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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Assessments in der medizinischen Rehabilitation nach Amputation an der unteren Extremität

Amputationen an der unteren Extremität beeinflussen nachhaltig auch bei unterschiedlichster Pathogenese die physischen, psychischen und sozialen Funktionen des Individuums. Durch Bewertung der Auswirkungen der Behinderung in ihrer Multidimensionalität gelingt sowohl die sozio-ökonomische Evaluierung des Krankheitsbildes als auch des Nützlichkeitsgrades krankheitsbezogener rehabilitativer Massnahmen. Hierzu bedarf es valider Assessmentverfahren. Ausgehend von eigenen Erfahrungen bei der medizinischen Rehabilitation von ca. 250 Amputierten im Zeitraum von 1994 bis 1999 werden Behandlungsalgorhythmus, prothetischer Versorgungsmodus und soziale Rehabilitation im Vergleich zur Literatur der letzten Dekade kritisch bewertet. Es erfolgt eine retrospektive Krankenblattauswertung, eine patientenzentrierte Situationsbefragung sowie eine Literaturrecherche.
Ziel der Arbeit ist die Erstellung praktischer Richtlinien für valide Assessments zur Bewertung von Krankheitsauswirkungen nach Amputationen an der unteren Extremität mit den Schwerpunkten: Prothesengebrauch, Lokomotion und Selbständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens.



Beginn:

01.01.1997


Abschluss:

31.12.2004


Art:

Eigenprojekt



Weitere Informationen


Abstract

Assessments in the medical rehabilitation after lower limb amputation

Independent of the pathogenesis of ablative surgery the lower limb amputation influence the physical, psychological and social functionality of the individual. To date standardized assessment for functional outcome measurements are becoming increasingly important in the process of clinical and economic evaluation in health care.
The aim of this study was to look for demands in valid functional outcome measurements to use with lower limb amputees.


Referenznummer:

R/FO2176


Informationsstand: 09.04.2020