Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Kongress: Das Recht auf Arbeit nach Art. 27 UN-BRK - internationale Perspektiven

Die Einbeziehung behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt ist Voraussetzung für die Ermöglichung ihrer Zugehörigkeit, sozialen Anerkennung und Verwirklichung einer selbstbestimmten Lebensführung und somit ein sehr wichtiger Aspekt bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Die Umsetzung stellt alle Beteiligten noch immer vor große Herausforderungen.

Das beantragte Projekt beinhaltet die Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Dokumentation eines internationalen Kongresses zum Thema Recht auf Arbeit für behinderte Menschen (Art. 27 UN-BRK). Ziel des Kongresses ist die Initiierung und Verstetigung eines breit angelegten Dialoges über förderliche und hinderliche Bedingungen bei der Herstellung eines inklusiven Arbeitsmarktes. Dabei sollen nicht nur die nationalen Rahmenbedingungen und Prozesse diskutiert werden, sondern insbesondere internationale Perspektiven berücksichtigt werden, um durch Vergleiche eine Weiterentwicklung des deutschen Arbeitsmarktes sowie der Unterstützungssysteme zur Förderung beruflicher Teilhabe anregen zu können.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen bei allen relevanten Akteurinnen und Akteuren ein Bewusstsein für die Situation behinderter Menschen am Arbeitsmarkt schaffen, in die Praxis übertragen werden und auf diese Weise einen Beitrag zur Umsetzung der UN-BRK leisten.

Es soll vom 08. bis 10. März 2017 an der Universität Kassel eine Konferenz zum Thema 'Das Recht auf Arbeit nach Art. 27 UN-BRK - internationale Perspektiven' veranstaltet werden. Erwartet werden etwa 300 Teilnehmende, vorrangig aus Deutschland. Die ReferentInnen werden zu einem großen Teil aus anderen Ländern eingeladen.

Um die wesentlichen Ergebnisse zu dokumentieren, sollen die Beiträge nach dem Kongress in einem Sammelband veröffentlicht werden.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.06.2016


Abschluss:

30.06.2018


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Abstract

The Right to work for Persons with Disabilities - International Perspectives

The UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities is celebrating its 10th anniversary. Which developments and changes has it initiated? How "open, inclusive and accessible" are the labour market and the work environment for people with disabilities? At the international conference taking place March 8th-10th 2017 in Kassel, experts from all over the world discussed and analysed these questions and ideas regarding the realization of inclusion. They contributed to a global perspective on the right to (decent) work for persons with disabilities as a human right.

The conference was organized by the Research Association Social Rights and Social Politics (University of Kassel, University of Applied Sciences Fulda), in cooperation with the International Center for Development and Decent Work (University of Kassel) and the University of Applied Sciences of the German Social Accident Insurance (HGU), sponsored by the Federal Ministry of Labour and Social Affairs.
The Main results will be published after the Congress took place in a book.


Referenznummer:

R/FO125774


Informationsstand: 20.08.2019