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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Implementation und Evaluation gemeindeorientierter Unterstützungssysteme - Evaluation des Ambulantisierungsprogramms Hamburg

Zielsetzung:

Evaluation des »Ambulantisierungsprogramms« im Bereich der Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung in Hamburg.

Fragestellung:

a) Hatte das Programm Erfolg - hinsichtlich der Unterstützungsqualität mit Blick auf Partizipation und Lebenschancen behinderter Menschen und der Veränderungen, welche die Umwandlung für verschiedene Personengruppen mit sich gebracht hat (NutzerInnen, MitarbeiterInnen, Angehörige/gesetzliche BetreuerInnen)?
b) Welche Auswirkungen hatte das Programm auf die Versorgungslandschaft in Hamburg (neue Angebotsformen, Rückwirkungen auf den stationären Bereich)?

Theoretischer Hintergrund:

- Lebenslagen-, Partizipations- und soziale Netzwerkforschung
- Implementation/Evaluation gemeindeorientierter Unterstützungssysteme vor dem Hintergrund des Wandels von der institutionellen zur personalen Orientierung (Qualitätsentwicklung, individuelle Teilhabeplanung, Sozialraumorientierung)

Forschungsdesign:

Für die Forschungsarbeit kommt ein Mixed-Methods-Design zum Einsatz, bestehend aus den folgenden Erhebungsschritten:

quantitative Erhebungsschritte:
- Vorerhebung zur Platzzahlentwicklung für den Zeitraum 2006-2011
- 188 deskriptive Befragungen von NutzerInnen unterschiedlicher Leistungsformen (mündliche Befragung auf Basis des Fragebogens "FiPa 3")
- 55 deskriptive Befragungen von MitarbeiterInnen in schriftlicher Form
- 19 deskriptive Befragungen von Angehörigen/gesetzlichen BetreuerInnen in schriftlicher Form

qualitative Erhebungsschritte:
- Dokumentenanalysen
- sieben leitfadengestützte Interviews mit Prozessverantwortlichen der beteiligten Organisationen
- zwei vorbereitende Gruppendiskussionen
*mit MitarbeiterInnen der direkten Unterstützung sowie
*Angehörigen/gesetzlichen BetreuerInnen
- vier ExpertenInneninterviews zum Thema "Unterstützungssettings für Menschen mit hohem Hilfebedarf"
- 19 qualitative Netzwerkanalysen in unterschiedlichen Leistungsformen



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt. Die ICF ist Forschungsgegenstand (d.h. es werden z.B. Core-Sets oder ICF-basierte Instrumente / Assessments entwickelt, Items operationalisiert oder die ICF-Anwendung erprobt).



Beginn:

01.01.2012


Abschluss:

31.12.2015


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e.V. (AGfW)Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125846


Informationsstand: 20.08.2019