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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

MitArbeit! In Köln.

Im Projekt 'MitArbeit! In Köln.' werden arbeitslose Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder Gleichstellung aus den Bereichen SGB-II und SGB-III auf ihrem individuellen Weg in Arbeit intensiv beraten und begleitet.

Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig. Es nehmen demzufolge besonders motivierte und engagierte Menschen am Projekt teil.

Der Projektablauf gliedert sich dabei für die Teilnehmenden jeweils in drei Phasen.

In Phase 1 geht es darum, berufliche und persönliche Stärken zu erkennen, Rahmenbedingungen für einen Arbeitsplatz zu beschreiben, individuelle Unterstützungsangebote festzulegen und diese zu nutzen.

In Phase 2 werden die Teilnehmenden möglichst bald in eine betriebliche Erprobung vermittelt. Sie werden somit in die Lage versetzt, die aktuellen Bedingungen des Arbeitsmarktes kennen zu lernen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen einzubringen und die eigenen Möglichkeiten besser zu beschreiben und auszuweiten. Gleichzeitig werden in Phase 2 die vereinbarten Unterstützungsangebote (z. B. Schulungen, Expertengespräche, Erfahrungsgruppen, Bewerbungscoaching) um- und fortgesetzt.

In Phase 3 wird mit den Teilnehmenden aktiv nach einer individuell passenden Anstellung gesucht. Bei erfolgreicher Arbeitsaufnahme werden sowohl die Teilnehmenden als auch die Arbeitgeber mit einer Nachbetreuung von bis zu 15 Monaten begleitet und unterstützt. Bei Bedarf ist auch in Phase 3 eine parallele Teilnahme an Unterstützungsangeboten möglich.

Für das Projekt wurden folgende Ziele formuliert:

- 400 Teilnehmende
- 100 Übergänge in Beschäftigung, Ausbildung oder abschlussbezogene Qualifizierung bzw. berufliche Reha
- Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit
- Für 50% der Teilnehmenden ohne Vermittlung Erarbeitung bzw. Umsetzung einer Anschlussperspektive
- Erhöhung der Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen in Köln

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist neben der Teilnehmer/innen-Orientierung die Arbeitgeber-Ansprache. Hier will das Projekt im Interesse eines nachhaltigen Umdenkens für die Beschäftigung von Menschen mit einer Schwerbehinderung werben, sensibilisieren, Vorurteile und Halbwissen abbauen, Vorteile aufzeigen und aufklären.

Das Projekt wird durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V evaluiert und wissenschaftlich begleitet.

siehe auch: Projekt Evaluation und wissenschaftliche Begleitung Modellvorhaben Mitarbeit! In Köln



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Die ICF ist kein ausdrücklicher Forschungsgegenstand, wird aber im Vorhaben genutzt, z.B. durch den Einsatz ICF-basierter Instrumente / Skalen zur Beschreibung von Untersuchungsvariablen, Verlaufsdokumentation, Ergebnismessung etc.



Beginn:

01.06.2015


Abschluss:

31.05.2018


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) - gefördert aus Mitteln des Ausgleichsfonds
Programm der Bundesregierung zur "intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen"
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - DLR Projektträger des BMAS



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125694


Informationsstand: 07.08.2020