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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Implementierung von Inklusionskompetenz bei der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) - Region Ostbrandenburg (IvIK)

Zielsetzung und Aufgabenschwerpunkte:

Das Projekt verfolgt das Ziel der nachhaltigen Inklusion von schwerbehinderten Menschen in den handwerklichen Ausbildungs- und dadurch mittelfristig auch in den Arbeitsmarkt. Für Unternehmen soll mit dem Projektvorhaben ein bislang weitgehend ungenutztes Bewerberpotenzial zur Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen erschlossen werden.

Erreicht werden soll dies vor allem durch eine Sensibilisierung der Handwerksbetriebe für die beruflichen Kompetenzen und die Beschäftigungsfähigkeit schwerbehinderter Menschen. Parallel dazu sollen schwerbehinderte Jugendliche dabei unterstützt werden, wenn möglich eine betriebliche Ausbildung anzustreben und erfolgreich zu absolvieren.

Ein wesentliches Ziel des Projektes ist die Schaffung eines regionalen, kontinuierlichen und transparenten Beratungsangebotes für schwerbehinderte Menschen und Betriebe in Frankfurt (Oder), das alle relevanten Akteure (lntegrationsfachdienste, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Kammern, Schulen, etc.) einbezieht und ihre Leistungsangebote sinnvoll miteinander verknüpft.

Durch die Qualifizierung und den Einsatz einer lnklusionsberatungsfachkraft soll die kammereigene Beratungskompetenz zum Themenfeld der beruflichen Inklusion erhöht werden, sodass mögliche Vorbehalte seitens der Arbeitgeber abgebaut und diese bei der Ausbildung oder Einstellung von schwerbehinderten Menschen intensiv und lösungsorientiert begleitet werden können.

Außerdem wird es Aufgabe der Beratungsstelle sein, schwerbehinderte junge Menschen auf eine betriebliche Berufsausbildung vorzubereiten, zielgerichtete individuelle Unterstützung bei der Lehrstellensuche zu leisten sowie betriebliche Ausbildungsplätze zu vermitteln.

Um die Chancen schwerbehinderter Jugendlicher auf eine betriebliche Ausbildung zu erhöhen, setzt dieses Projekt bereits in der Schule an. Es ergänzt die bisherigen Aktivitäten der Schulen im Bereich der Berufsorientierung, beispielsweise das bundesweite ,Berufsorientierungsprogramm' (BOP) oder ,ZEBRA-plus' zur Förderung des Übergangs von der Förderschule in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Zunächst wird das Projekt den Förderschulen der Region Ostbrandenburg vorgestellt und Vereinbarungen zur Zusammenarbeit geschlossen. Eine intensive Elternarbeit (geplant sind 10 Eltern-lnformationsveranstaltungen) rundet dieses Angebot ab.

Durch eine projektbegleitende intensive und zielgruppenspezifische (barrierefreie) Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen und Veranstaltungen sollen Vorurteile insbesondere der Betriebe gegenüber der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen abgebaut werden.



Beginn:

01.01.2015


Abschluss:

30.06.2016


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Förderprogramm: Handlungsfeld 4 der Initiative Inklusion (IvIK)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125603


Informationsstand: 14.04.2020