne von Good-Practice-Modellen.
  • Entwicklung inklusiver Konzepte und Vorschläge für inklusionsförderliche interne und externe Strukturveränderungen, Möglichkeiten zur Personenzentrierung und Selbstbestimmung beim Nutzer.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.10.2012


Abschluss:

30.09.2017


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit



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Abstract

INCLUSIVE EDUCATION - A CROSS-SECTIONAL STUDY, Vocational Training and Work

There will be three separate studies looking at educational and occupational developments and approaches to the concept of inclusion from three different angles.
However, all areas face similar challenges, and this is demonstrated in the relevance of the three (school overarching research topics for all three studies).
One of these studies is:
Vocational Training and Work
People who seek work or a vocational training in spite of disabilities or chronic diseases need inclusive workplaces to achieve their occupational aims. But, these places rarely exist. These people normally end up working in the "secondary” labor market, mostly in state-subsidized, sheltered workshops. The Osnabrück researchers' goal will be to examine the situation in Lower Saxony, where there are insufficient inclusive workplaces. Regional companies will be interviewed about their experiences with inclusion policies. Finally, best practices will be developed for personnel and organizational structures.

Vocational Training and Work Study III: Adults with chronic diseases and disabilities
Target groups
• adults with chronic diseases
• adults with disabilities


Referenznummer:

R/FO125496


Informationsstand: 03.06.2013