Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

inArbeit 4.0 - inklusiv Arbeiten 4.0: Inklusive Arbeitswelt für ältere von Behinderung bedrohte und behinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Motivation

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren verändert, so dass heute überwiegend informations- und wissenslastige Arbeiten vorherrschen. Viele Arbeiten werden durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unterstützt.

Menschen mit Schwerbehinderungen sind häufig von der Teilhabe am Arbeitsleben ausgeschlossen. Dies gilt für älter werdende Menschen mit Schwerbehinderung und für ältere Menschen, die im Laufe des Lebens eine Behinderung erwerben. Gleichzeitig wird sich der Fachkräftemangel aufgrund des demographischen Wandels zukünftig weiter verstärken.

Eine Möglichkeit dieser Entwicklung entgegenzusteuern, ist die bereits umgesetzte Anhebung des Renteneinstiegsalters und die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Dazu muss jedoch die Arbeit so gestaltet sein, dass sie auch von allen Mitarbeitenden ausgeführt werden kann, also auch von denen mit anerkannter Schwerbehinderung oder von Schwerbehinderung bedrohten sowie von Menschen mit verschleißbedingten Einschränkungen.

Um entsprechende präventive, organisatorische und technische Vorkehrungen treffen zu können, ist es notwendig, sich mit heutigen Realitäten in den Betrieben zu befassen.

Arbeitsbeschreibung

Im Projekt wird im Rahmen einer modellhaften Erhebung festgestellt, wie die Beschäftigungssituation, u.a. die Nutzung von behinderungskompensierenden Technologien (bKT) am Arbeitsplatz, älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung ist. Darauf aufbauend werden Maßnahmen entwickelt, die eine Teilhabe am Arbeitsleben sicherstellen sollen. Diese Maßnahmen werden gemeinsam mit den Projektpartnern in der Region modellhaft umgesetzt und evaluiert.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Das Projekt hat keinen ICF-Bezug. Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.06.2015


Abschluss:

31.12.2018


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Abstract

Project 'inArbeit 4.0' - Inclusive working environments for older, potentially handicapped employees and for employees with disabilities

Motivation

During the past years the working world has significantly changed. Nowadays work is mainly based on the processing of information and knowledge. Much work is supported by modern information and communication technologies (ICT).

People with severe disabilities are quite often excluded from participation in working life. This is especially true for aging people with severe disabilities and for old people who have acquired a disability in the course of their lifes. At the same time the lack of skilled workers will increase due to the demographic change.

A chance to act against this development is the (in Germany already implemented) increase of the retirement age and the employment of older people. For this purpose the work has to be arranged and designed in such a way that it can be carried out by all employees, i.e. also by persons who are disabled or are at risk to become disabled, e.g. due to deterioration.

It is necessary to look at the actual working environments in companies in order to take adequate action for preventive, organisational and technical provisions.

Description of Work

The employment situation is exemplarily investigated with focus on the application of disability compensating technology at the work place as well as on the situation of older employees with disabilities. Based on the results, measures are developed that shall ensure continuous participation in work life. These measures are exemplarily implemented and evaluated in the region in close cooperation with the project partners.


Referenznummer:

R/FO125691


Informationsstand: 29.11.2019