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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Entwicklung eines Leitfadens für die Einrichtung von Telearbeitsplätzen für behinderte Menschen

Drei für behinderte Arbeitnehmer besonders relevante Aspekte sind:
- flexible Arbeitszeiten
- berufliche Mobilität bei gleichzeitiger Beibehaltung örtlicher Bindungen und
- weitgehender Wegfall von Wegen zum Arbeitsplatz
Zugleich sind aber auch mögliche negative Folgen der Telearbeit zu beachten. Grenzen und Probleme des Einsatzes von Telearbeit für behinderte Arbeitnehmer können sein:
- soziale Isolation der Telearbeiter
- Verluste von Qualifikationen und
- Verlust von Akzeptanz
Das erste Ziel des Projekts ist, ein Leitfaden zu erarbeiten, der über Möglichkeiten, Rahmenbedingungen und Grenzen des Einsatzes von Telearbeit für behinderte Menschen in Deutschland informiert.
Das zweite Ziel ist, ein Verzeichnis zu erstellen, in dem Institutionen und Experten aufgenommen und beschrieben werden sollen, die zur Frage des Einsatzes von Telearbeit etwas beizutragen haben, bereits über erste Erfahrungen im Bereich Telearbeit verfügen oder im Begriff sind, solche Arbeitsplätze einzurichten.
Diese Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengestellt, die für Unternehmen und behinderte Arbeitnehmer, aber auch für Institutionen und Personen, die mit der beruflichen Bildung und Rehabilitation Behinderter beauftragt sind, als Orientierung und Hilfestellung für die Einrichtung von Telearbeitsplätzen bereitsteht.
Der Leitfaden liegt in der REHADAT Literatur-Datenbank vor und wird dort kontinuierlich aktualisiert. Außerdem steht der Leitfaden auf den DIAS-Internetseiten zum download zur Verfügung.



Beginn:

01.01.1997


Abschluss:

31.08.1997


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung - BMA (jetzt: BMAS)



Weitere Informationen


Abstract

The development of a practical guide to setting up tele- workplaces for disabled people

Three aspects of particular importance to disabled employees are flexible working times, vocational mobility while at the same time maintaining local connections and as far as possible the avoidance of travel to the workplace. At the same time the possible negative aspects of telework should be noted.
The barriers and problems to doing telework for disabled employees could be:
- the social isolation of the telework
- the loss of qualifications and
- the loss of acceptance.
The first aim of the project is to develop a guideline informing about possibilities, conditions and barriers to the introduction of telework for the disabled in Germany.
The second aim is to develop a list in which institutions and experts, who can contribute to the question of the use of telework, or who have already had their first experiences in the area of telework or intend setting up these types of workplaces, will be recorded and described.
The results will be collected in a brochure which would be made available to employers, disabled employees and also for institutions and people who are involved in vocational rehabilitation of the disabled, to serve as an orientation and guide to the establishing of teleworkplaces.
The complete text of the guidebook is available in the REHADAT Literature-database.


Referenznummer:

R/FO1772


Informationsstand: 19.06.2017